Was ist ein großer Verlust beim Trading?

Frag einfach mal bei einem Traderkollegen nach, wann er weiss, dass er einen großen Verlust an der Börse realisieren musste. Nur wenige werden dir hier eine spontane und überzeugende Antwort geben können. Dabei ist es von Vorteil, sich über diesen Sachverhalt im Klaren zu sein.

Viele Leute versuchen einen Verlust intuitiv an technischen Merkmalen zu messen. Falls du zum Beispiel Joe Ross Trading als dein Trading-System ausgesucht hast, könntest du einen Verlust dann als groß ansehen, wenn dein Anfangsstop beim Ross Haken Setup asugelöst wurde.

Es geht aber auch anders…

Die drei Definitionen eines großen Verlust-Trades beim Trading

Ich nenne an dieser Stelle drei wichtige Definitionen eines großen Verlustes beim Trading. Ein Verlust ist dann als groß zu betrachten, wenn er…

a.) einen Einfluß auf deinen mentalen Zustand (Stimmung) hat,

b.) ein durchschnittlicher Gewinn nötig ist, um den Verlust auszugleichen und

c.) der Verlust genauso groß-, oder größer ist, wie der zu erwartende Gewinn aus dem Trade.

Die wichtigste Erkenntnis aus diesen drei Punkten sollte schnell einleuchten:

Es gibt keinen genauen Tick- oder Geldbetrag, ab dessen Überschreiten ein großer Verlust entsteht.

Ob ein Verlust als groß eingestuft werden kann, wird von deiner Tradingpsychologie und deinem Trading-System bestimmt.

Ein Trader geht bereits bei Verlusten von 8 Ticks steil, während der nächste auch bei 20 Ticks locker bleiben kann.

Risikokapital und mentale Verfassung beeinflussen deine Wahrnehmung eines Verlust-Trades

Auch die Summe des vorhandenen Risikokapitals wirkt sich dabei natürlich aus. Es kann jedoch vorkommen, dass es für dich an zwei unterschiedlichen Tagen andere Grenzen für einen großen Verlust gibt.

Warum? Weil dein mentaler Zustand sich aufgrund anderer Einflüße verändert hat. Clever ist es daher, dich jeden Tag neu zu fragen, wo deine Grenze der Zumutbarkeit im Hinblick auf das eingegangene Risiko liegt.

Es bringt nichts, ständig über diese Schwelle hinaus zu gehen, nur um ein Trading – Setup unbedingt nutzen zu können. Die negativen Folgen dieses ‘Bogen überspannens’ werden langfristig teurer sein, als der Ertrag aus den Trades, in die du dich regelrecht reinprügeln musst.

Schlussglocke

Die Definitionen b und c sind technischer Natur. Wenn du einen soliden Low Risk Ansatz tradest (also mit deutlich positiver Win to Loss Ratio), solltest du mit Punkt c erst gar nicht in Konflikt geraten, da Low Risk Strategien, wie zB Fibonacci – Retracement vor allem auf gute Auszahlungswerte eines Trades abzielen. Dadurch sind dann auch deine durschnittlichen Gewinntrades größer, als die Verlusttrades. Wichtig! Auf alle Fälle ist es für dich vorteilhaft, wenn du weisst, ab wann ein Verlust für dich als groß anzusehen ist. Ohne diese Erkenntnis wird das Umsetzen einer guten Risikomanagement-Strategie schwierig werden.

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