Die drei Kompetenz-Bereiche von erfolgreichem Trading

Wer ein erfolgreicher Trader sein will, muss es in drei Gebieten zur Meisterschaft schaffen

Was zählt zum ersten Segment?

– Umfangreiches Wissen über den sog. Erwartungswert eines Trading-System.

– Chart lesen und interpretieren, also intesnsive eigene Markterfahrung.

– Marktpsycholgie erkennen und verstehen.

– technisches Wissen über Broker, Handelsplattform, gehandelte Märkte, Orderarten

– Grundlegendes Wissen über ein Trading-System und Tradingstrategien, wie Joe Ross Trading oder Elliott Wellen.

Was macht den Punkt Risiko-/Moneymanagement aus?

– Ein elementares Verständniss der simplen Beziehung: Risiko und Rendite.

– Dazu ein durchgreifendes Verständnis um-, und Wissen für die nötigen Strategien und Taktiken, die es bedarf, eine außerordentliche Rendite erzielen zu können, ohne die Gefahr eines Kontocrashs unnötig hoch zu schrauben.

Welche Attribute stehen für ” Die mentale Seite”?

– Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

– Selbsdisziplin beherrschen.

– Selbsreflektiert sein.

– Verantwortung übernehmen.

– Mental belastbar sein.

– Wissen, was zu tun ist und dies auch tun.

Erfolgreiches Trading erfodert das Zusammenspiel aller drei Kompetenz-Bereiche

Weist du in nur einem ein signifikantes Defizit auf, wirst du auf die Verliererseite wechseln müssen bzw die Gewinnerseite nicht erreichen.

Bei den ersten beiden Punkten ist es jedem halbwegs intelligenten Individuum möglich, die für erfolgreiches Trading nötige Wissensstufe zu erklimmen – der eine früher, der andere später.

Der mentale Aspekt bzw die Tradingpsychologie verhält sich leider anders. An diesem Punkt beissen sich die allermeisten ihre Traderzähnchen kaputt. Aus diversen Gründen sind sie nicht dazu in der Lage, ihr erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen in Bares umzumünzen. Im Sport werden fleißige Leute mit Talent, die gute Ergebnisse nur außerhalb des Wettkampfzirkus hinbekommen, als sog. Trainingsweltmeister betitelt. Das Pendant an der Börse sind jene Trader, die zwar wissen wie es geht, es im gleichen Zug aber nicht schaffen, ihre theoretisch vorhandenen Fähigkeiten in dauerhaften finanziellen Erfolg umzuwandeln.

Auch wenn Punkt eins und zwei unentbehrlich für Tradingerfolg sind, sobald du sie einmal umfassend begriffen hast, ist der wichtigste Fakor für Erfolg an der Börse tatsächlich die “mentale Seite”. Vor allem auch deshalb, weil die Meisterschaft in dieser Disziplin niemals – auch nicht für erfahrene Trader – zu einem Selbstläufer wird.

Schlussglocke

Überleg dir mal Folgendes: Wenn spekulatives Richtungstrading, wie das Traden von Fibonacci-Retracement, ein rein technisches Handwerk wäre, was wären die Folgen? Und wäre das für den einzelnen Trader wirklich von Vorteil? Wo wird ein Mensch gut bezahlt, wenn er ausschließlich “easy going” Arbeiten erledigen muss? Nicht trotz sondern nur wegen der fortlaufend großen psychologischen Herausforderung beim Trading, sind für die in der Minderheit befindlichen mental gut präparierten Marktteilnehmer exorbitante Gewinne möglich.

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