Trading-Tagebuch Vorlage: Excel Tabelle & PDF Download

Ein Trading-Tagebuch zu führen ist essentiell für Börsenerfolg.

Jetzt erfährst du, wie du es richtig machst.

Mit dieser Schritt für Schritt Anleitung, wirst du deine Trading-Ergebnisse nach nur 10 Trades nachhaltig verbessern können.

Du erhältst Tipps zum:

  • erstellen einer bewährten Trading-Journal Excel Tabelle.

Du erfährst:

  • was in das Trading-Tagebuch gehört und wie du das Journal effektiv auswertest.

Hier darfst du gerne unsere erprobte Trading Tagebuch Vorlage als PDF [klick] runterladen (damit kannst du sofort und übersichtlich deine Trades dokumentieren).

Bähm!  Und ab geht die Luzi ...

Was ist ein Trading-Tagebuch?

Kurz gesagt:

In einem Trading-Tagebuch wird jeder Trade mit Hilfe von vordefinierten Eingabefeldern fortlaufend dokumentiert. Das Journal wird regelmäßig ausgewertet und für die Optimierung der Strategie genutzt.

Wir empfehlen mindestens folgende Daten für einen Trade zu erfassen:

  • Trade-Nummer (fortlaufend von 1 bis x)
  • Das Tickersymbol (z.B. TSLA für die Tesla-Aktie)
  • Zeitpunkt Trade-Eröffnung
  • Einstieg- und Ausstiegskurs
  • Traderichtung (long oder short)
  • Initialer Stop-Loss Preis
  • Stückzahl (z.B. 50 Aktien)
  • Zeitpunkt Tradeende
  • Direkte Handelsgebühren (Broker-Kommission plus Börsengebühr, entfällt bei CDFs)

Auch psychologische Aspekte können im Trading-Tagebuch notiert werden.

Für diesen Zweck solltest du die Trade-Aufzeichnungen in zwei Datenblätter aufteilen: 

  1. Trading-Journal: Klar vordefinierte Eingaben zur statistischen Datenerfassung.
  2. Trading-Tagebuch: Individuelle Notizen zum mentalen Zustand während der Trade-Umsetzung.

Das Trading-Tagebuch darfst du nicht mit einem Trading-Plan verwechseln! Dieser enthält konkrete Anweisungen für die Umsetzung der Handelsstrategie.

Wichtig:

Falls du auf dieser Seite gelandet bist, weil du einen Handelsplan erstellen möchtest, darfst du dir gerne über den folgenden Link auch unsere bewährte Vorlage für deinen ersten professionellen Trading-Plan sichern:

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Warum du ein Trading-Tagebuch führen solltest

Um diese  Frage zu beantworten, musst du erstmal wissen was erfolgreiches Trading ausmacht!?

Profitables Trading ist:

  • reproduzierbar
  • nachvollziehbar und 
  • konstant

Sprich: Es folgt einem systematischen Prozess. Und mit einem Trading-Tagebuch protokollierst du diesen Prozess.

Es hilft Beständigkeit in die Ergebnisse zu bekommen.

Durch gezielte Aufzeichnungen der Trades, fällt es dir leichter ein erfolgreicher Trader zu werden, denn du setzt einen sogenannten Feedback Loop in Gang. 

Feedback Loop bedeutet: Du reflektierst dich, lernst aus deinen Aufzeichnungen und verbesserst dich als Trader und natürlich den Handelsansatz Schritt für Schritt.

Dieser Prozess wird immer und immer wieder durchlaufen, daher der Name Loop (deutsch: Schleife).

Wissenswert

Trader sind Performer und Performer brauchen Feedback, um sich zu verbessern - und zwar regelmäßig und direkt. Ohne direktes Feedback, bist du im Blindflug unterwegs.

Als privater Trader steht dir im Tagesgeschäft kein Trading Coach zur Seite, der dir über die Schulter schaut und dich sofort korrigiert.

Aus diesem Grund ist das Trading-Tagebuch für einen ambitionierten Privattrader von enormer Bedeutung.

Du musst dein eigener Mentor werden!

Ein gut strukturiertes, praktikables Handels-Journal ist das wichtigste Werkzeug dafür.

Selbst in professionellen Prop Trading Firmen mit angestellten Mentoren, wird sehr viel Wert auf das Führen eines Journals gelegt. Vor allem bei Anfängern.

Ein Trading-Tagebuch hilft dir:

  • beim auswerten der Trades.
  • Trades nachvollziehbar zu machen und einzuordnen.
  • Fehler zu erkennen.
  • die Handelsstrategie zu optimieren.
  • dein Verhalten zu verbessern.
  • Zusammenhänge zu erkennen.
  • beim Austausch mit anderen Tradern.

Achtung!

Möchtest du auch deine Trades mit einer erprobten Trading-Tagebuch Beispiel Vorlage dokumentieren, professionell auswerten und dein Trading in kürzester Zeit verbessern?

Dann darfst du dir hier gerne unsere Trading Tagebuch PDF Vorlage [Klick]  runterladen.

3 bewährte Methoden für die Trading-Dokumentation

Grundsätzlich gibt es drei Varianten ein Trading-Tagebuch zu führen:

  1. auf Papier.
  2. programmierte Excel Tabelle.
  3. professionelle Software.

Wann welche Option am besten geeignet ist, erfährst du jetzt ...

Dokumentation auf Papier

Verwendbar ist jedes beliebige Notizbuch oder ein Schreibblock.

Vorteil: Durch das Gefühl des Aufschreibens von Hand, wird das Thema für unser Gehirn verbindlicher und verschiedene Eindrücke des Handelstages prägen sich nachhaltiger ein.

Nachteil: Relativ hoher Zeitaufwand beim Auswerten der Einträge, denn die Daten werden nicht automatisch ausgelesen und als Ergebnis präsentiert.

Empfehlung: Für das Führen eines mentalen Trading-Tagebuchs, denn Gefühle und Eindrücke bleiben stärker in Erinnerung und sehr individuelle Notizen sind möglich.

Dokumentation mit Hilfe einer Excel-Tabelle

Um ein Trading-Journal mit Hilfe einer programmierten Tabelle zu führen, ist jedes beliebige Tabellen-Kalk-Programm geeignet.

Ein  kostenloses Kalkulations-Programm  für alle Betriebssysteme ist Calc von Libre Office. Es bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie Microsoft Excel.

Eine weitere kostenlose Alternative ist Google Docs.

  • Vorteil 1: Du hast das Sheet automatisch auf jedem Device verfügbar.
  • Vorteil 2: Google Sheets Tabellen können einfach für andere freigegeben werden.

Bei uns in der SwingTrader Meisterschule erhältst du ein bereits fertig programmiertes Journal und teilst es mit den Mentoren. Dieses Vorgehen hilft den Meisterschülern ihr Handelsjournal auch tatsächlich diszipliniert zu führen. Bei den meisten Einzelkämpfern im Trading scheitert es schon an genau dieser Problematik.

Wie willst du dich auf einer lückenhaften Datengrundlage ernsthaft verbessern?

Wir als Mentoren haben durch das Google-Sheet die wichtigen Trading-Kennzahlen unserer Schüler täglich im Blick und können sofort eingreifen.

Genau deshalb bleiben unsere Meisterschüler von Tag eins auf Erfolgskurs und drehen sich nicht jahrelang im Kreis. 

Mit einer systematisch programmierten Excel-Tabelle ist das Tracken der technischen Daten eines Handelsansatzes ein Kinderspiel und du kannst die Strategie mit wenig Aufwand periodisch zielgenau und tiefgehend auswerten, um dein Trading kontinuierlich zu verbessern.

Dokumentation in einer Trading-Tagebuch Software 

Eine Trading Tagebuch Software hat durchaus einige Vorzüge.

Warum führen viele Trader ihr Trading Tagebuch nicht konsequent?

Es ist es den meisten einfach zu umständlich und nervig. Punkt.

Eine Trading-Journal-Software setzt genau hier an.

Eine Software für das Dokumentieren der Handelsaktivität trägt Trades automatisch ein und unterstützt dich bei der Auswertung der Ergebnisse grafisch.

Vorteil: Eine Trading-Tagebuch-Software reduziert den Aufwand deutlich und erhöht die Chance, dass du wirklich konsequent deine Trades zur Verbesserung auswertest.

Nachteil: Der automatische Datenimport in eine Software begünstigt eine eher oberflächliche Begutachtung der Trades. Zudem berechnet nicht jede Software genau die Kennzahlen, die du wirklich benötigst. Trägst du jeden Trades von Hand ein, setzt du dich intensiver mit einzelnen Trades auseinander und rekapitulierst sie genauer.

Trading-Tagebuch Excel Tabelle erstellen

In einer Trading-Tagebuch Excel Tabelle sollten die Daten so protokolliert werden, dass die wichtigsten Kennzahlen des Handelsansatzes sofort er,kennbar sind.

Folgende Kennzahlen für periodische Vergleiche der Trading-Aktivität, solltest du mit Hilfe der Excel Tabelle direkt berechnen können:

Wichtige Trading KPIs

  • Trefferquote (100 * Anzahl richtige Treffer / Anzahl Gesamtversuche)
  •  Win to Loss Ratio (durchn. Gewinne / durchschn. Verluste)
  • Profit Factor

Mit Hilfe einer gut programmierten Trading-Tagebuch Excel Tabelle, siehst du auf einen Blick wo deine Strategie Schwächen zeigt.

Anhand der aufbereiteten Daten kannst du schnell Maßnahmen ableiten und Umsetzungsschritte für die Verbesserung der Strategie einleiten. 

Was gehört in eine professionelle Trading-Tagebuch Excel Tabelle?

Wichtige Daten für die Excel Tabelle:

  • Datum
  • Wochentag
  • Instrument
  • Trade-Richtung
  • Einstiegspreis
  • Stop Loss
  • Risiko in %
  • Austiegspreis
  • Trade-Dauer
  • Gewinn/ Verlust
  • Erzielte R
  • Trade-Setup Bezeichnung

Beispiel einer Trading-Tagebuch Vorlage für eine Excel Tabelle

Du darfst unsere Trading-Tagebuch Beispiel Excel Tabelle gerne als Vorlage verwenden:

Trading Journal Vorlage Excel - Praxisbeispiel Forex,Futures, Aktien, CFD, Dax, Trader
Trading Tagebuch Vorlage Excel Tabelle - Beispiel für Forex, Dax und Aktien Trader

Mittlerweile verwenden wir in der SwingTrader Meisterschule ein exakt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenes Google Sheet, welches wir mit unseren Schülern teilen:

Trading Tagebuch Excel Vorlage Beispiel Handelsjahr 2024-2025 Ingmar Folk SwingTrader Meisterschule

Die SwingTrader Meisterschule Trading-Tagebuch Vorlage - Beispiel Excel Sheet Google Docs - Version 2026

Die Trading-Tagebuch Excel Tabelle als Google Sheet Vorlage ermöglicht eine schrittweise tiefergehende Analyse der verwendeten Trading-Strategie.

In der grünen Box werden die aktuellen KPIs in Echtzeit aktualisiert. So ist eine tägliche Kontrolle der Handelsstrategie auf einen Blick möglich.

Zusätzlich sind weitreichende Filteroptionen vorgesehen.

Diese können in der grau hinterlegten Box individuell eingestellt werden. Das jeweilige Ergebnis der Filtereinstellungen kann daraufhin in der blauen Box ausgelesen werden.

SwingTrader Meisterschule - Trading Tagebuch Excel Vorlage Beispiel_Filteroptionen

Die blaue Filterbox: Bei dieser Einstellung werden nur Trades mit einem prozyklischen Einstiegstrigger, für den Zeitraum von einem Jahr, angezeigt.

Damit es am Ende des Jahres nicht zu bösen Überraschungen kommt, werden sämtliche Trades in US-Aktien automatisch zum tagesaktuellen Wechselkurs in Euro umgerechnet. 

So wertest du die Trading-Tagebuch Excel Tabelle aus

In der Regel starten wir die Analyse mit dem Filter für long & short Trades.

Daraufhin schauen wir uns an in welchem Marktumfeld welche Setups am besten funktioniert haben und arbeiten uns bis zur konkreten Einstiegstaktik vor.

So können wir schnell und zielsicher schlecht performende Setups und Taktiken erkennen und überlegen, ob wir ein Setup weiter handeln wollen. Manchmal sortieren wir Setups tatsächlich komplett aus. Oftmals beschließen wir aber für ein Setup, dieses - aufgrund der Datenlage - in einer bestimmten Marktphase mit weniger, oder mehr Risiko zu handeln.

Je mehr Datensätze gesammelt werden, desto präziser und aussagekräftiger können wir entscheiden.

Wird dieser Prozess konsequent betrieben, handelst du irgendwann nur die besten Setups und richtest das Money-Management optimal aus.

Die Belohnung: Du investierst dein Kapital nur noch in die lukrativsten Chancen, wodurch Opportunitätskosten - durch schlecht allokiertes Risiko - minimiert werden.

Zu Beginn sollte das statistische Journal jeweils nach 10 bis 15 Trades ausgewertet werden.

Später reicht ein Intervall von 50 bis 100  Trades, bis zum nächsten Review.

Wenn du das konsequent und auf die richtige Art und Weise durchziehst, optimierst du dein Handelsansatz langsam aber sicher an sein Limit.

Wie du mit der Trading-Tagebuch Excel Vorlage dein Trading verbesserst

Nach 15 Trades machen wir in der SwingTrader Meisterschule den ersten Journal Review gemeinsam mit dem Schüler.

Bei Martin konnten wir beispielsweise direkt feststellen, dass er viel zu viele Shorttrades initiiert hatte, obwohl der Gesamtmarkt im Aufwärtstrend war:

Trading-Journal Excel Vorlage Review Beispiel aus der SwingTrader Meisterschule

Der entsprechende Hinweis an Martin aus unserem Review-Sheet für sein individuelles Handels-Journal.

Ihm ist das während der Umsetzung der Trades nicht bewusst gewesen!

Und diese Situation erleben wir relativ oft.  Trading-Tagebuch und statistisches Journal decken immer wieder blinde Flecken im eigenen Trading gnadenlos auf.

Wir haben daraufhin seinem Playbook direkt ein Update verpasst und die Anweisung implementiert: Keine Shorttrades, solange die relevanten US Benchmark Indizes klar im Aufwärtstrend laufen.

Martins Handelsfrequenz ging sofort drastisch zurück und die Performance nach oben.

Es ist ein schönes Beispiel. Aber natürlich findet sich nicht immer so einfach ein Hebel zur Verbesserung. Oftmals müssen wir deutlich mehr in die Tiefe graben und weitere Filter nutzen.

Tipp

Anpassungen beim Trading-Ansatz solltest du nacheinander angehen nicht auf einmal!

Warum?

Veränderst du mehrere Parameter einer Handelsstrategie auf einen Rutsch, sind die daraus resultierenden Ergebnisse nicht mehr eindeutig zuzuordnen.

Ursache und Wirkung verwischen.

Das mentale Trading-Tagebuch: Nutze unsere PDF-Vorlage

In der mentalen Trading-Tagebuch PDF Vorlage notierst du Bemerkungen zu deinem psychologischen Zustand während des Tradings.

Es empfehlen sich:

  • handschriftliche Notizen,
  • Bilder und
  • Tonaufzeichnungen.

Arbeiten mit dem mentalen Trading-Tagebuch kann vor allem erfahrenen Tradern helfen den ersehnten Extrakick Performance zu erzielen.

Generell gilt:

Mentale Trading Dokumentation wird dann relevant, wenn du sinnvolle - zu dir passende Trading-Regeln - aufgestellt hast und nicht fähig bist sie einzuhalten.

Mit dem mentalen Trading-Tagebuch kommst du den Auslösern des undisziplinierten Verhaltens auf die Spur.

Dafür musst du aber deine Gedankengänge und Gefühle verständlich und präzise festhalten, und zwar:

  • vor
  • während und
  • nach einem Trade.

Stelle dir dazu Fragen wie:

  • Was ist die grundlegende Tradingidee?
  • Wieso gehe ich den Trade genau jetzt ein?
  • Warum habe ich den Trade jetzt beendet?
  • Würde ich in der gleichen Situation wieder alles genauso machen?
  • Wie war meine Stimmung bei der Tradeplanung-, Eröffnung und während des Trades?

Du musst diese Einträge nicht zwingend in Textform machen. Bilder oder Symbole können durchaus ebenso gute Dienste leisten.

Am schnellsten und genauesten sind Tonaufzeichnungen.

Das Ziel der mentalen Trading-Tagebuch Vorlage: Mit ihrer Hilfe solltest du dein Verhalten (die Umsetzung der Strategie) als Trader - nicht die Strategie - Stück für Stück verbessern.

Genau darin liegt der große Unterschied zum statistischen Handels-Journal

Wissenswert

Dein Verhalten als Trader hängt größtenteils von der aktuellen Stimmung sowie antrainierten Gewohnheiten ab

Du musst deine mentale Trading-Tagebuch Vorlage so aufbauen, dass sie deine Verhaltensweisen während des Tradings sichtbar macht und du erkennen kannst, welche emotionalen Trigger eine Reaktion bei dir auslösen.

Kennst du diese Trigger, kannst du Gegenmaßnahmen einleiten.

Was gehört in die mentale Trading-Tagebuch PDF Vorlage?

Du darfst bei der Beantwortung dieser Frage gerne selbst kreativ werden. Zur Inspiration haben wir dir einige Vorschläge aus der eigenen Erfahrung mitgebracht:

Wichtige Themen für die mentale Trading-Tagebuch PDF Vorlage

  • Deine Stimmung vor, während und nach einem Trade
  • Falls erkennbar, den Stimmungsauslöser
  • Den Grund für den Markteinstieg
  • Den Grund für den Marktausstieg
  • Was habe ich gut gemacht?
  • Was habe ich weniger gut gemacht?
  • Habe ich den Tradingplan eingehalten?
  • Falls nein, wieso habe ich den Plan missachtet?
  • Was muss ich aus dem Trade lernen?

Hier das Beispiel einer Trading Tagebuch Vorlage von Godmode im Stile eines Laufzettels:

Trading-Tagebuch Beispiel Vorlage Excel Journal für Dax, Forex, CFD & Aktien Day Trader

Tipp: Sammele alle Laufzettel einer Handelswoche und werte sie regelmäßig am Wochen- oder Monatsende aus.

Wichtig:

Falls du nicht aufwändig deine eigene Trading-Tagebuch PDF Vorlage entwerfen möchtest, nutze einfach unsere erprobte Vorlage für die mentale Trading-Dokumentation!

Interesse? Dann ...


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Trading-Tagebuch Software: Welches ist das beste Journal für Trading?

Fakt ist:

Trading Tagebuch Software spart enorm Zeit.  Du musst kein Excel-Sheet bauen und alle Werte händisch eintragen.

Vor allem für Daytrader ist das ein enormer Vorteil. Wer intraday handelt, sollte eine Trading-Tagebuch Software in Betracht ziehen.

Welche Day Trading-Tagebuch Software kommt in Frage?

Hier sind einige Optionen :

  1. Integriertes  Freeware Tool der Handelsplattform
  2. Edgewonk
  3. Trading Diary Pro
  4. TradeZella

Freeware Tool

Viele professionelle Trading-Plattformen zeichnen heute alle Daten auf und tragen diese umgehend in eine Art Trading-Journal ein.

Derart generierte statistische Daten sind jederzeit in der Trading-Software abrufbar.

Die  Ninja Trader Handelsplattform ist ein gutes Beispiel dafür.

Du findest automatisch alle wichtigen Daten zu jedem abgeschlossenen Trade. Es werden daraus die wichtigsten Systemkennzahlen des Handelsansatzes sofort berechnet und angezeigt.

Hier ist eine Beispiel-Statistik live gehandelter Trades im Metatrader, die einer meiner Expert Adviser im Währungsmarkt für mich automatisiert umsetzt:

Beispiel kostenlose Trading-Tagebuch Software für statistische Auswertungen im MT4

Beispiel einer kostenlos integrierten und abrufbaren Tradestatistik im MT4.

Als mentales Trading-Tagebuch taugt die Freeware vieler Handelsplattformen natürlich nichts.

Trading-Tagebuch Software Edgewonk

Möchtest du es einfach haben, oder handelst du über mehrere Plattformen, macht eine spezialisierte Trading-Tagebuch Software Sinn.

Beim Edgewonk Trading-Tagebuch Tool handelt es sich um eine externe Software zum Aufzeichnen der Trading-Aktivitäten. 


Du kannst die Software 14 Tage kostenlos testen!

Klicke dafür einfach auf das grüne Banner und teste die Edgewonk-Software 14 Tage risikofrei:

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Die wichtigsten Funktionen der Edgewonk Trading-Journal Software im Überblick:

  • Geeignet für alle Betriebssysteme: Das Edgewonk Programm basiert auf Java und ist somit mit sämtlichen Desktop Betriebssystemen sicher verwendbar.
  • Kurse und Handelsdaten direkt vom Broker importieren: Die Daten für deine Trades importierst du kinderleicht von deinem Broker. Auch der beliebte Metatrader wird unterstützt.
  • Alle Anlageklassen tracken: Die Edgewonk Software ist als Forex und CDF Trading Tagebuch nutzbar. Es werden aber auch Aktien oder Bitcoin unterstützt. Kurz und gut:  Edgewonk ist für alle Finanzinstrumente geeignet.
  • Dokumentiere mehrere Handelskonten:  Mit der Edgewonk Trading-Tagebuch Software ist es möglicht viele Handelskonten und unterschiedliche Strategien gleichzeitig zu tracken und auszuwerten - so machst du die schnellsten Fortschritte - eine super Sache.
  • Werte benutzerdefinierte Statistiken aus: Durch individuelle Statistiken ist es möglich alle Daten flexibel zu dokumentieren. Mit nur wenigen Klicks erhältst du eine solide Auswertung deiner Trades.
  • Notizen und Statistiken für einzelne Trading Sessions hinterlegen: Mit Edgewonk kannst du Notizen für deine Daytrading Sessions anlegen. Auswerten kannst du sie rund um die Uhr nach den sinnvollsten Kategorien.
  • Dokumentiere verpasste Trades:  Du hast wieder mal einen Trade nicht eingesackt? Edewonk hilft dir herauszufinden wieviel Gewinn du liegen lässt - hart, aber nützlich!
  • Gefühlszustände dokumentieren und auswerten: Mentale Kontrolle ist für einen Trader überlebenswichtig. Die Trading-Tagebuch Software Edgewonk hilft dir bei der Auswertung deiner Emotionen an der Börse. Welche Gefühle beeinflussen dich negativ und positiv? Diese Frage wirst du dadurch schnell und gezielt beantworten können.
  • Der Edgewonk Trade Simulator: Anhand der Daten deiner dokumentierten Trades erstellt das multifunktionale Trading-Tagebuch Programm eine Vorausschau für die Entwicklung deines Handelskontos.

Achtung:

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Trading Tagebuch Software TradeZella

Eine weitere interessante Alternative ist die Trading-Tagebuch Software TradeZella.

Mit TradeZella kannst du nicht nur deine Trades dokumentieren und analysieren, sondern auch Strategien backtesten, vergangene Trades mit Hilfe einer Replay-Funktion erneut abspielen und die Umsetzung üben.

Zusätzlich erlaubt es die Software deine Konten bei unterschiedlichen Prop-Firmen im Auge zu behalten, falls du eine multiple Kontenstrategie mit Fremdgeld umsetzt, um dein maximal zu hebeln.

Trading Diary Pro

Eine weitere bekannte Trading-Tagebuch Software ist Trading Diary.

Auch bei dieser Software ist eine  Freeware Testversion nutzbar.

Die Stärke dieser umfassenden Dokumentations-Software für Trader ist die Vielseitigkeit.

Das Programm Trading Diary Pro übersteigt dabei deutlich die Funktionalität eines einfachen Trading-Journals.

Praktisch ist Trading Diary Pro für die Kontrolle des kompletten Trading-Geschäfts verwendbar.

Du erhältst mit Trading Diary Pro einen Live-Überblick über dein Porftoliorisiko und die Software erstellt Gewinn/ Verlust Statements der kompletten Handelsaktivitäten.

Als Sahnehäubchen liefert die Software sogar Steuerberichte für das Finanzamt und hilft dir bei der jährlichen "Inventur" als Trader:

Ein professionelles Trading Tagebuch führen mit der Trading Diary Pro Software Beispiel

Die Programm Oberfläche der Trading Tagebuch Software Diary Pro. Rot umrandet ist der Navigator. Von hier aus sind die meisten Einstellungen möglich. Der rote Pfeil markiert das Fenster zur manuellen Eingabe von Trades. In den meisten Fällen wirst du deine Tradedaten jedoch importieren.

Kompatibel ist die Trading-Journal Software mit vielen gängigen Brokern wie: 

  • Oanda 
  • Interactive Brokers
  • FXCM
  • Charles Schwab
  • MetaTrader 4
  • NinjaTrader uvm.

Hier habe ich dir alle aktuellen Daten-Import-Module dargestellt (August 2019):

Trading Journal Diary Pro Programm Beispiel Import Module

Die  aktuellen Import Module für die Trading Diary Pro Tagebuch Software. Mit ihrer Hilfe lädst du dir die Tradedaten aus deiner Tradingplattform in das Trading Tagebuch Programm, um sie dort aufzubereiten und auszuwerten.

Trading Journal Diary Pro Programm Beispiel Import Module für das Tagebuch

Und hier der Rest der Import Module.

Einen ungeübten Trading-Tagebuch Software Nutzer, kann die Trading Diary Pro Software recht schnell überfordern.

Die Möglichkeiten sind einfach sehr umfangreich.

Du wirst einige Zeit brauchen, um dich an das Programm zu gewöhnen.

Ein kostenloses Trading-Tagebuch online

Du darfst und solltest beim Aufzeichnen deiner Trades kreativ sein.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Blog?

Klingt aufwendig? Ist es aber nicht! Ich weiß es aus eigener Erfahrung.

Zu Beginn nutzte ich diesen Blog hier ausschließlich als kostenloses Online-Trading-Tagebuch für mein Münzwürf Experiment.

Warum?

Dafür gab es einige gute Gründe:

  • Öffentlichkeit (Verpflichtung)
  • vorgefertigte Technik
  • Übersichtlichkeit
  • Handhabbarkeit
  • Motivation

Suchst du dir den Bloganbieter gut aus, kannst du sofort mit den Aufzeichnungen als Trader loslegen.

Du bekommst alles aus einer Hand. Sehr einfach und übersichtlich. Und es ist kostenlos, wenn du auf einen Top-Level Domainnamen verzichtest.

Anstatt aufwändige Artikel zu veröffentlichen, postest du einfach deine Trades.

Ein Online-Blog eignet sich auch gut zum sortieren und archivieren der Trades in Kategorien.

Charts, Zeichnungen und Videos sind bei einem online Trading-Tagebuch im Blog-Stil problemlos integrierbar.

Scheust du die Öffentlichkeit im Internet, oder möchtest du diese Form des Trading-Tagebuchs Online erstmal für dich ausprobieren?

Kein Problem: Dann stellst du deine Posts einfach auf Entwurf. So kannst nur du darauf zugreifen.

Ich hatte im Jahr 2010 mein "Trading-Tagebuch" bei der Blogging-Plattform "Overblog" gestartet

Die Plattform liefert alles aus einem Guss.

Over Blog hat eine eigene Community. Damit hast du sofort Leser und die Software ist einfach und übersichtlich.

Achtung!

Wenn du Interesse hast extrem effizientes, "KI-gestütztes" Swing-Trading zu lernen und mit nur 1,5h pro Woche zeitlich flexibel in jeder Marktlage konstant Gewinn erzielen möchtest, dann...

Schlussglocke

Ein Trading-Tagebuch ist die Basis für den Feedback-Loop als Trader und das ideale Werkzeug, um dein eigener Coach zu werden. Du kannst damit dein Trading Schritt für Schritt an sein Optimum heranführen. Du musst allerdings aktiv mit den Aufzeichnungen arbeiten, reflektiert und analytisch vorgehen. Drehe bei der Verbesserung deines Tradings immer nur an einer Schraube. Sonst verwischst du Ursache und Wirkung deiner Maßnahmen und verlierst den Überblick.

P.S. Du brauchst eine erprobte Trading-Tagebuch Vorlage?

Dann lade dir jetzt unsere kostenlose Trading Tagebuch PDF Vorlage runter! Gebe dazu hier unten Deine E-Mail ein und klicke auf den gelben Button...

  • Hallo Ingmar,
    ich lese in ein paar Forren aus reinem Interesse mit, in einem poste ich auch mal ein paar Trades.
    Die Qualität des Forums ist natürlich enorm wichtig, wenn man weiss, wer die guten (erfahrenen) Trader sind (und in vielen Foren gibt es kaum welche), dann macht ein Austausch auch Spaß.
    Wobei auch hier wieder gesagt werden muss, dass das für einen Anfänger nichts ist, weil er einfach noch keinen eigenen Tradingstil hat und dann wahrscheinlich lediglich andere Trades nachtradet, was natürlich „tödlich“ ist.

    Du sagtst:
    „Wenn ich mich austausche, geht es oft um Themen des Risikomanagements bzw. Disziplin.“

    Leider ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass gerade in der Forenszene in diesem Bereich immer weniger los ist.
    Als ich angefangen habe mich für Aktien zu interessieren (1997), war jeder bereit Wissen zu teilen und es wurde jede Moneymanagement-Strategie über Tage diskutiert.
    Heute sind die, die wissen wie es geht scheinbar müde, es immer und immer wieder zu wiederholen, was dazu führt, dass Anfänger oft kaum noch Diskussionen in Foren zu diesem Thema finden.

    Ich habe eine Liste von 6 oder 7 Foren und die meisten davon sind verwaist, bei machen liegt der Schatz in den Archiven, wenn man alte Threads ausgräbt und durcharbeitet.

    Gruß
    Mark

    • Hi Mark,

      Ich habe eine Liste von 6 oder 7 Foren und die meisten davon sind verwaist

      Es wundert mich, dass neben den extrem oberflächlichen ’sozialen Medien‘ und den vielen Facebookgruppen überhaupt noch Foren existieren. Aber du hast Recht: Wenn es qualitativ stimmt, kannst du da schon ein paar brauchbare Sachen rausziehen.

      Als Anfänger stehen sich die meisten tatsächlich selbst im Weg, weil sie schnellstmögliche Ergebnisse sehen wollen und lieber nachtraden, als selbst ein Trader zu werden und eine gute Strategie auszutüfteln.

      Du kannst gerne mal deine Top 3 Trading Foren hier posten.

      Und du tradest Aktien auf Tagesbasis, oder wie?

      VG

  • Hallo Ingmar,
    sehr schöner, ausführlicher Artikel (und Blog),
    sein Trading aufzuzeichnen ist glaube ich einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum professionellen und profitablen Trading.
    Denn mit der Aufzeichnung der Erfolge, vor allem aber der Misserfolge bekommt man direkt vor Augen gehalten, was man kann und was man nicht kann. Es ist nicht mehr möglich, schlechte Trades einfach im Geiste zu verbannen und so zu tun als wären sie niemals wirklich da gewesen.
    Ein Tradingtagebuch gibt die Möglichkeit sich selbst beim Trading zu begleiten.
    Es verstärkt den, wie du schreibst, „Nutzen von Aufzeichnungen und daraus resultierendem Feedback“, was es ermöglicht vergangene Trades zu reflektieren und daraus gewonnene Erkenntnisse in zukünftigen Trades umzusetzen.

    Ich habe einen Artikel zum Selbstcoaching im Trading geschrieben, der den Kreislauf: Vorbereitung-Planung-Ausführung-Überprüfung beschreibt.

    Ich hoffe, es ist ok, wenn ich den Link hier poste, vielleicht interessiert er ja den einen oder anderen Leser insbesondere im Zusammenhang mit der Verwendung eines Tradingtagebuchs.

    https://simpleswingtrading.com/werde-dein-eigener-trading-coach/

    Danke, viel Erfolg und Grüße
    Mark

    • Hi Mark,

      Vorbereitung-Planung-Ausführung-Überprüfung.

      Die klassische Lernschleife, die ein Performer durchlaufen muss. Sollte jeder Trader kennen, deshalb bekommst du dein Link.

      sein Trading aufzuzeichnen ist glaube ich einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum professionellen und profitablen Trading.

      Ja, aber ich halte nicht zu viel davon, alles selbst im stillen Kämmerlein mit sich selbst auszumachen. Die wenigsten Leute bekommen ein Selbstcoaching wirklich gut hin. Von Zeit zu Zeit und sehr gezielt mit einem passenden Trader Coach zusammenzuarbeiten oder eine kleine Trainingsgruppe zu bilden, halte ich für sinnvoller.

      Wie führst du dein Tradingtagebuch, manuell oder benutzt du Software?

      VG

    • Danke Ingmar!
      Die Trading Coach Debatte ist schwierig.
      Auf der einen Seite ist es bestimmt von Nutzen einen erfahrenen Mentor zu haben, denn lernen kann man schließlich nie genug.
      Auf der anderen Seite ist das Finden eines solche schwierig, wenn er nicht sowieso im Umfeld „vorhanden“ ist.
      In dem Moment, wo ich meine Setups habe, mein Tradingplan aufgestellt ist usw, ist das Tagebuch eine reine Kontrollinstanz (und kann eben zur späteren Analyse herangezogen werden).
      Nimm dein Coin-Flip-Experiment. Gut, das war jetzt ein öffentliches Tagebuch, aber du hättest dich innerhalb des Versuchs nicht vom Setup und der geplanten Ausführung abbringen lassen und das ist gut so.
      Wenn du dort jetzt externe Mentoren oder Mitglieder einer Lerngruppe eingreifen lässt, dann hast du am Ende gar nichts eigenes mehr und kannst dich auch nicht mehr auf das Setup verlassen.
      Am Ende ist, meiner Meinung nach, Trading (bis auf den Austausch in Foren, Blogs oder bei persönlichen Treffen von Tradern) ein einsames Geschäft, weil jeder Tradingansatz und dessen Ausführung letztendlich individuell und nicht reproduzierbar ist. Genauso wie es bei Sportlern ausserhalb des Mannschaftssport ist. Natürlich tauschen sich Tennisprofis untereinander aus (im Sinne von persönlichen Gesprächen), und selbstverständlich haben sie einen Trainings-/Wettkampfplan mit ihrem Trainer ausgearbeitet. Aber dennoch greift wieder der „Vorbereitung-Planung-Ausführung-Überprüfung“ Kreislauf.
      Die Aufzeichnung und Auswertung der Ergebnisse ist intern, einsam, individuell.

      Ich benutze ein programmiertes Excel basiertes Tool eines US Anbieters als Trading-Journal.

      Viele Grüße
      Mark

    • Hi Mark,

      danke für deine Sichtweise und den Input! Excel eignet sich gut dafür. Mache ich auch, größtenteils.

      Auf der anderen Seite ist das Finden eines solche schwierig

      Absolut richtig. Hier liegt das Problem. Wenn du dich coachen lässt, muss es 100% passen. Sonst ist es kontraproduktiv.

      Jeder kann es mit Trial and Error zum Erfolg bringen. Davon bin ich überzeugt. Aber mit einem wirklich guten Coach, wird es schneller gehen, deine Motivation steigert sich und beschleunigt den Lernprozess zusätzlich. Der Spaßfaktor ist idR ebenfalls höher und trägt zum schnelleren Erfolg bei.

      Die Aufzeichnung und Auswertung der Ergebnisse ist intern, einsam, individuell.

      Ja, definitiv. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es meistens zu besseren Ergebnissen führt, wenn du zumindest von Zeit zu Zeit auch den Blickwinkel und die Erfahrungen anderer Leute für die Interpretation deiner eigenen Situation nutzt.

      Ein Zusammenschluss von Tradern kann da nützlich sein, wenn die richtigen zusammenfinden und genau festgelegt wird, wie man voneinander profitieren möchte und was man besser lassen sollte.

      Zudem sollte so eine Gruppe möglichst nicht zu groß und es sollten alle Beteiligten auf einem ähnlichen Wissens und Erfahrungsstand sein.

      Was für mich allerdings zB überhaupt nicht gut funktioniert (und das darf jetzt nicht mit Trainingsgruppe verwechselt werden), ist eine Sache, die gerade viele Anfänger toll finden: Zusammen in einem Chat oder Forum in Echtzeit Tradingideen austauschen.

      Katastrophe! Habe ich ganz flott wieder sein lassen.

      Auch mit guten Tradern tausche ich mich heute nicht gerne über konkrete Tradingideen aus. Es ist einfach psychologisch schwierig, wenn du weißt, du wettest jetzt mit deinem eigenen Trade gegen einen erfahrenen Trader. Außer derjenige handelt komplett andere Märkte natürlich.

      Wenn ich mich austausche, geht es oft um Themen des Risikomanagements bzw. Disziplin.

      Ich höre mir bsp an, wo der andere Probleme bekommen hat und versuche herauszubekommen, wie er sich in diese Lage manövrieren konnte. Später schau ich, ob mir das auch passieren könnte bzw wie ich das für mich vermeiden kann. Selten werden auch interessante Tradingansätze diskutiert.

      Deshalb gilt für mich die Devise: Genau im Voraus klären, wie man voneinander profitieren könnte und nicht planlos zusammenarbeiten.

      Hast du diese ‚Traderchatterei‘ auch schon gemacht? Und, wenn ja, konntest du einen Nutzen daraus ziehen?

      VG

  • Bei den Extrema ging es um die Hochs- und Tiefs der Wochenkerze. Von der Idee her ähnlich wie Dein Ansatz früh am Morgen in den Markt zu gehen, weil man da den längsten Weg der Bewegung mitnehmen kann, wenn der Markt in eine Richtung läuft. Das geht auch auch Wochenbasis, es sei denn Hoch und Tief fallen auf den selben Wochentag :)

    Im Moment handel ich bunt gemischt. Langfristig investiere ich in Dividendenaktien zur Generierung von passivem Einkommen. Day- und Swingtrading handel ich Forex und Index-CFDs. Hier und da mal Rohstoffe. Eigentlich alles, wo der Chart vielversprechend aussieht. Aber schwerpunktmäßig Forex und Dax.

  • Um die Info´s über die Profitabilität für mich Nutzen zu können, hätte ich wahrscheinlich detailliert Analysieren müssen, ob die Outperformance von Einzeltrades verursacht wurde bzw. ob an den schwächeren Tagen irgendein wiederkehrendes Pattern dafür verantwortlich zeichnet.

    Im Forex-Bereich habe ich vor allem im EURUSD die Erfahrung gemacht, dass Extrem-Punkte sich statistisch gesehen mit einer Wahrscheinlichkeit von deutlich mehr als 20% auf je Montag und Freitag verteilen. Annahme ist, dass jeder Wochentag die gleiche Chance hat, ein Wochenhoch bzw. -tief auszubilden. Auswertungen und eigene Aufzeichnungen haben dies aber widerlegt.

    Demnach kann man davon ausgehen, dass der Montag oft ein Richtungskampf ist, wo man schwerer Gewinne machen kann, als wenn der Trend für die Woche bereits etabliert ist. An Freitagen sind Extrema übrigens besonders häufig aufgetreten, was unter anderem mit den NFP-Zahlen zu erklären ist, wo durch die Ausschläge am Freitag sowohl das Hoch, als auch das Tief der Woche ausgelotet wurde.

    Ob dieses Verhalten noch immer so anzutreffen ist, kann ich aber aktuell nicht beurteilen. Das waren statistische Auswertungen, die ich mit Trader-Freunden vor gut 7 Jahren durchgeführt hatte. Damals war die Vola auch noch deutlich höher als sie es heute ist. Tage mit 200 Pips und mehr an Handelsspanne waren da eher die Regel als die Ausnahme.

    Viele Grüße
    DaBuschi

    • Du hättest dann eigentl auch noch checken müssen, ob du an den anderen Tagen zu mehr Fehlern geneigt hast. Sprich: Ob diese Auffälligkeit in der Performance etwas mit deinem Verhalten zu tun haben könnte. Evtl war es auch einfach eine Momentaufnahme.

      An Freitagen sind Extrema übrigens besonders häufig aufgetreten, was unter anderem mit den NFP-Zahlen zu erklären ist

      Hört sich nicht so abwegig an, ja. Um welche Extrempunkte ging es dabei: Im Tagestrend, 4h, Wochenextrema, oder welche meinst du genau?

      Und was handelst du aktuell für Märkte, nur Forex?

      VG
      Ingmar

  • Hi Ingmar!

    Ich hatte in dem Sinne nie wirklich ein Trading-Journal. Ich hatte immer Aufzeichungen über meine Trades mit Einstieg, initial SL, Positionsgröße, Ausstieg und hab mir dann die diversen statistischen Kennzahlen ausgewertet.

    2010, während der 6-monatigen Elternzeit für meine Tochter, hatte ich mal ein kleines Projekt, wo ich ein sehr aggressives MoneyManagement hatte und da habe ich in Excel jeden Trade erfasst mit Handelstag, Einstiegskurs, initial SL etc. und das Excel-Sheet hat mir anhand von Einstieg und initial SL meine Positionsgröße ausgerechnet.

    Durch die hohe Menge an Trades habe ich irgendwann angefangen, meine statistischen Auswertungen zu erweitern und hatte dann Gewinn pro Woche, Gewinn pro Monat und sehr interessant, die Profitabilität der verschiedenen Wochentage. Dienstag und Donnerstag waren meine profitabelsten Handelstage.

    Am Ende habe ich aber viel in Foren geschrieben und dort Journale geführt und ich hatte auch mal eine Truppe von ingesamt 5 Trader, wo wir uns täglich während des Tradings ausgetauscht hatten. Wir hatten alle irgendwie unterschiedliche Ansätze, sind aber immer auf die gleichen Probleme gestoßen – die eigene Psyche.

    Am Ende war meine Laufbahn so, dass ich schnell erkannt habe, dass mir Indikatoren nix bringen und ich also am nackten Chart handele. Inspiriert durch andere Trader bin ich zur Elliott-Wellen-Theorie, Markttechnik etc. gelangt und immer wenn ich neues Wissen hatte, hab ich das im Forum geteilt und anhand der jeweiligen Methode Charts analysiert und Trades daraus abgeleitet, oftmals mit Ansage vor dem Einstieg und dann Betreuung während des Trades. Manchmal aber auch den Trade erst nach dem Abschluss erklärt. Dabei kann man sich dann schon selbst belügen, indem man nur seine guten Trades zeigt und die 20 Trades mittendrin, wo man vor lauter Ungeduld mehr verloren hat, als man mit dem guten Trade einspielen konnte, die verschweigt man dann halt öffentlich. Damit belügt man sich am Ende aber selbst, denn wer zu anderen nicht 100%ig ehrlich ist, ist auch mit sich selbst nicht völlig im Reinen.

    Das erklärt wahrscheinlich auch, warum ich in dem Forum irgendwann auch Moderator wurde und irgendwie unantastbar war. Das Absurde ist, dass ich selbst andere Forenteilnehmer in anderen Foren auf ähnliche Weise gesehen habe und mir nicht bewusst wurde, dass es denen evtl. wie mir geht. Sie labern immer klug daher und bringen all die positiven Beispiele und zeigen aber nicht die Schlechten und erwecken so den Eindruck, die Top-Trader zu sein.

    Seit 2012 habe ich aufgrund meiner persönlichen Situation (Haus gekauft, neuer Job etc.) meine Foren- und Tradingaktivität zurückgefahren. Als das Forum aus finanziellen Gründen vom Netz ging, hatte ein Nutzer noch Kontakt mit mir aufgenommen, weil er meine Beiträge gelesen hatte und sich erhoffte, sich durch den regelmäßigen Kontakt zu mir weiterentwickeln zu können. Das war Anfang diesen Jahres.

    Als das Forum dann kurze Zeit später wieder online war, war auch ich wieder aktiver, da ich auch gerade nach längerer Pause wieder mit dem Intraday-Trading begonnen hatte. Da ich mittlerweile über den Punkt hinaus bin, dass mir die Anerkennung der anderen wichtig ist, habe ich mein aktuelles Journal von Beginn an so aufgesetzt, dass alles offengelegt ist. Ironischerweise ist der User, der mich ins Forum zurückbrachte, mein größter Kritiker. Ich hatte bei ihm wohl diesen Guru-Status und er war für ihn wohl überraschend, dass ich nur ein Mensch bin, der auch mal Fehler macht und nicht jeden Monat 100% generiert. Aber das ist in Ordnung so.

    Er scheint schon recht fortgeschritten in seiner eigenen Trader-Entwicklung zu sein und ich scheue die Auseinandersetzung nicht, auch wenn er manchmal provokativ ist. Aber am Ende geht es mir nicht besser oder schlechter, wenn andere in dieser Welt besser oder schlechter von mir denken. Im Moment ist es mir sogar wichtiger, den anderen zu zeigen, dass auch Trader, die es vermeintlicht „drauf“ haben, auch jeden Morgen aufstehen, ohne zu wissen, was rechts auf dem Chart passieren wird und das es am Ende auch normale Menschen mit normalen Problemen sind und auch zu zeigen, dass nur der, der sich selbst Schwächen und Fehler eingesteht und sich diesen stellt, sich am Ende weiterentwickeln kann.

    Und damit schließt sich der Kreis bezüglich eines Journals. Ein erfahrener Trader weiß, warum ein Journal bei der eigenen Entwicklung helfen kann. Ein Anfänger wird das ganze Thema mit den Emotionen zwar wahrnehmen und dokumentieren, aber kann noch nicht verstehen, wie man damit umgehen muss und warum das die wirklich wichtigen Informationen sind. Als Anfänger wäre es für mich nur dahingehend sinnvoll gewesen, um am Ende zu sehen, ob ein Setup (denn Money- und Trade-Management waren für mich damals Fremdwörter) funktioniert.

    Deshalb bin ich der Meinung, dass ein Journal durchaus hilfreich sein kann, aber wirklich effektiv ist es nur in der Art, wie Birgit es beschrieben hat, wenn man es mit anderen Tradern und dem eigenen Coach teilt. Es sind die anderen, die den Finger in die Wunde legen und den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge lenken – vor allem erfahrene Trader. Dies öffentlich zu tun, muss man aber erstmal abkönnen. Wer es aber abkann, hat in meinen Augen beste Voraussetzungen, es auf lange Sicht zu schaffen.

    Deshalb mein abschließendes Urteil zum Thema Journal – hilfreich, ja, aber wirklich nur effektiv, wenn man sich Feedback von anderen (am besten erfahrenen Tradern) einholt. Dabei ist es nicht mal wirklich entscheidend, ob diese Trader selbst profitabel sind. Es gibt am Ende auch hervorragende Fußball-Trainer, die als Spieler selbst nie Landesmeister wurden oder die Champions-League gewannen.

    Und so kann es auch gute Trading-Coaches geben, die selbst nicht die Überperformance haben, aber am Ende will jeder erstmal wissen, ob der andere es auch kann, bevor er sich coachen lässt. Verständlich und nachvollziehbar, aber nicht immer zielführend.

    Jetzt hab ich schon wieder nen Roman geschrieben, aber jetzt hast Du ne Idee, wie meine Journale so aussehen, wenn ich erstmal ins Schreiben komme ;)

    Viele Grüße
    DaBuschi

    • Hi DaBuschi,
      jetzt bist du aber in einen Schreibflow gekommen.

      Ich finde es immer toll, andere Tradergeschichten zu hören, klasse! Wobei mir einige Infos zum Journal gereicht hätten ;)

      Ich war – im Gegensatz zu dir – nie richtig in Foren aktiv, sondern habe da meistens nur Kontakte geknüpft und dann eine Skypegruppe gebildet und den gezielten Austausch gesucht. Dazu Bücher studiert und hin und wieder ein Seminar besucht. Später dann auch mal ein bezahlten Coach gebucht. Foren waren mir nie so symphatisch, weil da doch viele Prahler und Dummredner anonym ihr Halbwissen an die noch weniger wissende Gemeinschaft abgesondert haben. Es war einfach schwer einzuschätzen, ob jmd wirklich was drauf hatte. Viele eben nicht, wie du ja selbst auch geschrieben hast.

      Ein Anfänger wird das ganze Thema mit den Emotionen zwar wahrnehmen und dokumentieren, aber kann noch nicht verstehen, wie man damit umgehen muss und warum das die wirklich wichtigen Informationen sind. Als Anfänger wäre es für mich nur dahingehend sinnvoll gewesen, um am Ende zu sehen, ob ein Setup (denn Money- und Trade-Management waren für mich damals Fremdwörter) funktioniert.

      Exakt meine Sichtweise. U.a. deshalb habe ich auch den Artikel geschrieben. Der Anfänger wird mit Infos und Eindrücken überfrachtet und hat nicht mal einen Schimmer davon, wie er davon überhaupt profitieren könnte. Zum Start nur die reinen Zahlen ist in meinen Augen ausreichend als privater Trader.

      effektiv ist es nur in der Art, wie Birgit es beschrieben hat, wenn man es mit anderen Tradern und dem eigenen Coach teilt.

      *unterschreib

      Dabei ist es nicht mal wirklich entscheidend, ob diese Trader selbst profitabel sind

      Wobei es nat. gut ist, wenn er mit Echtgeld profitabel ist. Er kann sich dann noch besser in den Schüler hineinversetzen und kennt sich mit praktischen Problemen besser aus. Aber grundlegend bin ich da auch bei dir. Sogar ein branchenfremder Coach kann dir als Trader helfen, deine Performance zu steigern. Der Coach muss auch keine Ausbildung haben, sondern er muss dich gut verstehen und führen können. Ebenso muss er aber auch den Respekt und das Vertrauen seines Schülers genießen – es ist für mich Teamarbeit, die hier zum Erfolg führt.

      Dienstag und Donnerstag waren meine profitabelsten Handelstage.

      Wirklich ein interessantes Detail, welches einem eben nur durch Statistiken auffällt. Hattest du diese Info denn irgendwie für dein Trading nutzen können?

      VG

  • @Ingmar: Ich dokumentiere meine Trades mittlerweile nicht mehr für mich selbst. Es gibt in einem Forex-Forum einen monatlichen Contest . Die meisten Handeln im Demo-Konto, nur wenige sind mit nem Live-Konto dabei. So auch ich. Ich mach es am Ende eigentlich nur, weil die Verlierer am Ende 5€ fürs Forum spenden und da ich mit einem Live-Konto nicht das Risiko fahre, dass andere im Demo eingehen (meist mit dem entsprechenden Ergebnis), kann ich so dem Forum was Gutes tun.

    Mit diesem Contest führe ich aber ein Journal, wo ich auch hier und da Kommentare bekomme. Ein User ist dabei auch besonders kritisch. Aber das ist in Ordnung. Es schärft die Sinne. Für diesen Contest habe ich die Regel im EURUSD nur long zu gehen und maximal 4 Trades am Tag zu machen. Durch die Öffentlichkeit des Journals überlegt man sich genau, welche Setups man tradet und wartet dann halt geduldig auf die richtige Gelegenheit. So vermeidet man eben solche Trade, wie Du sie im Demo-Modus oben beschrieben hast und man lernt Geduld, die man sonst nicht haben müsste, wenn alles daheim im stillen Kämmerlein geschieht. Da das Konto mit myfxbook verlinkt und öffentlich einsehbar ist, würden zusätzliche Trades, die man „verschweigt“, sowieso auffallen.

    Bezüglich Trading belüge ich mich persönlich nicht mehr und der Hauptfokus liegt in der Psychologie. Ich weiß, welche Setups eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit haben und ich weiß, dass ich nur geduldig warten muss. Deshalb interessieren mich Beiträge mit neuen Strategien und Setups und EA´s überhaupt nicht. Wenn dann gebe ich maximal Hinweise bezüglich möglicher Schwachstellen, aber ich betreibe kein System-Hopping mehr, wie in meiner Anfangszeit.

    Ansonsten sehe ich es wie Birgit. Wichtig sind Trader, mit denen man vor allem die psychologische Seite des Tradings beleuchten kann. Diese Trader haben ihre Mitte gefunden und wissen, dass die Lösung auf der Suche nach Erfolg nicht im perfekten Setup, sondern in der eigenen Psyche vergraben liegt. Solche Trader zu finden, mit denen man diesbezüglich auf Augenhöhe kommunizieren kann, ist nicht leicht, aber es gibt sie :)

    Viele Grüße
    DaBuschi

    • Hi DaBuschi,

      danke für dein ausführlichen Kommentar.

      Da fängst du ja gleich so einige Fliegen mit einer Klatsche bei deinen Aufzeichnungen.

      Ich weiß, welche Setups eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit haben und ich weiß, dass ich nur geduldig warten muss. Deshalb interessieren mich Beiträge mit neuen Strategien und Setups und EA´s überhaupt nicht.

      Wer an den Punkt kommt, kann in aller Regel wirklich profitabel traden. Und es zeigt auch meine Erfahrung: Geduld ist – vor allem im nicht automatischen Handel – irgendwann mit die wichtigste Fähigkeit, die ein Trader besitzen muss.

      ich betreibe kein System-Hopping mehr, wie in meiner Anfangszeit.

      Das hatte ich komischerweise nie wirklich getan. Ich habe zwar irgendwann meinen Ansatz drastisch verändert, aber eigentl nur einmal und auch erst nach einer – im Nachhinein – zu langen Zeitspanne. Danach gab es bei mir nur noch kleinere Anpassungen, aber keinen Richtungswechsel mehr.

      Was mich noch interessieren würde: Hattest du denn zu Beginn (bzw mal eine Zeit lang) deiner Laufbahn als Trader ein klassisches, ausführliches Journal geführt und wirklich damit gearbeitet? Oder immer nur sporadisch oder konntest dich gar nicht dazu durchringen?

      VG
      Ingmar

  • Hi Ingmar und DaBuschi,

    Darüber dass ein Tradingtagebuch wichtig ist, brauchen wir uns nicht unterhalten:-)
    Und sich selbst betrügen kann man mit oder ohne Blog.

    Ich habe es damals, im Zuge meiner Ausbildung in einem Blog gemacht. Den konnten sowohl die Teilnehmer als auch mein Coach sehen, und ihren Senf dazu geben:-)
    Mir hat das eine Menge gebracht.
    Natürlich muss die Strategie bekannt sein, sonst haben es andere sowieso schwer überhaupt ein Feedback zu schreiben.
    Das Problem im öffentlichen Raum sehe ich allerdings darin, dass es wohl kaum jemanden gibt, der sich das Ganze wirklich ansieht und einem auf die Finger klopft wenn etwas nicht stimmt, und nachfragt warum man den Trade gemacht hat, oder ihn ausgelassen hat.

    Wichtig finde ich, mit anderen Tradern in Kontakt zu kommen. Vor allem am Anfang hilft der Kontakt zu Tradern die besser sind als man selber, enorm weiter. Und so schwer wie ich mir das am Anfang vorgestellt habe, ist es nicht. Selbst Profis haben eine E-Mail Adresse und die meisten Antworten auch:-)
    Aber auch Trader Freunde zu finden denen ich vertraue, war wichtig für mich. Mit ihnen konnte und kann ich die mentale Seite des Tradings besser besprechen. Im Grunde genommen haben oder hatten sowieso alle Trader ähnliche Probleme, und es gibt meistens eine Lösung die auch auf einen persönlich passt, und die ein anderer schon gefunden hat, oder sonstige Hilfe anbietet.

    LG
    Birgit

    • Hi Birgit,

      schön, mal wieder von dir zu hören :)

      Das Problem im öffentlichen Raum sehe ich allerdings darin, dass es wohl kaum jemanden gibt, der sich das Ganze wirklich ansieht und einem auf die Finger klopft wenn etwas nicht stimmt, und nachfragt warum man den Trade gemacht hat, oder ihn ausgelassen hat.

      So ist es! Und wenn sich jemand dafür interessiert, dann meist nur, um dich a) entweder auseinanderzunehmen und sich selbst dabei zu profilieren und das eigene Ego zu pinseln, oder b), weil derjenige selbst nicht weiter weiss, und hofft, von dir etwas zu lernen. Beide Fälle sind für dein eigenes Fortkommen -gerade am Anfang- nicht optimal. Wirklich gute Leute interessiert es idR nicht was andere machen. Auf die musst du selbst zugehen.

      Ein Tagebuch mittels Blog zu führen, kann dich jedoch motivieren, kontinuierlich zu dokumentieren. Mit etwas Glück baust du eine kleine feine Community auf, die sich wirklich gegenseitig unterstützt. Und vielleicht erwächst noch mehr daraus.

      Hast du dich denn auch schon beim Traden selbst belogen, los sei ehrlich? :) Und wobei hat dir dein Tagebuch am meisten geholfen?

      VG
      Ingmar

  • Dein Coin-Flip-Project wurde ja zumindest anfänglich sehr ausführlich als Art Trading-Tagebuch geführt. Siehst Du das als möglichen Ersatz eines Trading-Tagebuchs an, wenn man sein Trading via Blog oder in Foren öffentlich dokumentiert.
    Wie hoch ist das Risiko, sich selbst zu belügen, auf der Suche nach öffentlicher Anerkennung und man so nicht bereit ist, eigene Fehler offen einzugestehen?
    Wenn Du selbstkritisch zurückblickst, hast Du selbst den ein oder anderen Trade besser dargestellt, als er am Ende war oder warst Du immer ehrlich, vor allem zu Dir selbst?
    Viele Grüße
    DaBuschi

    • Hi DaBuschi,

      Wenn Du selbstkritisch zurückblickst, hast Du selbst den ein oder anderen Trade besser dargestellt, als er am Ende war oder warst Du immer ehrlich, vor allem zu Dir selbst?

      Bis auf teilweise vernachlässigte Slippage verlief der CFT Test tatsächlich 1:1. Ich hatte da ja auch nichts zu verlieren. Ich musste nicht gewinnen, ein potentieller Gewinn war das Itüpfelchen.

      Wo ich mich allerdings früher schon selbst belogen habe, war beim Testen von Ansätzen im Demotrading. Da hatte ich mir gesagt, ok, den hätte ich jetzt normalerweise nicht genommen. Ich will nur mal gucken, wie dieser Trade laufen würde. jaja, hahaha von wegen! Denn vorher stand genau fest: es ist eine 1:1 Simulation und alles was getradet wird, ist auch echt. Im Laufe der Zeit konnte ich dazu aber die richtige EInstellung entwickeln.

      Ein Blog als Tagebuchersatz, war das jetzt ne Frage?

      Falls ja, würde ich sagen, ist ne Möglichkeit. Intraday würde ich das heute wohl mit einem Vblog machen. Bestimmte Trades voll per Screencapture aufzeichnen und veröffentlichen und die eigenen Grundregeln natürlich anderen Lesern bereitstellen. Du setzt dich damit zumindest unter Druck, unterwirfst dich einer externen Begutachtung, tauschst Ideen aus und der Spaßfaktor steigt durch die Interaktion. Etwas Spielraum zum Selbstbetrug bleibt aber bei allen Formen eines Tradingtagebuchs, wenn man ehrlich ist.

      Wie handhabst du es denn mit den Aufzeichnungen?

      VG
      Ingmar