Selbstvertrauen und Furcht. Die Magier der Märkte!

Furcht und Selbstvertrauen haben Macht über deine Trading- Performance

Was auch immer beim Trading passiert, dein Gefühl wird entweder von Selbstvertrauen oder von Furcht dominiert.

Du musst als Trader dafür sorgen, deine Furcht kontrollieren zu können und mit Zuversicht und Selbstvertrauen zu traden, sonst bleibt dein Trading langfristig eine Achterbahnfahrt.

Warum fürchtest du dich davor Verluste zu realisieren?

Oder du handelst eine Eröffnungsstrategie und bist nicht in der Lage dazu, überhaupt ein Risiko auf dich zu nehmen?

Die Antwort lautet: Weil es dir an Selbstvertrauen fehlt. Du glaubst nicht daran, die aktuellen Verluste mit zukünftigen Trades kompensieren zu können.

In diesem Artikel lernst du den wichtigen Faktor Angst beim Trading kennen, was er mit dir als Trader anstellt und den optimalen Umgang mit dieser starken Emotion.

Wie sich Furcht auf dein Trading auswirkt

Durch mangelndes Vertrauen in deine Fähigkeiten Verluste wieder ausgleichen zu können, vermeidest du lieber einen Verlust und stellst einen Verlusttrade nicht glatt, um anschließend zuversichtlich und geduldig auf eine bessere Gelegenheit warten zu können.

Auch wenn du Gewinntrades viel zu lange laufen lässt oder die Positionsgröße außerplanmässig ausweitest, ist das ein durch Furcht hervorgerufenes Verhalten. Es ist deine Furcht davor, bei zukünftigen Trades zu wenig Gewinn einfahren zu können.

Nach Stunden der Geduld hast du endlich dein Trading-Setup vor dir, du schaffst es aber nicht den Abzug zu drücken und musst zuschauen wie sich deine Tradingidee im Anschluß toll entwickelt. Hierbei spielt dir deine Furcht vor einem Verlust oder einem weiteren Verlust in Folge einen Streich.

Auch Gewinne frühzeitig mitzunehmen ist ein typischer Impuls beim Trading. Du möchtest den sicheren Gewinn jetzt sofort haben, er könnte ja wieder verschwinden.

Im letzten Beispiel fürchtest du dich schlicht und einfach davor, zu kurz zu kommen.

Sei ehrlich: Wenn du aktiv tradest wirst du diese Situationen garantiert schon viel zu oft erlebt haben, oder? Tröste dich! Das ist menschlich.

 

Angst: Der Dreh und Angelpunkt deiner Emotionen als Trader

Übersteigertes Selbstvertrauen ist große Furcht vor Versagen. Doch auch die Gier wird durch den emotionalen Zustand der Furcht dominiert. Und zwar der Furcht, vor einem zukünftigen Mangel.

Du kannst das Gefühl von Furcht, Gier und sogar übersteigertem Selbstvertrauen auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Dieser gemeinsame Nenner ist die Angst. Im Prinzip ist also immer die Angst der Auslöser für deine Probleme mit dem Selbstvertrauen und damit einhergehend auch für ein fahriges, inkonsequentes Trading.

Um dein Trading in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, darfst du nicht versuchen dieses Urgefühl des menschlichen Überlebenstriebs auszuschalten. Es wird dir nicht gelingen.

Warum nicht?

Ganz einfach: Weil Angst sinnvoll und als Emotion tief in uns verwurzelt ist. In der Vergangenheit hat Angst uns das Überleben gesichert.

Für dein Trading bedeutet das: Dein Gefühl der Angst ist grundsätzlich etwas Gutes!

Sehe das Gefühl der Angst nicht als Feind, den du ausschalten musst. Das Gefühl der Angst ist deine Versicherung gegen übertriebene Risiken für dein Tradingkonto.

Lasse deshalb ein gewisses Maß Angst im richtigen Moment (z.B. bei der Planung einer Tradingidee und deines Risikos) zu, und lerne, wie du dieses Gefühl in den Griff bekommst um zuschlagen zu können wenn es nötig ist (z.B. bei der Positionseröffnung).

Hast du Vertrauen, fürchtest du keine Verluste

Und wenn du Verluste nicht fürchtest, bist du gnadenlos dazu bereit, Verlustpositionen schnell zu killen. Wenn du jedoch daran zweifelst mit zukünftigen Trades die momentanen Verluste ausgleichen zu können, bleibt dir nur die Hoffnung, dass der Markt es für dich richtet.

Dann baust du auf die Hilfe anderer. Als Trader musst du aber lernen, dir selbst zu helfen.

Du musst frühzeitig und mit Entschlossenheit agieren können und nicht defensiv auf Gegebenheiten reagieren. Selbständig Entscheidungen zu treffen und entsprechend zu handeln, ist aber nur dann möglich, wenn du Vertrauen in dich selbst hast. Dafür muss die Konstellation deiner Tradingpsychologie stimmen.

Gute selbständige Entscheidungen treffen wir nur aus einer echten Überzeugung heraus, dass wir kompetent sind und wissen was wir tun. Diese tiefe Überzeugung, welche letzen Endes zum Selbstvertrauen führt und deine Angst zähmt, muss hart erarbeitet werden.

Aufgesetzte Selbstsicherheit wird durch die Tätigkeit als Trader schon nach kurzer Zeit enttarnt

Ist dein Selbstvertrauen nur eingeredet kapitulierst du vielleicht nicht gleich beim ersten Verlustrade. Jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit für deine Kapitulation mit jedem größeren Draw Down deines Kontos deutlich an. Und glaub mir: Irgendwann erwischt es dich und dein mentales Flickwerk bricht in sich zusammen – wenn du dann nicht noch rechtzeitig irgendeine Reißleine findest – mit fatalen Folgen für dein Kapital.

Deshalb bedeutet auch der Kauf bzw das Abo eines BlackBox Trading-System von externen Anbietern, für die meisten Trader, keine echte Abkürzung zur finanziellen Unabhängigkeit. Wie sollst du in ein Trading-System Vertrauen aufbauen, welches du nicht mal richtig nachvollziehen kannst?

Spare dir das Geld lieber und investiere es in deine eigene Ausbildung oder wenigstens in ein Trading-System, wo du genau nachvollziehen kannst, wie die Handlungsentscheidungen zustande kommen.

Es gibt auch Menschen, die sind von Natur aus selbtsbewußt bzw wurden schon sehr früh zu selbstbewußten Menschen geformt. Dies mag in vielen Situationen von Nutzen sein. Allerdings müssen auch diese Personen für bestimmte Tätigkeiten neues Vertrauen in sich aufbauen um in einer speziellen Sache Erfolg zu haben. Mit einer perfekt eingestellten Tradingpsychologie kommt niemand auf die Welt.

Der Markt bricht früher oder später selbst die toughesten Selbständigen und sogar erfolgreiche Unternehmer und lehrt ihnen wieder Demut zu zeigen. Und das, obwohl sie vorher schon woanders Erfolg hatten.

Also Kopf hoch!

Du bist in guter Gesellschaft, wenn du beim Trading mal wieder von deiner Angst getrieben wirst und dadurch zu idiotischen Aktionen neigst. Die Spreu trennt sich jedoch dann vom Weizen, wenn jemand aus diesen unvorteilhaften Situationen lernt und Konsequenzen zieht. Erfolgreiche Menschen kennen ähnliche Herausforderungen schon aus anderen Bereichen und haben sie dort gemeistert. Genau hier haben diese Leute meist tatsächlich einen Vorteil gegenüber solchen, die seit Jahren ein Problem auf die gleiche Art und Weise versuchen zu lösen.

Schlussglocke

Selbstvertrauen und eine optimale Tradingpsychologie lernst du nicht in ein einer Stunde. Es ist ein Prozess der deine Persönlichkeit verändern wird. Habe keine Angst davor. Aber wenn du dich diesem Thema nicht stellst, wirst du es nie lernen Vertrauen aufzubauen und kannst als Trader nicht langfristig erfolgreich sein.

Merke: Du bist vor allem deshalb Trader, weil du bereit bist ein Risiko einzugehen. Der Lohn dafür kann gewaltig sein, wenn du es richtig machst und gelernt hast mit Unsicherheit und Risiken richtig umzugehen. Um das zu schaffen musst du dein Urgefühl der Angst bändigen aber nicht versuchen es auszuschalten.

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