Markttechnik traden – Short Trades Crude Oil & Stoxx50

Traden ohne Indikatoren auf dem Dailychart

Im August habe ich zwei längerfristige Trades mit Hilfe der Markttechnik umgesetzt. Unter dem Strich gingen die Ideen bedingt auf, aber ich konnte nur einen kleinen Gewinn verbuchen. Die Einstiege wurden ordentlich gesetzt. Das CRV war realistisch gut genug um aktiv zu werden.

Hier der Chart des Crude Oil Shorttrades (zum Vergrößern einfach auf die Charts klicken):

Der Einstieg erfolgte auf dem Niveau der grünen gestrichelten Linie am 3. August. Auf dem Tageschart war der Trade für mich prozyklisch. Im Leittrend auf Wochebasis  allerdings eher antizyklisch (blaue Linie). Aus diesem Grund wählte ich meine Zielzone (gelbes Rechteck) auch recht konservativ aus. Heisst: Ich spekulierte nicht auf ein neues Tief im Dailychart. Der ISL (dicke rote Linie) konnte ziemlich klein gehalten werden. Zwischenzeitlich wurde der SL angepasst (dünne rote Linie). Nachdem die Preise anzogen und kurz erneut short eindrehten, um dann doch wieder das Zwischenhoch anzutesten, zog ich den Stop Loss an BE - plus ein paar Ticks - nach. Hier wurde ich dann am nächsten Tag (14. Sep) ausgestoppt.

Schlussglocke: Ich habe keinen Fehler gemacht. Dennoch wäre es auch nachvollziehbar gewesen, etwas mehr Gewinn abzusichern.

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Und das ist der Chart meines Short Versuchs im Eurostoxx50:

 

In diesem Markt war meine Tradingidee eindeutig antizyklisch ausgerichtet. Der Entry erfolgte wieder über ein Retracement und saß perfekt. Doch liefen die Kurse schon eine ganze Weile vorher im Korrekturmodus nach unten und es kam bereits zu vier kleineren Aufwärtsreaktionen. Das CRV war auch deshalb nicht ganz optimal, aber gut genug, da der ISL (dicke rote Linie) sehr klein gewählt werden konnte. Meine Hauptzielzone befand sich bei rund 3290 Punkten (grüne Pfeilspitze). Diese leitete sich für mich aus dem Wochenchart ab (38% Retracement). Um diese zu erreichen, hätte es im Dailychart aber zu einem klaren Trendbruch kommen müssen (blaue Linie). Dazu kam es nicht und es wurden in einem Reversal-Day nur die Stopps ausgelöst. Daraufhin zog ich den SL nach und am 11. Sep wurde meine komplette Position an BE glattgestellt.

Schlussglocke: Ich habe zwar auch hier keinen ernsten Tradingfehler gemacht, jedoch war die Auswahl der Zielzone - dem schwierig einzuschätzenden Gewinnpotential - nicht ganz angemessen. Zumindest hätte ich nach dem Reversal Day aggressiv Gewinne sichern sollen. Voll auf den Trendbreak zu setzen, war für meine Ansprüche nicht optimal. Zumal ich bei einer Hauptzielzone am Trendbreak-Niveau von 3390 immerhin ein CRV von 3:1 hätte realisieren können.

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