Tradest du schon, oder puzzelst du noch?

Trading ist ein Puzzlespiel. Dieser Satz hört sich verkorkst an, hat aber viel mit dem Spekulieren an der Börse zu tun. Gerade wenn es um den Einstieg in eine Position geht, trifft dieser Satz den Kern der Sache.

Wenn du weisst,  dass du an der Börse nicht durch einen beständigen Richtungsvorteil Gewinne erwirtschaften kannst, musst du zwangsläufig versuchen frühzeitig in eine Bewegung zu kommen. Jedes gute Trading-System oder Strategie, ist beim Punkt Markteeinstieg auf dieses Ziel ausgerichtet.

Dadurch stellst du als Trader sicher, dass andere Marktteilnehmer – welche erst später auf die gleiche Bewegung aufmerksam werden – deine eigene Position durch ihre Käufe/Verkäufe ausreichend in die Gewinnzone beförden werden.

Um diesen frühzeitigen Markteinstieg (ein Beispiel sind Fibonacci-Retracement oder der Handel einer Eröffnungsstrategie) zu bewerkstelligen, spielst du als Trader eine Art Puzzlespiel.

Der Preisverlauf und das Verhalten der Preise an wichtigen Chartlevels, wichtige Marktnews, sowie gegebenenfalls auch Indikatoren und übergeordnete Trends, liefern dir bei diesem Puzzle die Teilstücke des künftigen Gesamtbilds.

Es ist ein Wandeln auf einem schmalen Grad.

Grundsätzlich gilt es nämlich zwei Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen: Wartest du auf zu viele bestätigende Puzzleteile für deine Tradingidee, droht das Chance Risiko Verhältnis für dein Trade zu schlecht zu werden, um damit langfristig Geld zu gewinnen.

Schlimmstenfalls ist die “Story vom Markt schon fertig erzählt” und die Bewegung vorüber.

Andererseits darfst du als Trader aber auch nicht zu frühzeitig aktiv werden, sonst agierst du möglicherweise sogar schlechter als der Zufall, weil dein Anfangsstop der Situation nicht Rechnung trägt.

Als Trader geht es vor dem Eröffnen einer Position darum, den Moment zu finden, an dem du genug Hinweise hast aber das enstehende Kurs – Puzzlebild noch nicht für alle erkennbar ist.

Beim Joe Ross Trading wird dieser Moment zum Beispiel versucht zu erwischen, indem du noch vor dem letzten Bewegungsextrem einsteigst und zwar sobald die Kurse das Hoch respektive Tief des letzten Kursbars brechen (Traders Trick Entry beim Ross Haken Setup).

Auf den Punkt gebracht: Sobald du eine Ahnung hast, musst du handeln. Trading ist Antizipieren!

Natürlich liegst du auch als erfahrener Spekulant beim Antizipieren von Kursverläufen nicht immer richtig.

In diesem Fall schützt dich dein Stop Loss. War deine Ahnung hingegen gut, wirst du ausreichend für dein eingegangenes Risiko ausbezahlt werden, da du früher als die Masse Position im Markt bezogen hast.

Die größte Gefahr bei dieser Art des “puzzelns” ist eine vorgefertigte Meinung zum Markt, die du nicht mehr bereit bist, zu ändern.

Durch sie neigst du als Trader zu “Scheuklappenverhalten” und siehst nur solche Puzzleteile, welche deine bereits gefestigte Meinung zum künftigen Preisverlauf bestätigen. Dann spielt dir die Tradingpsychologie wieder einen Streich. Aus diesem Grund beginne jeden Tradingtag möglichst unvoreingenommen. Lasse dich dann von den auftauchenden Bruchstücken des Marktbilds leiten.

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