Markttechnik – so spielst du ihre Stärken aus

Aus der Praxis: Was taugt die Markttechnik?

Kann die Markttechnik wirklich das halten was sich viele Trader von ihr versprechen?

Ich verwende auch Trading Strategien der Markttechnik und werde dir jetzt zeigen was einen echten Vorteil bringt , wie du diesen für dich umsetzen kannst, und wo die Markttechnik strauchelt.

Doch zuerst kurz etwas Grundlegendes für dein Verständnis.

Und Maz ab…

Markttechnik: Um was geht’s hier überhaupt?

Beim Markttechnik-Prinzip handelt es sich um das Traden anhand des reinen Preischarts und seinen elementaren Bewegungen.

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Jedem Trader der schon einmal den Preischart herausgezoomt hat wird aufgefallen sein, dass sämtliche Kursbewegungen aller gehandelten Wertpapiere ein immer wiederkehrendes Grundmuster aufweisen – und das in allen Zeitrahmen.

Auf diesen Basisbewegungen des Kurscharts baut die Markttechnik auf
Auf diesem schematischen Bild erkennst du die zwei, bzw drei Grundtypen von Marktphasen. Blau sind trendkonforme Impulsbewegungen (Primärtrend), die erste rote Phase ist eine klassische Korrektur im Trend (Sekundärtrend), die zweite rote Phase kann als Range interpretiert werden.

Genau diese Preismuster bilden die Basis der Markttechnik.

Falls du Tradingbackground hast, ist dir klar: Diese Muster wurden schon vor langer Zeit erkannt und klassifiziert.

Zwar ist das Konzept der Markttechnik eine Ausweitung des ursprünglichen Grundkonzepts, doch ist und bleibt die Markttechnik nur eine Art Weiterentwicklung und keine Neuerfindung.

Markttechnik – Ein Derivat?

Genau! Dieser Tradingansatz leitet sich von einer der ältesten Theorien über die Kursentwicklung an den Finanzmärkten ab, der Dow-Theorie.

Charles Dow studierte schon vor über hundert Jahren die Märkte ganz genau.

Seine Erkenntnisse wurden die Grundlage vieler Veröffentlichungen über die Börse. Der Begriff Dow-Theorie wurde jedoch erst nach seinem Tod geprägt.

Viele neue und gerade sehr junge Tradinginteressierte kennen sie gar nicht, und denken heute beliebte Tradingmethoden wären etwas völlig Neues oder Einmaliges.

Ich übertreibe nicht wenn ich behaupte:

Einige populäre Tradingansätze, wie die Joe Ross Trading Methode und andere beruhen im Kern auf der Dowtheorie und wurden nur ausgeschmückt und verfeinert.

Wie auch immer: Die Markttechnik kann auf jeden Fall punkten.

Der Trumpf im Ärmel der Markttechnik

Kannst du dir denken welcher das ist?

Ich sag’s dir:

Mit diesem Tradingansatz kommt jeder Trader recht schnell klar. Er ist einfach und in jedem liquiden Markt und allen Zeitrahmen gleichermaßen umzusetzen.

Ein Universaltalent sozusagen.

Schenkt man überzeugten Markttechnikern Glauben, erlaubt es dieser Tradingansatz jedem Marktteilnehmer die Aktionen der wirklich großen Trader im Kursverlauf zu erkennen.

Dies kann genutzt werden um nicht gegen sie zu handeln und sein Risiko zu reduzieren und im Idealfall – auf der anderen Seite der Rechnung – die Gewinne zu erhöhen.

Markttechnik traden = Big Picture verstehen

Eine – aus meiner Erfahrung – wirklich gute Eigenschaft der Marttechnik ist es, dass sie den Trader zwingt das Big Picture eines Marktes immer im Blick zu haben.

Diese Fähigkeit verschiebt den Vorteil auf deine Seite. Zumindest, wenn du weißt wie du das Big Picture zu interpretieren hast.

Viele Trading Setups oder vielmehr Strategien unterscheiden sich zwar in der genauen Umsetzung. Jedoch haben sie alle eines gemeinsam: Sie funktionieren nicht in jedem Marktumfeld.

Und dieses Umfeld ist genau das, was die Markttechnik sehr schön definiert. Trend, Range und Korrektur sind die elementaren Begriffe in diesem Zusammenhang.

Du musst nicht nach den konkreten Regeln der Markttechniker traden!

Aber was ich dir rate ist: Nutze die Markttechnik um das Big Picture zu bestimmen und passe dein Trading System entsprechend an.

Rumnörgeln geht immer

Die Markttechnik ist da keine Ausnahme.

Was mir nicht gefällt ist eine gewisse Schwammigkeit bei der Interpretation von Korrekturen und des Trendfortschritts. Genauso wie beider Definition eines Breakouts.

Wie kleinlich sollte man Korrekturen definieren, ist eine Frage die sich sicherlich schon viele Trader gestellt haben, welche nach Markttechnik handeln.

Eine sehr lockere Definition ist beispielsweise „Die Korrektur muss dem vorhergehenden Impuls angemessen groß sein“.

Na super! Wie soll ich das abschätzen? Denn was ist groß?

Keine einfache Aufgabe für Markttechnik Trader - Das Abschätzen von Kurskorrekturen

Bild:

Nicht nur die Zeit scheint relativ zu sein (auch Korrekturen im Preischart sind es)

Dieses Bild verdeutlich, dass Größe bei der Beurteilung von Korrekturen im Chartverlauf eine ziemlich relative Geschichte ist. Die rote Korrekturphase ist absolut immer gleich groß.  Sie wirkt aber nach einer kleinen Impulsbewegung wie eine große Korrektur, während sie nach einer starken trendkonformen Bewegung als klein einzuschätzen ist. Im  mittleren Beispiel ist es fraglos eine ausreichend große Korrektur gewesen. War es das aber auch im linken Fall? Die interpretierbare Größe/Ausdehnung/Existenz von eindeutigen Korrekturen in der Markttechnik, kann sich mitunter gewaltig auf die Trendbestimmung auswirken. Bei der Ausdehnung halte dich im Zweifel an Dows Regel: Bei ihm sollten Korrekturen (Sekundärtrends) den Primärtrend um mindestens 33% korrigieren, um als solche gelten zu können.

Auch bei Breakouts aus alten Kursextrema gibt es Interpretationsspielraum.

Beim Traden nach Markttechnik spielen Breakouts eine wichtige Rolle
Die gelben Pfeile markieren falsche Ausbrüche. Breakouts werden von vielen Tradern leicht unterschiedlich definiert. Entsprechend hat der Markt für den einen Trader schon ein neues Extrem gemacht und für einen anderen Trader nicht. Auch dadurch kann es bei der Trendinterpretation nach Markttechnik zu starken Abweichungen kommen (zum Vergrößern Chart anklicken)

Einige sehen den Breakout als echt an, andere nicht.

Ein kurzer Spike über das letzte Bewegungshoch/tief hinaus stufen viele Trader nicht als neues Extrem ein, wenn der Kurs daraufhin sofort wieder unter das alte Bewegungshoch/Korrekturhoch zurückfällt (Stops ziehen).

Falsche Ausbrüche beim Markttechnik Trading

Bild:

Traden nach Markttechnik und die Breakout Definition

Diese Schemazeichnung zeigt, welche massiven Folgen ein unterschiedlich kleinlich definierter Ausbruch auf das Big Picture in einem Markt haben kann. Wer das angedeutete Hoch (brauner Kreis) als echtes neues Hoch ansieht, der hat es in diesem Beispiel mit einem Trendbruch (orangener Strich) zu tun. Wer dieses unscheinbare Hoch als falschen Ausbruch interpretiert, für den Trader befindet sich der Markt weiterhin im intakten Uptrend (gelber Strich), da die Kurse immer noch in der Korrektur/Range laufen.

Ich übrigens auch nicht.

Aus meiner Erfahrung liefert eine nicht zu kleinliche Betrachtungsweise im praktischen Handel die besten Ergebnisse.

Bei Unklarheit abwarten

Fühlst du dich unsicher, musst du warten bis du eine glasklare Situation vor dir hast. Auf Tagesbasis kann das aber ärgerlich werden, weil es hier nicht so viele Tradingchancen gibt.

Hilfreich kann auch sein, ob die Kurse nach dem vermeintlichen Breakout stark beschleunigen und ziemlich glatt in die Gegenrichtung laufen. So eine Bewegung kann auf einen neuen Primärtrend oder Impuls hindeuten.

Auch bei der Definition einer Tradingrange ist interpretierbare Knautschzone vorhanden.

Der Übergang von einer normalen trendkonformen Korrektur, hin zu einer Range, ist Ermessenssache. Manche Trader unterscheiden auch gar nicht zwischen Range und Korrektur. Für sie ist alles Korrektur.

Gleich erfährst du, wie ich die Unterscheidung vornehme.

Sehr wichtig: Die richtige Intepretation des Trendfortschritts

Eine weitere nicht ganz klare Geschichte ist das Interpretieren des Trendfortschritts.

Wann ist ein Trend weit fortgeschritten? Auch diese Frage wird dir jeder Markttechnik-Trader etwas anders beantworten.

Einige machen es an der Anzahl der Korrekturen fest, andere an der Kursspanne oder an beidem. Dow hat es auch an der Zeit fest gemacht. Diese spielt für mich im Trading allerdings keine Rolle.

Erdal Cene bringt diesbezüglich in seinem Buch ‚Professioneller Börsenhandel’ eine stark ausgeprägte Bewegungswelle ins Spiel.

Hierbei handelt es sich um einen Bewegungsimpuls innerhalb eines Trends, der deutlich weiter geht, als die vorhergehenden Impulse.

Erdal Cene und seine Monsterprogression in Trendrichtung

Bild:

Monsterprogression nach Erdal Cene

Der braune Impuls ist das wichtige Element auf das du achten musst. Er ist um ein Vielfaches in seiner Ausdehnung erhöht – im Vergleich zu den bisherigen Impulsbewegungen (blau) eines Trends. Auch diese Betrachtung ist aber nicht wasserdicht: Es könnte ja theoretisch im Anschluss zu einem noch viel weiteren Impuls kommen! Um den Trendfortschritt einigermaßen gut einschätzen zu können, ist es vor allen Dingen wichtig, die durchschnittlichen Bewegungsmuster in deinem Markt und speziell in deinem Hauptzeitrahmen zu kennen.

Solange dieser ausgedehnte Impuls nicht ersichtlich ist, kann der Trend nach dieser Regel noch nicht als sehr weit fortgeschritten gelten.

Aus meinem Trading weiß ich: So ein starker Impuls findet während eines Trends tatsächlich recht häufig statt. Nur auf ein Merkmal verlasse ich mich aber dennoch nicht.

Markttechnik sinnvoll einsetzen (so profitierst du wirklich)

In meinem eigenen Trading benutze ich die Markttechnik in aller erster Linie für das bestimmen des Big Pictures.

Die allerwichtigsten Fragen für mich sind diese:

  1. Befindet sich mein gehandelter Markt im übergeordneten Zeitrahmen im Trend?
  2. Wenn ja, wie weit ist dieser Trend fortgeschritten und welche Richtung hat er?

Sollte kein Trend vorliegen, schaue ich mir an ob der Markt in einer ausgedehnten Seitwärtsbewegung verharrt oder bis jetzt nur in einer einfachen Korrektur steckt.

Für mich korrigiert der Markt, sobald ein Vorbarextrem per Schlusskurs des aktuellen Bars/Kerze unter oder überhandelt werden konnte.

Nach meiner Definition liegt eine Range vor, wenn es im Zuge einer Korrektur zu mehreren Schwüngen kam.

Innerhalb dieser Kursschwünge muss das alte Kursextrem der Trendbewegung mindestens einmal mehr oder weniger getestet worden sein. Natürlich dürfen die Kurse dabei kein klares neues Kursextrem ausbilden.

Erwartungshaltung aufbauen

Indem ich mir diese Fragen beantworte, bereite ich den Grund für die Erwartungshaltung eines Handelstages.

Diese entscheidet darüber, auf welcher Seite einer Wette ich mich an diesem Tag bevorzugt befinden möchte. Trades gegen diese Richtung sind zwar möglich, doch arbeite ich dann mit wenig Risiko bei der Lotgröße, dem Exit und Entry.

Zusätzlich suche ich nach wichtigen Stoplevels im Markt.

Auch hier hilft die Interpretation des Charts nach Markttechnik. Sollte es in bestimmten Kurszonen zu einer Häufung wichtiger Stoppunkte kommen, habe ich das selbstverständlich auf dem Radar.

Wirklich gute Situationen für einen direkten Trade an diesen Stoppunkten tauchen relativ selten auf.

Wenn es absolut eindeutig ist und Stops aus mehreren Zeitebenen innerhalb einer kleinen Kursspanne zu erwarten sind, riskiere ich auch hin und wieder einen Breakout direkt zu traden.

In fast allen anderen Situationen steige ich deutlich vor sichtbaren Ausbruchsmarken ein.

Sprich:

Ich eröffne Positionen gegen die kurzfristige Bewegung, um den größeren Trend respektive den letzten Impuls zu spielen. Der Hauptvorteil liegt hierbei für mich im besseren CRV (kleinere aber dennoch sinnvolle Stops und größere Kurschance).

Trendfortschritt einschätzen – so umgehst du das Problem (2 Tricks)

Das Problem bei der Einschätzung der Trendausdehnung löse ich im Intradayhandel ganz simpel: einmal spiele ich nur sehr selten einen ganzen Trend. Ich bin meistens nur auf eine Impulsbewegung aus.

Oft ziele ich sogar nur auf das letzte Impulsextrem als Zielzone ab.

Mit entscheidend dafür ist für mich die Ausdehnung der Korrektur. Bei stark korrigierten Impulsen spekuliere ich selten auf einen klaren Breakout am alten Hoch- oder Tiefpunkt.

Zudem handel ich oft aus der Eröffnung heraus. Da weiß ich jeden Tag: Die Hauptbewegung steht noch bevor und mein Kurspotential ist ausreichend.

Bei Trades die länger als einen Impuls gehalten werden sollen, achte ich darauf möglichst nur Trends zu traden die offensichtlich noch nicht zu viele Korrekturen ausgebildet haben.

Am liebsten steige ich in die erste oder zweite Korrektur eines sich aufbauenden Trends ein.

Zeiteinheiten und ihr Zusammenspiel (das Powerhouse der Markttechnik)

Wer als Trader das markttechnische Zusammenspiel der verschiedenen Zeitrahmen beherrscht, sticht alle Tradingrobots und Expert Advisor um Längen aus.

Wieso?

Weil es extrem schwierig ist eine solche Interpretation der Kursverläufe in Programmcode zu packen. Dennoch ist sie enorm wichtig.

Jetzt zeige ich dir, wie ich die unterschiedlichen Zeitebenen im Chartverlauf grundlegend für mein Trading verwende:

Alles beginnt mit dem Big Picture

Dies bezieht sich immer auf meine eigene Hauptzeitenheit.

Für mich ist das in meinen Märkten der M15. Hier setze ich die Großzahl meiner Tradingideen um.

Da ich Trades nicht so selten über mehrere Stunden halte, leite ich mir das Big Picture immer vom Tageschart her. Diese Zeiteinheit ist sowieso mit die wichtigste an der Börse und verdient von jedem Trader Beachtung.

Den Stundenchart beachte ich auch, doch er dient mir meist nur als zusätzliche Hilfe bei der Kurszielbestimmung und als Richtschnur für die Eröffnung einer Position.

Hohe Zeiteinheiten sind unwichtig

Stimmt nicht!

Dem Wochen und Monatschart schenke ich zwar die wenigste Aufmerksamkeit beim Daytraden, denn sie kommen nur in ganz wenigen Fällen ins Spiel.

Doch ich habe sie immer im Hinterkopf.

Vornehmlich dann wenn sich die Kurse wichtigen Preismarken aus diesen Timeframes nähern. Ich möchte mich nicht intraday gegen einen gerade getriggerten Breakout stellen der vom Monatschart herrührt.

Auch für Gewinnmitnahmen habe ich solche sehr langfristigen Charts im Blick.

Vielfach prallen die Kurse im ersten Test an übergeordneten Marken ab und ich müsste – für meine Verhältnisse – zu viel Gewinn riskieren, um realistisch eine Chance zu haben noch mehr Gewinn zu bekommen.

Und sei dir darüber klar:

Wichtige übergeordnete Chartpunkte können als regelrechte Kursbooster wirken und zu tollen Tradingchancen führen.

Wie?

Bei einigen sehr günstigen Konstellationen macht es nämlich Sinn im M1 einzusteigen, um sich mit kleinem Stoploss und großer Lotgröße vor einem möglichen Breakout in höheren Zeitrahmen zu platzieren.

Wenn solche Tradingideen aufgehen, entstehen dann nicht selten Gewinner mit sehr hohen Vielfachen des eingegangen Risikos.

In sehr schnellen Märkten (nach News) trade ich auch den M1, aber als Hauptzeitebene. In diesem Fall liefert mir der M15 das Big Picture und der Rest interessiert mich nicht.

Die Sache mit den Stops

Kann für jeden Trader ein Riesenstolperstein werden! Deshalb mach dir hierzu einige tiefgehende Gedanken.

Gute Stopstrategien leiten sich direkt aus dem Markttechnik Ansatz ab und sind in jedem Buch darüber beschrieben. Fast alle sinnvollen Stoppunkte repräsentieren wichtige Preislevel im Chart.

Gute Stoplevel im Kursverlauf zu finden ist keine Kunst. Eine Kunst ist es dagegen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Stopstrategie einzusetzen.

Eine Daumenregel:

Je mehr Gewinnpotential du einem Trade zuschreibst, desto weiter kannst du den Stop setzen. Doch muss er grundsätzlich immer so eng wie möglich gehalten werden.

Konkrete Empfehlungen zu geben würde das Ziel dieses Artikels verfehlen.

Vorgefertigte Anleitungen zu verteilen ist nicht mein Ding. Es hilft keinem weiter. Trading ist kein Spiel mit Schablonen, dafür ist es zu individuell.

Wenig Hokuspkus beim Entry

Im Grunde bin ich fähig dazu, sämtliche Art von Einstieg zu handeln.

Meine konkreten Entries laufen fast immer über einen direkten Breakout (Punkt 2). Oder deutlich häufiger, über einen Kursrücksetzer im Trend oder starken Kursimpuls.

Triggerkonstellationen (zB Kerzenformationen) bzw. spezifische Trading Setups für die Positionseröffnung verwende ich nur in wenigen Fällen. Wenn dann beim Einstieg in der Korrektur und meist nur bei starkem Momentum gegen meine Tradingidee, welches nicht erwartbar gewesen ist und wenn die Korrektur sehr weit reicht (über 2/3).

Vorsicht, übergeordneter Rangemarkt

Ich kann dir eine Sache aus jahrelanger Erfahrung definitiv weitergeben:

Befindet sich dein gehandelter Markt übergeordnet in einer Korrektur oder Range, wirst du das als erfahrener Trader an seinem Laufverhalten intraday merken.

Die Kurse verhalten sich in sehr vielen Fällen störrisch, zappeln viel hin und her. Gerade in Korrekturen eines weiter fortgeschrittenen Trends.

Sie bewegen sich also selten sehr weit und kontinuierlich in einem Intradaytrend in eine einzige Richtung. Stattdessen alternieren die Kurse, mehr oder wenig volatil, um den Eröffnungskurs des jeweiligen Handelstages.

Genau das sind die Marktphasen mit denen viele Trader und Trading Systeme nicht klarkommen. Nachvollziehbar: Jeder liebt glatte, schnelle und weite Moves.

Du etwa nicht?

Leider befinden sich die meisten Märkte ihre längste Zeit in diesem divahaften Zustand. Du musst sowohl mental als auch technisch auf so ein Marktverhalten vorbereitet sein, sonst hast du Problem.

Du fragst dich, wie du darauf reagieren kannst?

Rangemarkt: die nötigen Anpassungen

Hier meine Strategie:

Ich schraube mein Risiko und die Tradingfrequenz runter, sobald ich merke der Markt scheint in so eine Phase einzutreten oder dort nicht rauszukommen.

Ich wechsel dann meine grundlegende Herangehensweise ein wenig und trade verstärkt Eröffnungsstrategien. Gerade, wenn sich übergeordnet eine breitere Range auszubilden scheint.

Dann können nämlich durchaus auch glatte starke Kursimpulse stattfinden, wobei der Markt unter dem Strich aber nicht vom Fleck kommt. Die solltest du als guter Trader durchaus ausnutzen.

Der ‚Divamarkt’

Durch die Unschlüssigkeit der Marktteilnhemer über die zukünftige Richtung der Preise, steigt die Volatilität – gerade intraday – häufig an.

Die Chancen bessere Preise für einen Trade zu bekommen gehen nach oben. Auf der anderen Seite sinkt aber die Gewinnerwartung, weil ein Rangemarkt vorliegt.

Aus diesem Grund solltest du im ‚Divamarkt’ insgesamt weniger direkte Ausbrüche traden und stattdessen lieber auf Pullbacks abzielen, um in den Markt zu kommen.

Die enge Konsolidierung

In diesem Umfeld laufen die Kurse auch seitwärts.

Allerdings mit abnehmender Volatilität. Einstiege über Fibonacci Retracements sind dann kaum möglich und die Tagespanne bietet wenig Kurspotential.

Was kannst du machen?

Dein Trading einstellen oder nur aus der Eröffnung heraus traden. Allerdings mit einer anderen Variante, als im ‚Divamarkt’.

Eine kurze Schritt für Schritt Anleitung für Markttechnik Beginner

Kein Allheilmittel, kein heiliger Gral (och ne)

Ja, ja, stell dich nicht so an! Auch die Markttechnik ist leider kein Heiliger Gral.

In meinen Augen gibt es kein einziges Trading System, welches immer exakt gleich und nach Lehrbuch durchgehandelt werden kann, und dann zu dauerhaften Gewinnen führt.

Tradingerfolg ist zwar für jeden möglich, aber es wird niemals jeder schaffen!

Du musst absolut bereit sein deinen Teil zum Erfolg beizusteuern.

Und zwar, indem du qualitativ gute Markterfahrungen aufbaust, Schlüsse ziehst, daraus deinen eigenen Ansatz formst und deine Emotionen unter Kontrolle bekommst.

Dafür wirst du am Ende bezahlt.

Mit Hilfe der Markttechnik zu traden kann dich sehr erfolgreich machen.

Muss es das auch? Nein!

Schlussglocke

Nach Grundsätzen der Markttechnik zu traden macht absolut Sinn. Es ist ein sehr gut hergeleiteter, solide durchdachter und universell einsetzbarer Tradingansatz. Sehr viele profitable Trader verwenden die Markttechnik in irgendeiner Form. Du musst selbst rausbekommen, was für dich gut funktioniert und was nicht. Einen Anhaltspunkt dafür habe ich dir in diesem Artikel hoffentlich vermitteln können.

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  • Hallo Ingmar,
    danke für den interessanten Bericht über Markttechnik.
    Ich wollte den Factsheet downloaden, aber meine E-Mail -Adressen
    haben das “falsche Format”.?

    Freundliche Grüße,
    Helga Hill

    • Hallo Helga,
      hatte leider eben erst Zeit deinen Kommentar freizuschalten.

      Freut mich, wenn dir der Artikel gefällt. Hoffentlich kannst du was für dich mitnehmen!

      Gab es eine Fehlermeldung bei der E-Mail Eintragung, oder wie?

      P.S. Kann ich dich auf deiner hinterlegten Mailadresse anschreiben?

      Gebe mir dazu doch mal kurz Bescheid, vielen Dank und

      beste Grüße
      Ingmar

  • Hallo Ingmar,

    auch ich konnte den Factsheet nicht runterladen, Du kannst ihn mir gerne an die E-Mail Adresse schicken. Ich erhalte immer diese Fehlermeldung:

    Es ist ein Fehler aufgetreten!
    Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse hat das falsche Format.

    Viele Grüße
    Mirko

    • Hallo Mirko & Helga,

      jetzt geht wieder alles und ihr könnt euch das Factsheet holen, war mein Fehler! Sry…

      Beste Grüße