Trading Setups die dauerhaft funktionieren

3 Zutaten für Knallertrades

Ein richtig gutes Trading Setup: Was macht es wirklich aus?

Ausnahmslos alle Trader würden alles dafür geben ein gutes Day Trading -Setup zu besitzen. Jetzt zeige ich dir genau, wie du zu einem guten Trading Setup kommst.

Was genau ist überhaupt ein Trading Setup? Und vor allem, wie kann ich ein gutes von einem schlechten unterscheiden? Warum sind einige extrem potent und andere nicht?

Genau um diese Fragen dreht sich dieser Artikel. Und Kamera ab Baby…

Ein Trading Setup ist kein Trading-System (Definition)

Die meisten Day-Trader kennen wohl beide Begriffe. Ist dir aber wirklich der Unterschied bewusst?

Wenn du jemandem erzählst, du hättest da ein tolles Day Trading-Setup entdeckt, meinst du damit in der Regel ein bestimmtes Kriterium für den Einstieg in den Markt.

Im Klartext:

Ein Trading Setup enthält genaue Kriterien, die dir angeben, wann du einen Trade eingehen darfst und weitaus wichtiger: Wann du ihn NICHT eingehen darfst oder nur mit wenig Risiko.

Wo liegt jetzt der Unterschied zu einer Trading Strategie respektive System?

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Das ist ganz einfach erklärt:

Ein Trading System besteht aus mehreren Komponenten. Diese beinhalten das Money-Management, Trade Management und eben auch den Markt-Einstieg.

Bei jedem Trading-Stil können verschiedene Setups für den Einstieg in einen Trade genutzt werden.

Tradest du ein Fibonacci-Retracement, ist das ein Trading-Setup kein System, da dir dieses Tool nur den Einstiegstrigger vorgibt.

Setzt du hingegen Eröffnungsstrategien um, ist das eine Trading-Strategie. Sie schreibt dir, neben dem exakten Einstiegstrigger, nämlich genau vor mit welchem Stop Loss du arbeiten musst, wieviel Geld du für einen einzelnen Trade einsetzen darfst und wann er beendet werden muss.

In meinem Blogpost über Trading Strategien,  findest du eine tiefgehendere Abgrenzung dieser populären, aber dennoch oftmals falsch verstandenen Begriffe im Trading.

Day Trading Setups: Viele Namen, wenig Substanz

Um die Frage zu beantworten, wie du ein gutes von einem schlechten Setup unterscheiden kannst, hole ich etwas aus.

Frage mal einen Tradingbuddy, welche Arten von Trading-Setup er kennt.

Du wirst erstaunt sein über die Vielfalt von Antworten, die er – oder weniger wahrscheinlich – sie dir an den Kopf schmeißen wird.

Da ist dann meist die Rede vom Momentum-Setup, Break-Out-Setup, Range-Bound-Setup, High Volume Low Price Setup, Umkehr Setup, W & M Formationen, Ross Haken Setup, 123 Setup, Morgenstern Abendstern Setup, Hammer Setup, Tasse mit oder ohne Henkel Setup, Hängender Mann Setup, Bearish Engulfing Setup, Killer Setup und wat weiss ich noch alles.

Diese Trading Setups haben tolle Namen, doch keine Substanz
Diese Bild beschreibt beispielhaft sechs sehr bekannte Trading Setups.

Bild 1:

Trading Setups: Ohne Big Picture sind sie wertlos

Was ich in diesem Post rüberbringen will, ist die Nutzlosigkeit dieser Setups, wenn du dein Trading ausschließlich auf ihnen aufbaust. Ohne diese Chartformationen in ein übergeordnetes Großes Ganzes einzuordnen, wirst du damit Schiffbruch erleiden. Das gleiche gilt für technische Indikatoren. Alle diese sogenannten Trading-Setups, können dir keinerlei Auskunft über das Gewinnpotential dieser Tradingidee vermitteln. Sie haben keinen echten Richtungsvorteil und sind in vielen Fällen nur sehr kurzfristig ausgelegt. Desweiteren sind sie sehr subjektiv und teilweise nicht mal eindeutig in eine Kategorie zu packen. So zählen zB SKS, Ross Haken, 123 Formation, Tasse Henkel, Inside Bar/Narrorw Bar u.a. eigentlich zu den Breakout Setups. Alle diese Setups sind im Grunde nur ein kleiner Teil einer viel grundlegenderen Marktbewegung. Du kannst sie als Entry nutzen, solltest jedoch immer das Big Picture kennen, um die wahre Qualität einer Tradingidee zu evaluieren.

Einverstanden!

Jeder Trader gibt seinen Lieblingen gerne einen eigenen Namen. Ist ja auch in Ordnung, dadurch kannst du dich besser mit ihnen identifizieren.

Bei dieser Einteilung ist aber Vorsicht geboten!

Diese individuelle Benennung deines Trading-Setup, verleitet dich zu der Annahme, es gäbe tatsächlich so viele grundsätzlich verschiedene Day Trading-Setups.

Ist das wirklich so?

Für mein Empfinden nicht. Denn bei dieser Art der Unterteilung wird ein unglaublich wichtiger Aspekt beim Traden vernachlässigt:

Das Big Picture des Marktes (elementar)

Die oben genannten Setup-Definitionen spiegeln meist nur ein sehr subjektiv geleitetes Klein Klein Abbild der Kurse wieder – eine Momentaufnahme. Die, wenn überhaupt, nur für extrem kurzfristig agierende Trader (Scalper) von Bedeutung sein kann.

Da ich vom Scalp-Trading für private Trader nicht überzeugt bin, ist diese Setup-Einteilung auch keine Option für mich.

Bei meinem Tradingansatz breche ich dagegen das Big Picture eines Marktes immer weiter runter.

Der konkrete Einstieg in eine Position kommt ganz am Ende der Entscheidungskette und ist in seiner Wichtigkeit stark herabgewürdigt. Ich gehe nämlich davon aus, dass meine langfristigen Gewinne nicht durch eine vermeintlich erhöhte Trefferquote eines ganz speziellen Markteinstiegs herrühren.

Meine Tradestatistik bestätigt diese Einschätzung. Ansonsten würde ich selbstverständlich nicht so agieren.

Ich ziehe beständige Gewinne aus ganz speziellen Marktkonstellationen, die aber nicht auf eine erhöhte Trefferquote abzielen. Gleich erfährst du, welche das sind…

Day Trading-Setups (und was sie wirklich ausmacht)

Die Preise an der Börse bewegen sich prinzipiell immer in drei Grundmustern.

Je liquider die Märkte sind, desto ausgeprägter und sauberer bilden sich diese Muster aus. Selbst beim Bitcoin-Trading in einem jungen und illiquiden Markt, sind sie ohne Probleme erkennbar.

Weißt du welche das sind?

Wenn nicht, solltest du dir dieses Wissen aneignen. Ich gebe dir mal ein paar Begriffe dazu:

  • Bewegung
  • Korrektur
  • Range

Die Joe Ross Trading Methode bezieht sich ebenfalls auf ein Gesetz der Charts, welches die Kursbewegungen scheinbar immer beschreiben kann – genauso wie Elliott Wellen.

Bitte verwechsel das nicht mit den markttechnisch hergeleiteten Grundmustern der Bewegungsdynamik von liquiden Finanzmärkten – auch wenn Ähnlichkeiten vorhanden sind.

Mit dem Wissen über diese grundlegenden Preisbewegungen, kannst du praktisch jedes Trading-Setup verknüpfen und in einen sinnvollen Kontext einordnen.

Ein Trading-Setup folgt immer einem von drei Grundmustern der Markttechnik
Der Grundaufbau der Kursbewegung. Sicherlich ist sie auch dir schon aufgefallen, richtig?

Bild 2:

Diese schematische Zeichnung zeigt dir zwei grundlegende Kursbewegungen an den Finanzmärkten. Schwarz = Bewegung, blau = Gegenbewegung. Für beide Arten von Kursbewegung gibt es bestimmte Charaterristika, die sie ausmachen. Grundlegend ist zu sagen: Die Bewegung stellt den Trend dar und in diese Richtung laufen die Kurse in der Tendenz schneller und gleichmässiger, als in einer Gegenbewegung zum Trend.

Trading-Setup Grundaufbau
Die Schemzeichnung erweitert um die dritte Säule der fundamentalen Kursbewegungen im Preischart – die sogenannte Range.  Ein rangegebundener Markt entsteht, sobald ein vorhergehendes Kursextrem – aus der Bewegung oder Korrektur – mehr oder weniger getestet werden konnte und die Kurse dieses nicht nachhaltig überwinden können. Brechen die Kurse immer wieder leicht aus und drehen danach in die etablierte Kursrange zurück, kommt es zu einer Rangeerweiterung.
Bild 3:
Der Rangebound Markt
In diesem Bild zeige ich dir die dritte Art von grundlegender Kursbewegung. Schaffen die Kurse nach einem Test bzw einem Ansatz zur Wiederaufnahme des ursprünglichen Trend keine klaren neuen Hochs (im Aufwärtstrend), sondern fallen wieder darunter zurück aber entwickeln auch keine starke Dynamik in die Gegenrichtung, hast du es mit einem richtungslosen Markt (in diesem Zeitrahmen) zu tun (rote Linie). Vorsicht! Diese Darstellung ist absolut vereinfachend und nur für das Grundverständnis der Schematik zu gebrauchen. Durch diese Sichtweise nimmst du aber eine Art Vogelperspektive über dem Marktverlauf ein und erkennst sofort, in welchem Umfeld sich der Markt gerade befindet. Dadurch erhälst du einen Überblick und weißt, wo der Hase gerade wirklich läuft. Dieser Überblick über das Marktgeschehen hilft dir bei der Steuerung deines Risikos für die nächste Tradingidee.

 

Bewegung, Korrektur, Range – Die 3 Säulen (aller Kurscharts)

Aus diesen drei verschiedenen Arten von Preisbewegung entsteht, bzw. besteht letzten Endes der gesamte Kurschart, welchen du auf deinem Monitor siehst.

Und genau aus diesen drei Grundtypen der Kursbewegung heraus, musst du deine Trading-Setups einteilen.

Was glaubst du, wieso könnte das von Relevanz für deine Performance sein?

Tipp: Vergiss die Trefferquote!

Hier meine Antwort: Es ist vor allem deshalb wichtig, weil du anhand dieser Zuordnung dein Risiko für einen Trade steuern solltest.

Im Detail bedeutet das: die Aggressivität bei deinem Markteinstieg, dem Exit und der anfänglichen maximalen Positionsgröße für eine Long- oder Shortposition.

Sogar die potentesten Trading-Setups können eine Trefferquote von unter 50% aufweisen. Es ist egal, denn du beeinflusst die Trefferquote für einen Trade selbst mit. Und zwar durch den Exit!

Gewinnpotential einschätzen = echter Marktvorteil

Viel viel wichtiger ist es, das gesamte Gewinnpotential auf dein maximal zumutbares Startrisiko gut einschätzen zu können.

Dafür musst du wissen, in welchem Zustand sich der Markt insgesamt gerade befindet und wo sich die Kurse, im Verhältnis zu den Hauptbewegungen im Chart, aufhalten.

Die eben angerissene ganzheitliche Herleitung, eignet sich dafür wesentlich besser, als ein aus dem großen Zusammenhang herausseziertes, reines Einstiegssetup.

Denn: Was willst du damit anfangen?

Es liefert dir als Trader so gut wie keinen Mehrwert! Teste einfach mal diese bekannten Trading-Setups auf Herz und Nieren durch.

Du wirst schnell merken: Sie haben langfristig keine Prognosewirkung. Viele liefern dir nicht mal gute Stoppunkte für deinen Trade. Abgeleitete Kursziele aus solchen Setups entbehren jeglicher Grundlage und sind willkürlich.

Deshalb lass der Tasse ihren Henkel und dem Kopf seine Schulter und konzentriere dich auf die – für alle klar sichtbaren – universalen Kursbewegungen.

Es gibt Trader, die mit einigen dieser Pseudosetups erfolgreich arbeiten – zu denen ich auch die meisten Indikatoren zähle. Doch wenn du bei diesen Tradern einmal richtig nachhakst, werden sie dir alle gestehen, dass keines dieser populären Trading-Setups, für sich genommen ausreicht, um beständig Geld zu gewinnen.

Am Ende läuft es immer auf das Gleiche hinaus: Ohne das Big Picture zu kennen, sind diese Trading-Setups entkernte Träume schnellen Reichtums.

Trading-Setups: Die guten, die bösen (und die hässlichen)

Auch wenn du deine Day Trading-Setups in trendkonforme und nicht trendkonforme einteilen kannst, solltest du daran nicht allein die Aussage festmachen, ob ein Trading-Setup gut und potent ist oder nicht.

Durch ein cleveres Risiko-Management stellst du sicher, dass du auch von nicht ganz so potenten, aber dennoch handelbaren, Trading-Setups profitieren kannst.

Handelbar heisst in diesem Zusammenhang:

Ein Trading-Setup liefert dir einen klar positiven Erwartungswert. Dann muss es gespielt- sprich, ausgebeutet werden.

Es ist bei weitem nicht nötig, ständig nur auf Monstertrades mit einem riesen Auszahlungspotential zu schielen, denn:

Qualitative Opportunität (Tradingchancen) pusht gleichermaßen deine Profitabilität beim Trading!

Somit ist ein gutes Trading-Setup, jeder Markteinstieg, der dir – im Zusammenspiel mit der gesamten Tradingstrategie – einen eindeutig positiven Erwartungswert (es muss sich natürlich nach Kosten lohnen) anbietet.

Trading-Setups die das nicht liefern können, sind demnach die bösen Setups. Vermeide sie so gut es geht! Sie sind es, die dir langfristig Geld aus deinem Tradingkonto saugen.

Du fragst dich, was mit den hässlichen ist?

Darunter verstehe ich alle Trading-Setups, respektive Gelegenheiten, die ich nicht eindeutig einschätzen kann. Bei ihnen halte ich meistens ebenso die Füße still, wie bei den bösen Setups.

Gerade im privaten Trading bedeutet in der Regel weniger Aktivität mehr Geld auf dem Konto (hier liegt kein Widerspruch zur eben gemachten Aussage über die qualitative Opportunität vor).

Jetzt serviere ich dir die 3 Punkte für ein wirklich solides Trading-Setup auf dem Silbertablett. Garniert wird das ganze mit den 3 Fähigkeiten, welche nötig sind, um solche Setups kontinuierlich und professionell ausbeuten zu können.

Spitz die Augen, oder waren das die Ohren, egal…

Day Trading Setups: 3 Bedingungen sorgen für die Potenz

Diese lauten:

Nr.1: Ein kleiner sinnvoller Initial Stop kann gesetzt werden.

Nr.2: Ein frühzeitiger Einstieg in eine sich aufbauende neue Bewegung ist möglich.

Nr.3: Der Einstieg erfolgt idealerweise mit einem klar definierbaren Trend oder starken Impuls.

Als Stammleser meines Blogs, werden dir diese Bedingungen für ein gutes Trading-Setup als ‚Low Risk Day Trading-Setup’ in Erinnerung sein.

Wenn du diese Betrachtungsweise verinnerlichst, wirst du in Zukunft alle wirklich schlechten Setups ohne Probleme erkennen können. Sie entsprechen logischerweise dem Gegenteil der gerade von mir dargelegten drei Bedingungen.

Konzentriere dich stattdessen auf die guten und besonders auf die potenten Trading-Setups.

3 Fähigkeiten, die du dir dafür aneignen solltest

  1. Du musst als Trader in der Lage dazu sein, eine Kursbewegung in ihrem Fortschritt gut einschätzen zu können.
  2. Du musst möglichst kleine aber sinnvolle Initial Stops im Preischart setzen können.
  3. Du benötigst Geduld, damit du auf die besten Gelegenheiten warten kannst, ohne vorher durchzudrehen.

Erstaunlicherweise haben nicht wenige Trader Probleme damit, einen Trend, bzw. das gesamte Trendumfeld zu erkennen.

Wegen dieses Defizits, wissen viele Trader gar nicht welche Gewinnmöglichkeiten einer spezifischen Tradingidee innewohnen.

Die Folgen sind oft ein zu hohes Risiko zum falschen Zeitpunkt oder umgedreht.

Eine Faustregel dafür:

Je frühzeitiger du in eine Bewegung einsteigst, desto potenter ist die Tradingchance und je mehr solltest du riskieren.

Trends im Blick behalten (ein einfacher Trick)!

Vergrößer einfach mal das Zeitfenster deiner Chartsoftware und lass dir nicht immer nur die letzte Viertelstunde der Kursbewegung im Großformat auf deinem Monitor anzeigen.

Die Ausdehnung oder den Fortschritt einer Kursbewegung einzuschätzen, ist technisch die schwierigste Aufgabe für dich als Trader und sie erfordert Markterfahrung, genauso wie Hintergrundwissen über die grundlegenden Kursbewegungen an den Finanzmärkten.

Einen charttechnisch guten Stop Loss zu erkennen, ist dagegen kein Hexenwerk.

Relative Hochs/Tiefs oder wichtige Tageskurse wie Tages(Vortages)hoch/tief, Eröffnung, Schlusskurs, sind hierbei die entscheidenden Punkte für dich als Trader.

Teilweise können ebenso mehrtägige stark umkämpfte Kurszonen als Linien im Sand dienen.

Und Begrenzungen von eindeutigen Trendkanälen sind hier ebenso zu nennen, wie ein volatilitätsbasierter Stop Loss – den du zum Beispeil mit Hilfe der Average True Range bestimmen kannst.

Trading Setups: Was du wissen musst (Takeaways)

Am Schluss dieses Artikels möchte ich dir noch einmal die wichtigsten Happen auf den Punkt bringen…

  • Ein Trading-Setup beschreibt umgangssprachlich lediglich die Einstiegskriterien für einen Trade.
  • Populäre Tradingsetups liefern keinen echten Mehrwert, wenn du sie losgelöst betrachtest und stur danach handelst.
  • Jedes Einstiegssetup musst du in den übergeordneten Marktkontext einbinden.
  • Der Marktkontext wird durch 3 universale Preismuster repräsentiert – diese sind Bewegung, Korrektur und Range.
  • Bei deiner Entscheidung für einen Trade, brichst du diesen Marktkontext von hohen Zeitrahmen immer weiter runter. Bis zu dem Zeitrahmen, wo du den Trade tatsächlich umsetzen möchtest.
  • Dieses Vorgehen erlaubt es dir, das wahre Potential einer Tradingidee zu erkennen und daraufhin deinen kompletten Plan für diesen Trade aufzustellen (in erster Linie geht es dabei um die Risikofestlegung).
  • Ein gutes (Day) Trading-Setup ist eines, welches dir einen klar positiven Erwartungswert liefert. Dafür muss es nicht zwingend eine hohe Trefferquote aufbieten können.
  • Als privater Trader mit relativ hohen Kosten und kleinem Konto, ist es sinnvoll, sich auf die potentesten Setups zu konzentrieren.
  • Dauerhaft funktionierende Kriterien um potente Setups herauszufiltern sind: Kleiner, sinnvoller ISL, frühzeitiger Einstieg und prozyklische Ausrichtung des Trades (mit wenigen Ausnahmen).
  • Um das Big Picture eines Marktes gut erkennen zu können, hilft es, wenn du den Preischart, in dem jeweils betrachteten Zeitrahmen, maximal herauszoomst.

Schlussglocke

Mach dir klar:

Ein und dasselbe Trading Setup, zeigt mitunter massive Unterschiede in seinem Gewinnpotential. Um potente von weniger potenten Trading-Setups zu unterscheiden, musst du die drei Grundtypen kennen. Die Einteilung in Bewegung-Setup, Korrektur-Setup und Range-Setup, ist hierfür der Maßstab. Cleveres Risiko-Management sorgt dann für die angemessene Dosierung der Aggressivität bei Entry, Exit und Positionsgrößensteuerung. Für den exakten Markteinstieg, kannst du praktisch jeden beliebigen Trigger benutzen – ein populäres Setup, oder ein völlig individuelles. Benutze natürlich das, mit dem du am besten klarkommst.

In diesem Post findest du einen weiteren lohnenswerten Blickwinkel zu Trading Setups.

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