Untergeordneter Trendbruch im Gold. Kehrt der Goldrausch zurück?

Im Jahr 2011 habe ich hier in meinem Blog einen großartigen Short Trade im Gold angesagt. Seitdem konnte ein Trader, der sich diese Gelegenheit zu Nutze machte, richtig absahnen. Die zu diesem Zeitpunkt realistische Hauptzielzone wurde längst erreicht.

Vergessen werden darf dabei aber nicht: Gold ist langfristig weiter in einem intakten Aufwärtstrend!

In den letzten Tagen geschah seit längerer Zeit wieder etwas interessantes im Goldmarkt. Es kam zu einer kurzfristig massiven Aufwärtsdynamik, welche den Preis des Gold Futures an der Comex in New York, von seinem Verlaufstief aus dem Dezember 2015 bei 1046, weit über die Marke von 1189 Punkten katapultierte. Ich erwähne dieses Preislevel, weil es das bis dahin relevante Zwischenhoch auf Tagesbasis des untergeordneten Abwärtstrends im Gold darstellte. Mit dem starken Schlußkurs vom 11. Feb, bei 1246 Punkten, konnte der Break kurzfristig eindeutig bestätigt werden.

Wie ist das jetzt zu interpretieren? Dazu machen wir erstmal ganz locker einen Faktencheck.

Pro Neuer Goldrausch

Fakt 1: Die Aufwärtsdynamik war kurzfristig massiv!

Fakt 2: Langfristig ist Gold weiter im intakten Aufwärtstrend!

Fak 3: Markttechnisch ist der untergeordnete abwärtsgerichtete Tagestrend klar gebrochen worden!

Fakt 4: Die psychologische Marke von 1000 Dollar pro Unze konnte bisher nicht unterboten werden!

Fakt 5: Die Investoren kehren den Aktienmärkten seit einigen Wochen den Rücken. Anzeichen von rezessionellen Tendenzen (Erlahmung der Konjunktur), rund um den Globus, häufen sich. Gold als Notnagel zum Kapitalerhalt wird dadurch wieder beliebter!

Kontra Neuer Goldrausch

Fakt 6: Eine wichtige Abwärtstrendlinie verläuft aktuell im Bereich 1260. Diese ist noch intakt!

Fakt 7: Der Schlußkurs auf Monatsbasis ist noch etwas entfernt und ein Umkehrmonat (Short-Squeeze) ist weiterhin möglich!

Fakt 8: Eindeutig vom Trendbruch der untergeordneten Zeitebene Tageschart -in Realtion zum Mega Zyklus- kann erst gesprochen werden, wenn Gold wieder ein Preisniveau von über 1310 erreicht! Dann wäre die wichtige Abwärtstrendlinie gebrochen. Außerdem liegt bei rund 1307 Dollar pro Unze noch ein wichtiges markttechnisches Reaktionshoch, welches sich aus dem Wochenchart ableitet.

Fakt 9: Der Bloomberg Commodity Index ist weiter klar abwärts gerichtet! Dieser Index bildet die Preisveränderungen sämtlicher Edelmetalle und handelbarer Rohstoffe ab.

Schlussglocke

Der Goldmarkt hat ein erstes Anzeichen einer potentiellen Trendwende im Daily Chart ausgesendet. Da der Mega-Zyklus Trend langfristig weiter intakt nach oben verläuft, sollte dies dem Goldbullen nicht egal sein. Auf kürzere Sicht können die Preise vorerst wieder fallen, allerdings idealerweise nicht unter die Marke von 1100. Ein Bruch der 1310 Marke nach oben, in Verbindung mit einem starken Schlußkurs zum Ende des Monatscharts Februar respektive März, würde ein erheblich klareres Indiz für eine Wiederaufnahme des Langfristtrends signallisieren. Spätestens dann ist es realistisch, dass der Goldpreis in näherer Zukunft durchaus wieder auf Niveaus von mindestens 1500-1600 ansteigen kann. Ob das Allzeithoch bei rund 1920 erreichbar werden könnte, ist jetzt nicht einzuschätzen.

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