Trading Setups die dauerhaft funktionieren (Update 2018)

3 Zutaten für Knallertrades

Ausnahmslos alle Trader würden alles dafür geben ein gutes Day Trading Setup zu besitzen.

Wieso eigentlich?

Weil du ohne gutes Trading Setup nicht mit bärenstarker Überzeugung den nächsten Trade eröffnen kannst.

Es bringt Struktur und Ruhe in dein Tradingaublauf und steigert deine Zuversicht. Du weißt genau auf was du beim Einstieg zu achten hast und lässt dich nicht zu emotionalen Schnellschüssen aus der Hüfte verleiten.

Lese diesen Blogpost und du wirst in Zukunft keine Probleme mehr haben wirklich gute Tradingchancen zu finden. Solche, die dauerhaft funktionieren und deinem Trading System einen sehr guten Profitfaktor liefern.

Was genau ist überhaupt ein Trading Setup? Und vor allem, wie kann ich ein gutes von einem schlechten unterscheiden? Warum sind einige extrem potent und andere nicht?

Genau um diese Fragen dreht sich dieser Artikel. Und Kamera ab Baby…


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Trading Setup = Trading System? Nix da!

Die meisten Daytrader kennen wohl beide Begriffe. Ist dir aber wirklich der Unterschied bewusst?

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Wenn du jemandem erzählst du hättest da ein tolles Day Trading Setup entdeckt, meinst du damit in der Regel ein bestimmtes Kriterium für den Einstieg in den Markt.

Im Klartext:

Ein Trading Setup enthält genaue Kriterien, die dir angeben, wann du einen Trade eingehen darfst und weitaus wichtiger: Wann du ihn NICHT eingehen darfst oder nur mit wenig Risiko

 

Wo liegt jetzt der Unterschied zu einem Trading System?

Das ist ganz einfach erklärt:

Ein Trading System besteht aus mehreren Komponenten. Diese beinhalten das Money-Management, Trade Management und eben auch den Markteinstieg.

Allen ganzheitlichen Trading Strategien liegt ein Tradingstil zugrunde. Bei jedem Stil können verschiedene Setups für den Einstieg in einen Trade genutzt werden.

Tradest du ein Fibonacci Retracement ist das ein Trading Setup, kein System.

Wieso?

Da dir dieses Tool nur den Einstiegstrigger vorgibt.

In meinem Blogpost über die elementare Einteilung von Trading Strategien,  findest du eine tiefgehendere Abgrenzung dieser weit verbreiteten, aber dennoch oftmals falsch verstandenen Begriffe im Trading.

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Day Trading Setups: Viele Namen, wenig Substanz

Um die Frage zu beantworten, wie du ein gutes von einem schlechten Setup unterscheiden kannst, hole ich etwas aus.

Frage mal einen Tradingbuddy, welche Arten von Trading Setup er kennt.

Du wirst erstaunt sein über die Vielfalt von Antworten, die er – oder weniger wahrscheinlich – sie dir an den Kopf schmeißen wird.

Da ist dann meist die Rede vom Momentum-Setup, Break-Out-Setup, Range-Bound-Setup, High Volume Low Price Setup, Umkehr Setup, W & M Formationen, Ross Haken Setup, 123 Setup, Morgenstern Abendstern Setup, Hammer Setup, Tasse mit oder ohne Henkel Setup, Hängender Mann Setup, Bearish Engulfing Setup, Killer Setup und wat weiss ich noch alles.

Populäre Day Trading Setups für den privaten Trader - SKS, Breakout, Tasse mit Henkel, Reversal Bar, Bearish Engulfing
6 bekannte Day Trading Setups

Teil von etwas Größerem

Du wirst jetzt etwas deprimierendes erfahren:

Sehr viele dieser gerade genannten Setups sind nutzlos, wenn du dein Trading ausschließlich auf ihnen aufbaust.

Ohne diese Chartformationen in ein übergeordnetes Großes Ganzes einzuordnen, wirst du damit Schiffbruch erleiden.

Das gleiche gilt für technische Indikatoren.

Alle diese sogenannten Trading Setups können dir keinerlei Auskunft über das Gewinnpotential einer Tradingidee vermitteln. Sie haben in den meisten Fällen keinen echten Richtungsvorteil und sind vielfach nur kurzfristig ausgelegt.

Solche Setups sind im Grunde nur ein kleiner Teil einer viel grundlegenderen Marktbewegung. Du kannst sie als Entry nutzen. Doch solltest du immer das Big Picture kennen, um die wahre Qualität einer Tradingidee abzuschätzen.

Bei meinem Tradingansatz breche ich das Big Picture eines Marktes immer weiter runter.

Der konkrete Einstieg in eine Position kommt ganz am Ende der Entscheidungskette und ist in seiner Wichtigkeit stark herabgesetzt. Ich gehe nämlich davon aus, dass meine langfristigen Gewinne nicht durch eine vermeintlich erhöhte Trefferquote eines ganz speziellen Markteinstiegs herrühren.

Meine Tradestatistik bestätigt diese Einschätzung. Ansonsten würde ich selbstverständlich nicht so agieren.

Ich ziehe beständige Gewinne aus ganz speziellen Marktkonstellationen, die aber nicht auf eine erhöhte Trefferquote abzielen. Gleich erfährst du, welche das sind.

Das ominöse Big Picture

Die Preise an der Börse bewegen sich prinzipiell immer in drei Grundmustern.

Je liquider die Märkte sind, desto ausgeprägter und sauberer bilden sich diese Muster aus. Doch selbst beim Bitcoin Trading in einem jungen und illiquiden Markt sind sie ohne Probleme erkennbar.

Weißt du welche das sind?

Wenn nicht solltest du dir dieses Wissen aneignen. Ich gebe dir mal ein paar Begriffe dazu:

  • Bewegung
  • Korrektur
  • Range

Mit dem Wissen über diese grundlegenden Preisbewegungen, kannst du praktisch jedes Trading Setup verknüpfen und in einen sinnvollen Kontext einordnen.

Ein Trading-Setup folgt immer einem von drei Grundmustern der Markttechnik
Der Grundaufbau der Kursbewegung. Sicherlich ist sie auch dir schon aufgefallen, richtig? Schwarz = (Trend) Impuls, Blau = Korrektur

 

Auf die Essenz zusammengedampft heißt das: Die Impuls (Bewegung) stellt den Trend dar und in diese Richtung laufen die Kurse in der Tendenz schneller und gleichmäßiger als in einer Korrektur.

Trading-Setup Grundaufbau
Die Schemzeichnung erweitert um die dritte Säule der fundamentalen Kursbewegungen im Preischart – die sogenannte Range.  Ein rangegebundener Markt entsteht, sobald ein vorhergehendes Kursextrem – aus der Bewegung oder Korrektur – mehr oder weniger getestet werden konnte und die Kurse dieses nicht nachhaltig überwinden können. Brechen die Kurse immer wieder leicht aus und drehen danach in die etablierte Kursrange zurück, kommt es zu einer Rangeerweiterung.
 
Die dritte Art von grundlegender Kursbewegung ist der Range Markt (s. Bildbeschreibung).
 
Aus diesen drei verschiedenen Arten von Preisbewegung besteht letzten Endes der gesamte Kurschart, welchen du auf deinem Monitor siehst.
 
Durch diese sehr einfache globale Sichtweise auf den Chart, nimmst du eine Art Vogelperspektive über dem Marktverlauf ein und erkennst sofort in welchem Umfeld  (Big Picture) sich der Markt gerade befindet.
 
Dadurch erhälst du einen genialen Überblick und weißt, wo der Hase wirklich läuft (in welche Richtung gerade die großen Jungs traden).
 
Aus den drei genannten Grundtypen der Kursbewegung heraus, musst du deine Trading Setups einteilen. Und zwar zur Risikosteuerung deines nächsten Trades. Im nächsten Absatz gehe gezielt darauf ein.
 
Sehr wichtig ist der vorherrschende übergeordnete Marktzustand auch für Day Trader.
 
Warum?
 
Weil er das Laufverhalten/Charakteristik der Kurse intraday beeinflusst.
 
Als Daumenregel musst du dir merken (dies ist nur eine Tendenz):

Befindet sich der Markt auf Tagesbasis in einem Seitwärtsumfeld, kommt es intraday zu vielen kleineren Zappelbewegungen in beide Richtungen.

 Im starken übergeordneten Trendumfeld laufen die Kurse auch intraday wesentlich glatter und du wartest oftmals vergeblich auf Rücksetzer für einen Einstieg.

Dieses Verhalten der Kurse gilt es sowohl beim Entry wie auch beim Exit zu berücksichtigen.
 
Unter anderem aus diesem Grund ist es wenig sinnvoll einzelne Trading Setups nur für sich zu traden, ohne Berücksichtigung des Big Picture.

 

Big Picture und Risikosteuerung (die Verbindung)

Unter dem Begriff  Risikosteuerung verstehe ich die Aggressivität beim Markteinstieg, dem Exit und der anfänglichen maximalen Positionsgröße für einen Trade.

Aufgepaßt!

Sogar die potentesten Trading Setups können eine Trefferquote von unter 50% aufweisen. Es ist egal, denn du beeinflusst die Trefferquote für einen Trade selbst mit. Und zwar durch den Exit!

Gewinnpotential einschätzen = echter Marktvorteil

Viel viel wichtiger ist es das gesamte Gewinnpotential auf dein maximal zumutbares Startrisiko gut einschätzen zu können.

Dafür musst du wissen in welchem Zustand sich der Markt als Ganzes gerade befindet und wo sich die Kurse, im Verhältnis zu den Hauptbewegungen im Chart, aufhalten.

Das Big Picture eignet sich dafür wesentlich besser, als ein aus dem großen Zusammenhang herausseziertes Einstiegssetup.

Denn: Was willst du damit anfangen?

Es liefert dir als Trader so gut wie keinen Mehrwert! Teste einfach mal diese bekannten Trading Setups auf Herz und Nieren durch.

Du wirst schnell merken: Sie haben langfristig keine Prognosewirkung. Viele liefern dir nicht mal gute Stoppunkte für deinen Trade. Abgeleitete Kursziele aus solchen Setups entbehren jeglicher Grundlage und sind willkürlich.

Deshalb konzentriere dich auf die – für alle klar sichtbaren – universalen Kursbewegungen.

Es gibt Trader die mit einigen dieser Setups erfolgreich arbeiten. Doch wenn du bei diesen Tradern einmal richtig nachhakst, werden sie dir alle gestehen, dass keines dieser populären Setups für sich genommen ausreicht um beständig Geld zu gewinnen.

Am Ende läuft es immer auf das Gleiche hinaus: Ohne das Big Picture zu kennen, sind diese Trading Setups entkernte Träume schnellen Reichtums.

Die guten, die bösen (und die hässlichen)

Auch wenn du deine Trading Setups in trendkonforme und nicht trendkonforme einteilen kannst, solltest du daran nicht allein die Aussage festmachen, ob ein Trading Setup gut und potent ist oder nicht.

Durch ein cleveres Risiko Management stellst du sicher, dass du auch von nicht ganz so potenten, aber dennoch handelbaren Trading Setups profitieren kannst.

Handelbar heißt in diesem Zusammenhang:

Ein Trading Setup liefert dir einen klar positiven Erwartungswert. Dann muss es ausgebeutet werden.

Es ist bei weitem nicht nötig ständig nur auf Monstertrades mit einem riesen Auszahlungspotential zu schielen, denn:

Qualitative Opportunität (Tradingchancen) pusht gleichermaßen deine Profitabilität beim Trading!

Somit ist ein gutes Trading Setup jeder Markteinstieg, der dir – im Zusammenspiel mit der gesamten Tradingstrategie – einen eindeutig positiven Erwartungswert (es muss sich natürlich nach Kosten lohnen) anbietet.

Trading Setups die das nicht liefern können, sind demnach die bösen Setups.

Die hässlichen (Setups)

Darunter verstehe ich alle Trading Setups, die ich nicht eindeutig einschätzen kann. Bei ihnen halte ich meistens ebenso die Füße still, wie bei den bösen Setups.

Jetzt musst du natürlich wissen, wann der Erwartungswert positiv wird.

Dafür serviere ich dir an dieser Stelle 3 Kriterien für ein solides Trading Setup auf dem Silbertablett. Garniert wird das ganze mit den 3 Fähigkeiten, welche nötig sind, um solche Setups kontinuierlich und professionell ausbeuten zu können.

3 Bedingungen sorgen für die Potenz

Diese lauten:

Nr.1:

Ein kleiner sinnvoller Initial Stop kann gesetzt werden (Tradeabsicherung außerhalb des Marktrauschens im jeweiligen Zeitrahmen)

Nr.2:

Ein frühzeitiger Einstieg in eine sich aufbauende neue Bewegung ist möglich.

Nr.3:

Der Einstieg erfolgt idealerweise mit einem klar definierbaren Trend oder starken Impuls

Als Stammleser meines Blogs werden dir diese Bedingungen für ein gutes Trading Setup als ‚Low Risk Day Trading-Setup’ in Erinnerung sein.

Wenn du dir diese Betrachtungsweise zu eigen machst, wirst du in Zukunft alle wirklich schlechten Setups ohne Probleme erkennen können. Sie entsprechen logischerweise dem Gegenteil der gerade von mir dargelegten drei Bedingungen.

Konzentriere dich auf die guten und besonders auf die potenten Trading Setups.

3 Fähigkeiten, die du dir dafür aneignen solltest:

  1. Du musst als Trader in der Lage dazu sein, eine Kursbewegung in ihrem Fortschritt gut einschätzen zu können.
  2. Du musst möglichst kleine aber sinnvolle Initial Stops im Preischart setzen können.
  3. Du benötigst Geduld, damit du auf die besten Gelegenheiten warten kannst, ohne vorher durchzudrehen.

Erstaunlicherweise haben nicht wenige Trader Probleme damit einen Trend, bzw. das gesamte Trendumfeld zu erkennen.

Wegen dieses Defizits wissen viele Trader gar nicht welche Gewinnmöglichkeiten einer spezifischen Tradingidee innewohnen.

Die Folgen sind oft ein zu hohes Risiko zum falschen Zeitpunkt oder umgedreht.

Eine Faustregel dafür:

Je frühzeitiger du in eine Bewegung einsteigst, desto potenter ist die Tradingchance und desto mehr solltest du riskieren.

Mehr Risiko bedeutet:

beim Entry:

  • Direkte Ausbrüche statt Rücksetzer handeln
  • weniger Retracement abwarten
  • keine zusätzlichen Trigger für die Positionseröffnung verwenden

beim Exit:

  • Größere Startstops verwenden
  • Stop Loss nicht so schnell nachziehen
  • keine festen Take Profits nutzen

beim Money Management:

  • Höhere Lotgröße handeln

Trends im Blick behalten (ein einfacher Trick)

Vergrößer einfach mal das Zeitfenster deiner Chartsoftware und lass dir nicht immer nur die letzte Viertelstunde der Kursbewegung im Großformat auf deinem Monitor anzeigen.

Ausdehnung und Fortschritt einer Kursbewegung einzuschätzen, ist für einen Trader technisch die schwierigste Aufgabe. Sie erfordert Markterfahrung genauso wie Hintergrundwissen über die grundlegenden Kursbewegungen an den Finanzmärkten (Dowtheorie, Markttechnik).

Ein charttechnisch guter Stop Loss ist dagegen relativ einfach zu erkennen.

  • Relative Hochs/Tiefs
  • Kerzenextrem (zumindest bei höheren Zeitrahmen)
  • wichtige Tageskurse wie Tages(Vortages)hoch/tief
  • Eröffnung
  • Schlusskurs

Teilweise können ebenso mehrtägige stark umkämpfte Kurszonen als Stop Loss Linien im Sand dienen.

Auch Begrenzungen von eindeutigen Trendkanälen sind hier zu nennen, ebenso wie ein volatilitätsbasierter Stop Loss – den du zum Beispiel mit Hilfe der Average True Range bestimmen kannst.

Schlussglocke

Ein Trading Setup gibt nur den Einstieg vor. Um potente von weniger potenten unterscheiden zu können, musst du die drei Grundtypen der Kursbewegung (Big Picture) kennen. Trendkonforme Bewegung-Setups weisen in den meisten Fällen das beste Potential auf. Versuche niemals ein einzelnes Einstiegssetup, mit immer gleichen Exits, stur in allen Marktphasen durchzutraden. Du wirst damit scheitern!

In diesem Post findest du einen weiteren lohnenswerten Blickwinkel zu Trading Setups.

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