Eröffnungsstrategien für clevere Trader

Eine gute Eröffnungsstrategie für DAX, Dow Jones & Co ist beim Trading Gold wert

Aus diesem Grund haben viele gute Trader eine clevere Eröffnungsstrategie in der Hinterhand.

Warum? Ganz einfach:

Auch wenn Einstiege über ein Fibonacci-Retracement sehr oft – aber eben nicht immer – gute CRV’s aufweisen, ist doch folgendes Fakt: Während der Eröffnungsphase eine Marktes ist das Kurspotential garantiert das größte im Tagesverlauf.

Allein das im Verhältnis zum gesamten Tagesverlauf kurze Zeitfenster, stellt sicher, dass die Preise in den allermeisten Fällen noch keine relevante Kursbewegung in die antizipierte Richtung vollführen konnten..

Die Eröffnungstartegie: Es geht um die frühzeitige Positionierung

Jeder hat seine Vorlieben bei der individuellen Umsetzung. Grundsätzlich verfolgt aber jede Eröffnungsstrategie eine ähnliche Absicht. Nämlich, vor allem eine frühzeitige Positionierung im Markt zu sichern. Ein gutes Trading-Setup hilft dabei.

Du kannst dich konkret über einen Opening Range Breakout positionieren. Möglich ist auch eine rein zeitabhängige Einstiegsstrategie (ähnlich wie bei meinem Experiment mit dem Zufallseinstieg) oder aber eine Positionierung gegen ein Tagesextrem, sobald die Kurse nach ihrem ersten Impuls anfangen sich ‚festzufahren‘.

Natürlich hat auch die sogenannte Eröffnungsstrategie nicht nur Vorteile.

Im Gegensatz zu einem Trendfolge-, oder Breakout – System beziehungsweise Trading-Strategie, sind viele Eröffnungsstrategien, vom psychologischen Standpunkt aus, schwerer umzusetzen. Tradingpsychologie darfst du niemals unterschätzen. Dies rührt daher, dass du dich als Trader eben schon sehr frühzeitig positionieren musst. Du kannst dabei keine eindeutige Kursbestätigung in deine antizipierte Richtung abwarten.

Achtung! Folge mir jetzt auf Twitter [Klick], hier ist das Traden aus der Eröffnung ein Thema.
Zur besseren Visualisierung eine Übersicht meiner Eröffnungsstrategie-Varianten im echten Chart des Bund-Futures:
Die Eröffnungsstrategie beim Traden und ihre Variationen
Varianten der Eröffnungsstrategie – Counter Move und Opening Range Breakout
Eröffnungsstrategie Straight Forward Variation
Die Straight Forward Variante der Eröffnungsstrategie
Perfektes Counter Move Szenario einer Eröffnungsstrategie
Diese Variante der Eröffnungsstrategie nutzt oftmals wichtige Preislevel vom Vortag aus

Bild: Die drei Charts zeigen die Grund-Varianten der Eröffnungsstrategie. Der rote Pfeil kennzeichnet den ersten Bewegungsimpuls, der gelbe den zweiten Impuls bzw die Hauptbewegung. Der grüne Pfeil am unteren Rand markiert die maximal vergangene Handelszeit seit Markteröffnung bis zu der der Markt-Einstieg erfolgt. In den allermeisten Fällen positionierst du dich bei der Eröffnungsstrategie an den Eurex Futures Märkten innerhalb der ersten zweieinhalb Stunden des Handelstages. Die Charts zeigen auch sehr schön, wie oft du als Trader beim Handeln dieser Eröffnungssetups an einem der beiden Tagesextrema in den Markt einsteigst. Genau hier liegt der Riesenvorteil dieser Art des Tradings. Du wirst zwar auch bei diesem Tradingansatz nicht immer richtig liegen. Aber wenn, zahlt dich der Markt nicht selten traumhaft aus!

Gerade weil du dich so früh positionierst, weist eine durchdachte Eröffnungsstrategie i.d.R. einen  guten Erwartunsgwert auf. Gewissen Eigenheiten einzelner Märkte muss aber Rechnung getragen werden.

Die zwei Hauptvarianten der Eröffnungsstrategie

Grundsätzlich bist du als cleverer Trader bei der Eröffnungsstrategie auf zwei Bewegungen aus:

  • Variante I: Die direkte Startbewegung nach Markteröffnung bei der sich die Kurse vom Openlevel entfernen „Straight forward Strategie“ und
  • Variante II: Nachdem eine gewisse Zeit vergangen ist, wird auf eine Gegenbewegung zu diesem ersten Impuls spekuliert.

Beide Einstiegspunkte bergen ein riesen Kurspotential, wenn die Position bestätigt wird.

Dies ist dadurch erklärbar, weil diese Preiszonen (nicht das exakte Preislevel) regelmässig einen von zwei Tagesextrempunkten darstellen.

Der Zeitpunkt der Positionseröffnung im zweiten Fall – der sogenannten „Counter Move Trading-Strategie“ – muss nicht zwangsläufig auch zeitlich nah an der Markteröffnung liegen.

In solchen Fällen handelt es sich dann mehr um eine Range Bound Tradingvariante (Wette darauf, dass das bisherige Tagesextrem standhält).

Beide Varianten der Eröffnungsstrategie funktionieren am besten, wenn sie sich in ein Trendszenario der übergeordneten Leitzeiteinheit einbinden lassen.

Viel und intensive Marktbeobachtung sowie Recherche führen dich zu einem Grundverständniss, wie du den Markt in der Startphase handhaben musst. Dadurch weisst du auch in welchem Umfeld welche Taktiken am besten funktionieren. Nicht selten lassen sich wichtige Chartlevels vom Vortag oder aus übergeordneten Zeiteinheiten gut in eine Eröffnungsstrategie implementieren.

>> Du willst genaue Details zum Handel in der Eröffnung und eine direkt anwendbare Strategie? Dann lade dir jetzt mein ‚Eröffnungstrategie Cheat-Sheet‘ runter – kostenlos!

Ich halte mich an den Datenschutz. Austragung jederzeit möglich!

Einige Märkte sind fast nur mit einer Eröffnungsstrategie handelbar

Es gibt sogar einige Märkte die für einen Day Trader fast nur mit einer Eröffnungsstrategie erfolgreich gehandelt werden können, da sie im Tagesverlauf nur sehr selten gute Einstiegschancen, wie einen Ross Haken, bieten.

Meistens handelt es sich dabei um weniger dynamische Märkte, die du als Trader nur in höheren Zeiteinheiten (Stundenchart aufwärts) traden solltest. Wobei der Einstieg - von vielen nicht ganz treffend Trading-Setup genannt - und Ausstieg kann aber durchaus intraday stattfinden.

Wie sollte der Exit bei einer Eröffnungsstrategie aussehen?

Bei der Auswahl der jeweils passenden Exitvariante kannst du als Trader grade bei der Eröffnungsstrategie sehr flexibel agieren, da das Kurspotential - wie oben erklärt - komfortabel ist.

Du musst in erster Linie darauf achten die minimale Zielzone nicht zu konservativ auszuwählen.

Über den Daumen heisst das: Dein Take Profit (Zielzone) solltest du mindestens im gleichen Preisabstand wie den Initial Stop Loss setzen.

In konkreten Zahlen ausgedrückt: Bei einem Anfangsstop Loss von zehn Ticks ist es nicht schlau nach nur sechs Ticks Gewinn glattzustellen, um damit einen sichereren Gewinn sofort mitzunehmen.

Trader mit viel spezifischer Markterfahrung können in einigen geeigneten Situationen Vielfache ihres urpsrünglichen Risikos für den Eröffnungstrade zurückgewinnen. Natürlich ist das auch stark davon abhängig, wie groß ein sinnvoller Initial Stop Loss gewählt werden konnte.

Der Handel in der Eröffnungsphase stellt einen Grundpfeiler eines Low Risk Trading-System dar.

Der Joker der Eröffnungsstrategie: Aufwand zu Nutzen

Eine Eröffnunsgstrategie bringt noch einen weiteren nicht zu verachtenden Vorteil mit sich.

Wer selber schon längere Zeit aktiv Day Trading betreibt, weiss wahrscheinlich, wie schwer es manchmal für dich als Trader sein kann immer dann zur Stelle zu sein wenn es wirklich drauf ankommt.

Ich kann aus eigener Erfahrung auf Anhieb unzählige Geschichen auftischen, wo ich eigentlich alles richtig gemacht habe, nur eine Sache machte mir einen Strich durch die Rechnung: Ich kam Sekunden zu spät, um meinen Trade zu meinen Preisen auch tatsächlich abzuschießen. Oder ich war noch rechtzeitig dran, aber meine Vorbereitungen und Pre-Trade Operations - jeah das klingt cool - konnte ich nicht mehr schnell genug zum Abschluß bringen.

Eine wichtige Regel bei meinem Trading heisst nämlich: Kein Trade ohne Plan in der Tasche.

So, dann stehts du da wie der Hanswurst. Du hast den Markt richtig gelesen, aber profitierst nicht davon. Dieses Szenario hasse ich mehr als einen Verlust-Trade.

Ich dachte anfangs, ich bin alleine daran schuld und meine Zeitplanung und das Arbeits-Timing ist zu schlecht. Daraufhin habe ich daran gearbeitet und es deutlich verbessert. Vor allem das Vorausantizipieren von Trading-Setup und das Einschleifen von Ablaufmechanismen während des Handelstages konnte ich auf ein wesentlich höheres Niveau bringen.

Meine Anzahl verpaßter Chancen ging dann auch nach unten.

Trotzallem passiert mir das immer noch zwischendurch und es ist verdammt ärgerlich. Mittlerweile weiss ich, es liegt nicht nur an mir selbst.

Nutze die Eröffnungsstategie und werde ein Effizienz-Monster

Es ist einfach schwierig den gesamten Handelstag von 9 bis 18 Uhr, auf konstant hohem Niveau, konzentriert zu arbeiten. Du brauchst Pausen zwischendurch, in denen du abschalten kannst. Dann musst du aber wieder aus dem Nichts auf 100% fahren können.

Glaub mir: Auf Dauer ist dieser Wechsel schwierig umzusetzen.

Nicht selten wartest du stundenlang auf deine Möglichkeit und dann hast du im Ernstfall oft nur eine Chance, die du innerhalb weniger Sekunden nutzen musst.

Bei vielen diskretionären Trading Strategien ist das 'Vermasselungs-Potential' deshalb enorm. Hier haben es Trader, die vollautomatische Trading-Systeme umsetzen, deutlich einfacher.

Konzentrierst du dich hingegen auf die Startphase eines Marktes, schaffst du dir ein zeitlich begrenztes Aktions-Fenster für dein Trading. In einer Zeit von zB nur zweieinhalb Stunden nach der Eröffnung deines Marktes, ist es wesentlich einfacher dauerhaft hohe Konzentration und Spannung aufzubauen.

So wirst du um Längen effizienter traden. Sprich: Du bekommst für deinen Aufwand, den du in einen Handelstag steckst, deutlich mehr raus. Du wirst durch den Handel einer Eröffnungsstrategie zum maximal effektiven Trader.

In meinem Trading-Newsletter gebe ich dir nützliche Tipps, wie du deine Effizienz beim Trading steigern kannst.

Unterschätze diesen Aspekt bitte nicht.

Als Trader bist du ein ganz normaler Selbständiger und Selbständigkeit ist kein Hobby. Rechne dir spaßeshalber einfach mal deinen Trading-Verdienst auf Stundenlohn-Basis herunter. Die meisten Trader kippen dann vom Stuhl (wenn sie die Berechnung ehrlich angehen)- aber nicht weil ihr Stundenlohn astronomisch hoch ist 😉

Schlussglocke

Lass die Startphase des Marktes nicht einfach an dir vorüberziehen. Auch wenn einige "Experten" in Büchern behaupten, diese Zeitspanne wäre gefährlich und nur was für Amateure. Die Eröffnungsphase ist mit die ergiebigste Tradinggelegenheit für einen Day Trader überhaupt.

Die Eröffnungsstrategie drängt sich dir grade dann auf, wenn du mit kleinerem Konto an den Start gehst. Du konzentrierst dich dann nur auf die ertragreichsten Chancen im Tagesverlauf, steigerst deinen Erwartungswert und drückst deine direkten Tradingkosten im Verhältnis zu den Gewinnen.

Da eine Eröffnungsstrategie sehr einträglich sein kann, ist es möglich, dass du dich ausschließlich auf den Handel eines solchen Trading-Setup spezialisierst. Diese Ausgangssituation führt zu mehr Freizeit respektive Freiraum und einem ruhigeren relaxteren Tradingerlebnis.

P.S. Dir hat der Artikel gefallen? Du willst genaue Details und eine direkt anwendbare Strategie?

Dann sicher Dir jetzt kostenlos mein Eröffnungsstrategie 'Fact-Sheet'.  Gebe dazu Deine E-Mail ein und klicke auf den orangenen Button!

Ich halte mich an den Datenschutz. Austragung jederzeit möglich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.