Trade Management Formel für Trading Gewinner (5 Phasen)

Wie Trader den richtigen Exit aus einem Trade finden

Als seriöser Trader brauchst du unbedingt ein cleveres Trade Management. Aktien, Futures oder Forex Trading ist zu 80% Exit!

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Das Trade Management – der Heilige Gral des Tradings

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Ja, ich übertreibe nicht. Wenn es einen Heiligen Gral für Trader geben sollte, ist es das Trade Management.

Wieso ist es so wichtig?

Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten:

Während der Entry in eine Position lediglich über das mögliche Gewinnpotential eines Trades entscheidet, beinflußt das Trade Management direkt das Ergebnis eines Trades.

Sprich: Es ist dafür verantwortlich, ob ein Trade im Verlust oder im Gewinn endet und für die exakte Höhe der Gewinne und auch Verluste.

Die zwei letztgenannten Kennzahlen eines Trading Systems entscheiden in erheblichem Maße über deinen langfristigen Tradingerfolg.

Das Trade Management schafft somit die harten Fakten in den Statistikbüchern von dir, mir und allen anderen Tradern da draußen.

Ein gutes Trade Management ist dazu in der Lage schlechte Markteinstiege noch in akzeptable Ergebnisse zu verwandeln. Umgedreht kann ein schlechtes Trade Management einen Trade mit perfektem Entry zu einem Totalausfall werden lassen.

Daher setze dich intensiv mit dem Trade Management auseinander. Es sollte deine erste Tat sein, nachdem du das Terrain des professionellen Tradings betreten hast.

Trade Management: Meine Definition

Unter Trade Management fasse ich alle Aktionen zusammen, die nach dem Eröffnen einer Position getätigt werden.

Es geht also um Stopanpaßungen in den verschiedensten Variationen, die am Ende immer zu einem genau kalkulierten Exit aus einem Trade führen. Dazu zählen:

· direkte Gewinnmitnahmen,
· Absicherung von Teilgewinnen,
· Risikoreduzierung bei schlecht laufenden Positionen.

Exit Strategien und Taktiken: Da gibt es einen Unterschied

Genau!

Beim Trade Managment gilt es nochmal zwischen Exittaktiken und grundlegenden Exit Strategien zu unterscheiden.

Exittaktik heißt:

Es wird ein Trailingstop hinter dem letzten Kerzenextrem nachgezogen oder ein Take Profit am nächsten horizontalen Widerstandsniveau gesetzt.

Trailingstops und Take Profits allgemein, sind dagegen grundlegende Exit Strategien. Genauso wie ein Scaleout im Verlust oder der Zeitstop.

Wichtig:

Der Tradingstil beeinflusst das Trade Management erheblich mit.

Jeder Stil hat vorgegebene Basis-Exitstrategien, welche angewendet werden müssen. Beispielsweise Trailingstops beim Trend Trading  und feste Take Profits beim Scalping.

Das ist übrigens einer der wesentlichen Gründe, weshalb du unbedingt einen Tradingstil handeln musst, der zu deiner Persönlichkeit passt. Machst du das nicht, wirst du als Trader beim Umsetzen deines Trade Managements immer einen Kampf mit dir selbst ausfechten müssen.

Dauerhaft ist das eine absolut zermürbende Situation, die weder deiner Lebensqualität noch deinem Tradingkonto nutzt.

TM / RM - zwei Zahnräder greifen ineinander

In diesem Zusammenhang muss ich auch erwähnen, wie eng Trade- und Risikomanagement verflochten sind.

Viele Trader separieren das Trade Management vom Risiko Management. In meinen Augen ist das nicht sehr nützlich.

Wieso?

Wann immer du einen Stop verschiebst, oder deine Lotgröße direkt mit einer ‚flat Market’ Order verringerst, verändert sich dein Gesamtrisiko für die laufende Position.

Zu dieser Sichtweise bin ich gelangt, weil es für mich keine sogenannten Buchgewinne gibt.

Außerdem: Der Exit aus einem Trade führt immer zu einer Verringerung der Positionsgröße. Und die Steuerung der Positionsgröße ist direkter Bestandteil des Risiko Managements.

Ein Reentry zum Wiederaustocken einer Position oder zusätzliche  Kontrakte durch Pyramidisieren im Gewinnfall, steuern die Positionsgröße ebenfalls, aber in die entgegengesetzte Richtung. 

Das Trade Management und sogar in Teilen der Entry, stellen für mich demnach nur Unterabteilungen des Risiko Managements dar.

Ein umfassendes Risikomanagement besteht für mich aus folgenden Bestandteilen:

· Vor dem Trade ist es die Positionsgröße und in abgeschwächter Form der Einstieg.
· Nach Tradeeröffnung ist es das Trade Management (Exit), Reentries oder die Positionsaufstockung
· Während der ganzen Zeit am Markt, ist es zusätzlich das Selbstmanagement und die Selbstkontrolle.

Letztgenannter Punkt ist die Fähigkeit deinen Tradingplan konsequent umzusetzen und auf jedwede Situation eine gute (nicht zwingend perfekte) Antwort zu haben.

Wie man es dreht und wendet: Immer läuft es bei allen Aktionen an der Börse auf ein Managen des Risikos hinaus #Trading #quotestoliveby

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In meinen Augen schadet deshalb ein ganzheitliches Bild des Risikomanagements nicht. Soweit am Rande zum Verständnis, damit du in etwa nachvollziehen kannst, wie ich als Trader ticke und weshalb ich mich als Risikomanager betitel.

Ein Trade wird in seine Bestandteile zerlegt

Damit ich dieses enorm wichtige Thema Trade Management möglichst nützlich aufarbeiten kann, betrachte ich die einzelnen Phasen eines Trades separat.

Starten werde ich auf der linken Seite der Zeitachse.

Hier wird der Trade initiiert und das Risiko für uns Trader ist am größten. Zumindest sollte es so sein. Gleich dazu mehr.

Danach rutsche ich auf der Zeitachse nach rechts und behandel das Trade Management in einem bereits längere Zeit andauernden Trade.

Am Schluß werde ich gezielt auf die Endphase eines Trades eingehen und mich um die Gewinnsicherung kümmern.

Der Risikoverlauf in einem Trade (von hoch zu niedrig)

Warum muss das Risiko für dein Konto zu Beginn eines Trades am größten sein?

Ganz einfach:

Als Trader möchtest du nur dann in den Markt, wenn du glaubst, dass die Kurse nach dem Einstieg möglichst schnell zu deinen Gunsten drehen.

Sonst würde es keinen Sinn machen, das eigene Kapital dem immer vorhandenen Marktrisiko (externe Schocks, Systemausfall etc) auszusetzen.

Natürlich möchtest du an dieser Situation so gut es geht partizipieren und lädst das maximal zulässige finanzielle Risiko für dein Konto auf deine Schultern.

Machen die Kurse im Anschluß nicht das was du antizipiert hast, musst du davon ausgehen zu einer falschen Markteinschätzung gelangt zu sein.

In diesem Fall ist es logischerweise kontraproduktiv das Risiko in einem Trade noch zu erhöhen. Stattdessen musst Du darüber nachdenken es runterzuschrauben.

Präge dir also den jetzt vorgestellten Zeit/Risikoverlauf gut ein und verstoße niemals gegen dieses Prinzip.

Erfolgreiche Trader wissen: Das Risiko eines Trades muss immer von hoch zu niedrig verlaufen (immer!) #trading #quotestoliveby

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Der typische Zeit Risikoverlauf den professionelles Trade Management erzeugt

Dieser Chart gibt die Entwicklung der Höhe des Risikos während eines Trade wieder. Ein gutes Trade Management sorgt für eine stetige Risikoreduzierung  mit Fortschritt der Tradedauer. Dabei sinkt dein Risiko immer von 1R bis auf Null. Die römischen Zahlen auf der x-Achse stellen die im  weiteren Verlauf des Artikels beschriebenen Phasen eines Trades dar.

Grenzfall Pyramidisieren

Und was ist mit aufgestockten Gewinntrades, also dem Pyramidisieren?

Diese Situation ist grenzgradig.

Doch in der Regel verwenden gute Trader eine Strategie, bei der das Startrisiko des ursprünglichen Positionsaufbaus nicht nach oben gesprengt wird. Jede zusätzlich aufgestockte Position muss nämlich als eigener Trade betrachtet werden.

Natürlich können hier hin und wieder Ausnahmen gemacht werden. Vorausgesetzt du weißt als Trader genau was du tust und möchtest dein Konto maximal pushen.

Widmen wir uns nun den einzelnen Abschnitten im Zeitverlauf eines Trades.

Phase I: Markteinstieg

In dieser frühen Phase eines Trades muss das Trade Management darauf abzielen, dem neu inititierten Trade kalkulierten Raum zur Entwicklung zu geben.

Dafür wird ein gut überlegter Initial Stop gesetzt, der das Gesamtrisiko der offenen Position begrenzt.

Ohne zusätzliche Information des Kursverhaltens, gibt es hier erstmal nichts weiter zu tun. Du wartest einfach ab, was der Markt zu dir spricht. Keine Sorge! Schon bald wird er dir mitteilen wie er wirklich drauf ist.

Phase II: Post Entry Phase

Auch in dieser Phase braucht der Trade Platz, um sich entwickeln zu können.

Doch jetzt wird dich der Markt bereits mit den ersten Zusatzinformationen für deine Tradingidee versorgen, welche du vor dem Entry noch nicht zur Verfügung hattest.

Bewegen sich die Kurse im Rahmen deines antizipierten Tradeverlaufs, behältst du dein Risiko mehr oder weniger bei. Allerdings solltest du schon zu diesem Zeitpunkt versuchen etwas Risiko von der Position zu bekommen, sobald dir der Markt einen soliden Stoppunkt dafür liefert.

Wurdest du komplett auf dem falschen Fuß erwischt, aber dein Stop Loss hält noch stand, gilt es knallhart die Positionsgröße zu reduzieren. Es sei denn die Preise drehen genauso schnell wieder in deine Traderichtung zurück.

Phase III: Erweiterte Post Entry Phase

Hauptziel des Trade Managements ist es jetzt, das bereits justierte Risiko zu halten bis sich der Trade ins Plus entwickelt.

Dieser Lebensabschnitt eines Trades ist für die meisten Trader der schwierigste. Zu diesem Zeitpunkt ist nämlich vor allem Geduld und Nervenstärke gefragt.

Du hast bereits die ersten Zusatzinformationen vom Markt in deinem Trade Management verarbeitet. Eventuell auch schon eine gehörige Portion Risiko abgebaut und den Stop Loss nachgezogen.

Es gilt nun sich nicht von jeder Marktbewegung verunsichern zu lassen. Dafür brauchst du klare Regeln.

Läuft der Trade weiter im Rahmen deiner Vorstellungen, hast du nichts weiter zu tun als zu versuchen das aktuell gehaltene Risiko über die Runden zu bringen.

Disziplin ist gefragt!

Andernfalls grätschst du grundlos dazwischen und würgst den Trade zu früh ab.

Dümpelt deine Position dagegen vor sich hin und es gelingt ihr nicht in den grünen Bereich vorzustoßen, musst du spätestens jetzt deutlich Risiko abbauen oder weiter reduzieren, wenn dir die Möglichkeit dafür zur Verfügung steht (geeignete neue Stoplevel, Drittelung/Viertelung der ursprunglüchen Lotgröße).

Ansonsten heißt es: Zähne zusammenbeißen und hoffen.

Im schlechtesten Szenario kassierst du einen Verlust. Aber einen wohl kalkulierten.

Phase IV: Progress Phase

Dieser Abschnitt auf der Zeitachse eines Trades kann durchaus sehr schnell eintreten, wenn du mit deiner Sepkulation ins Schwarze getroffen hast. Manchmal dauert es jedoch gefühlte Jahre, bis sich deine Positionierung im Markt anfängt auszuzahlen.

Die Zielsetzung des Trade Managements verschiebt sich nun klar in Richtung Gewinnmaximierung.

Ja, richtig!

Erst zu diesem Zeitpunkt macht sich ein guter Trader ernsthaft darüber Gedanken, wie er das Maximum aus einem Trade herausquetschen kann.

Vorher kümmert dich als erfahrener Trader nur eine Sache: Wie kannst du es schaffen, möglichst schnell aus dem Bottom Line Risiko herauszukommen.

Bottom Line Risiko = Der Geldbetrag, den du von deinem Konto - vor Positionseröffnung - bereit warst zu riskieren.

Klartext: Dein Stop Loss liegt mindestens im Bereich der Entryzone (ein bischen Plus oder Minus ist egal).

Wenn du also bei –3 Ticks einen charttechnisch deutlich signifikanteren Stop platzieren kannst als an Break Even, dann gehört er auch da hin.

Behalte dir folgende Grundregel im Hinterkopf:

Es ist sinnvoll einen Trade um (nicht zwingend an!) Break Even abzusichern, sobald dein Startrisiko eingespielt werden konnte. Ausnahme: Du verwendest einen sehr engen Startstop.

Langfristig geht es darum, immer wieder – in der Tendenz – die richtigen Aktionen durchzuführen. Es muss nicht alles tickgenau sein.

Wie du jetzt deinen Trade im Detail weiter managest, hängt entscheidend davon ab wo du die Hauptzielzone für deinen Trade gesetzt hast.

Machst du klassisches Trend Trading , orientiert sich deine Gewinnsicherrung vornehmlich an relativen Extrempunkten des Charts aus dem getradeten Zeitrahmen.

Aus meiner Erfahrung weiß ich:

Oftmals ist das zu unflexibel und ich muss sehr viel riskieren. Und das in Situationen, wo ich das nicht unbedingt möchte (weit fortgeschrittene Bewegungen). Deshalb trade ich Trends nicht nach Lehrbuch und arbeite so gut wie immer mit mehreren Zielzonen und achte auf zusätzliche Kriterien (gleich dazu mehr).

Tradingplan Hauptzielzone (ohne festes Take Profit)

Solange deine Zielzone nicht erreicht werden konnte, braucht der Trade weiter eine verhältnismässig lange Leine.

Heißt: Du sicherst dir nur wenig Gewinn ab (maximal ein Drittel).

Laufen die Kurse grob in deinen anvisierten Zielbereich ein, musst du dir hingegen den ersten Batzen sichern. In der Regel mindestens die Hälfte, zwei Drittel oder sogar drei Viertel der angelaufenen Gewinne.

Jetzt bleibt es dir überlassen wie gierig du werden möchtest. Hast du ein gutes Gefühl, spekulierst du wahrscheinlich auf noch etwas mehr Gewinn.

Wichtig ist dann, dass du deine Gewinnsicherung – im etwa gleichen Verhältnis wie oben beschrieben – weiter betreibst.

Bedenke:

In diesem Stadium des Trades hat sich deine ursprüngliche Tradingidee schon materialisiert. Daher darfst du nicht mehr zu viel Gewinne riskieren.

Die Chancen für einen Kurswechsel sollten nämlich erstmal steigen. Zumindest, wenn du deine Zielzonen durchdacht auswählst.

Tradingplan festes Take Profit (kleine Kursstrecke)

Sieht dein Tradingplan ein festes Gewinnziel vor, musst du das Trade Management leicht verändern.

Bei sehr kleinen Stops und Take Profits lohnt es sich kaum den Trade aktiv zu managen.
Hierbei ist eine ‚entweder oder’ Situation vom Start bis zum Ende angebracht.

Wieso das?

Die Signifikanz kleiner Zeitrahmen ist am schlechtesten. Der Markt liefert in so einem kurzen Zeitfenster nur wenig aussagekräftige Zusatzinformationen die du für dein Trade Management verwerten könntest.

Die Ausnahme von der Regel:

Du kannst das Orderbuch so gut interpretieren, dass du dadurch auch in niedrigsten Zeiteinheiten genügend Informationen vom Markt erhältst.

Sonderfall Zeitstop

Ein fester Zeitstop ist auch ein adequates Mittel um Risiko zu reduzieren. Und zwar sowohl im Verlust-, wie im Gewinnfall und auch bei Trades mit kleiner Kursstrecke.

Warum?

Ein Zeitstop enstpricht dem Wesen nach perfekt dem weiter oben gezeigten Risikoverlauf in einem Trade.

Entwickelt sich ein Trade nicht wie erwartet, steigen die Chancen, dass er sich gegen die eigene Positionierung entwickeln wird und Risiko sollte abgebaut werden.

Ich selbst benutze diese Variante des Exits nur beim Scaleout im Verlust. Meistens allerdings lediglich als indirekte  Entscheidungshilfe in Verbindung mit Zusatzinfos von der Price Action.

Wenn du beim Exit nur auf einen Zeitstop setzen möchtest, rate ich dir vorher zu einem gezielten Backtest. Zeitstops können sehr gut zurückgetestet werden.

Phase V: Aggressive Gewinnsicherung

Dein Trade #Management sollte immer eine aggressive Gewinnsicherung erzwingen, wenn du auf dein Startrisiko des Trades eine gute Auszahlung verbuchen kannst #trading #quotestoliveby

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Oder: Wenn du mit einem festen Take Profit arbeitest und dieses wurde knapp verfehlt.

Was ist eine gute Auszahlung?

Schön das du nachhakst 😉

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, aber irgendwie musst du darauf eine brauchbare Antwort finden.

Erfahrungswerte und Tradingansatz spielen hier ein große Rolle.

Pi mal Daumen kannst du dir merken:

Wenn du kein Scalp Trading machst, sollten die angelaufenen Gewinne dein Startrisiko des Trades mindestens zweimal eingespielt haben (2:1 CRV).

Allerdings ist das wirklich sehr verallgemeinernd, denn auch die Größe deines Initialstops wirkt sich in diesem Zusammenhang massiv aus.

Sprich: Bei einem kleinen Startstop von beispielsweise 7 Ticks, muss selbst eine Auszahlung von 3:1 (21 Ticks Gewinn) noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Auf der anderen Seite:

Hast du von vornherein nur mit 1,5 bis 2:1 CRV geplant, ist es womöglich angebracht, schon bei einem 1,5:1 Auszahlungsverhältnis zur aggressiven Gewinnsicherung überzugehen.

Um zu einer guten Entscheidung zu gelangen, solltest du immer den gesamten Tradverlauf mit einbeziehen. Was hast du geplant und wie hat es sich tatsächlich entwickelt?

Der Take Profit wird knapp verfehlt

In diesem Augenblick ist die Angelegenheit eindeutig.

Laufen die Kurse den Take Profit direkt an, musst du sofort dein Risiko justieren.

Im Idealfall wird der Take Profit im ersten Versuch ausgelöst und alles ist geritzt. Meistens ist das jedoch nicht der Fall.

Dann bist du dazu gezwungen abzuwarten, ob die Kurse noch einen Versuch starten werden. Dabei ist es dringend geboten dir nicht mehr Gewinne abnehmen zu lassen, als du noch eincashen könntest, wenn der Take Profit doch noch erreicht werden würde.

Zumindest in etwa!

Beispiel:

Die Kurse drehen vier Ticks vor deiner Limit Order und verharren dort oder fallen ein paar Ticks zurück. In diesem Szenario musst du hellwach sein und den Stop Loss unmittelbar sofort mindestens auf 8 bis 4 Ticks unter/über das kurzfristige Kursextrem legen.

Je kleiner die gesamte Kursstrecke vom Entry bis zum Take Profit ist, desto aggressiver und exakter musst du diese Taktik anwenden.

Soll heißen:

Bei einer großen Kursstrecke kannst du den Stop Loss durchaus ein paar Ticks weiter entfernt einziehen und mehr Platz lassen.

Warum das?

Weil du bei großen Kursstrecken (zB intraday Bund Future 40 bis 70 Punkte) dein gehandeltes CRV durch diese Maßnahme nicht so stark veränderst, wie bei einer kleinen Kursstrecke von zum Beispiel nur 10 Ticks.

Dieser Zusammenhang ist relevant! Denn es gilt:

Dein Trade #Management muss immer dafür sorgen, dass dein tatsächlich gehandeltes CRV (also das Verhältnis zwischen durchschnittlichen Gewinnen zu Verlusten) über 1:1 liegt #trading #quotestoliveby

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Mein Best Practise:

Wird mein Take Profit ein bis drei Ticks verfehlt, flatte ich die Position fast immer sofort market raus (intraday). Auf dem Dailychart können das einige Ticks mehr sein.

Kein Take Profit am Start = weniger Aggressivität

Ohne festen Take Profit ist dein Handlungsspielraum bei der Absicherung angelaufener Gewinne größer.

Bei solchen Trades orientiere ich mich verstärkt am Kursverlauf, in Verbindung mit dem (wie bereits erwähnt) erreichten Chance Risiko Verhältnis.

Sehr oft behalte ich die Taktik bei, zwei Drittel oder drei Viertel der angelaufenen Gewinne abzusichern, bis der Trade vom Markt ausgestoppt wird.

Andere Kriterien können sein:

· Kursübertreibungen,
· aufkommende Dynamik gegen meine Traderichtung (die so nicht zu erwarten war)
· wichtige News,
· Tageszeit (intraday)
· oder wenn meine zweite bzw sogar dritte Zielzone von den Kursen erreicht werden konnte.

Alle diese Puzzlesteine bewegen mich dazu, die Gewinnsicherung in einem fortgeschrittenen Trade noch einmal aggressiver anzugehen.

Meistens führt das zu einem sehr engen Trailingstop, den ich dann in einem kleinen Zeitrahmen platziere. Hin und wieder wechsel ich auch zu einem festen Take Profit, welchen ich im Bereich des letzten Kursextrem festnagel.

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Schlussglocke

Die grundlegenden Strategien eines guten Trade Managements sind immer gleich:

Kalkulierten Spielraum lassen, Risiko reduzieren, Gewinne laufen lassen, Gewinne sichern #quotestoliveby #tradingstrategy #tradingsystem

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Die Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, wann du von der einen zur nächsten Strategie wechseln solltest. Du wirst selten den perfekten Exit für einen Trade finden. Egal! Anstatt dich über den letzten Trade zu ärgern, solltest du lieber versuchen langfristig zu denken. Tue zu diesem Zweck alles dafür, möglichst gute Trade Management Gewohnheiten auszubilden. Genau diese werden langfristig deine Profitabilität sichern (egal wie schlecht deine Entries sind).

P.S. Du möchtest eine genial einfache und sofort anwendbare Tradingstrategie für Anfänger haben?

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  • Es ist notwendig, über das moralische Problem des Handels zu wissen. Unten ist der Link.

    htps://sites.google.com/site/tradingonlineamoralproblem

    • Es ist zwar durchaus ehrenwert über die moralische Seite des Tradings zu diskutieren, aber bitte nicht mit Links, die nicht direkt erreichbar sind!

      VG