3 magische Zutaten für Knaller Setups

In diesem Blogpost zeige ich dir ein Trading-Setup, welches in allen Märkten und Zeitrahmen einsetzbar ist.

Ich handel selbst erfolgreich auf dem Tageschart mit diesem Setup-Typ. Es ist gekennzeichnet durch seine Flexibilität bei der Anwendung und besteht aus drei magischen Zutaten!

Welche das sind?

Schauen wir uns das mal genau ...

Aus diesen 3 Zutaten bestehen die besten Trading-Setups 

Du lernst nun drei Zutaten kennen, die in jedem Markt maximal potente Tradingchancen kreieren.

Und dabei ist es egal, welches Grundsetup du einsetzt. Jetzt geht es um mehr, als den konkreten Einstiegstrigger.

Diese Trading Setups bauen interessanterweise nicht auf einer hohen Trefferquote auf (auch dieses Rätsel löse ich gleich auf).

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Hier sind die magischen Zutaten:

3  Zutaten für Knallertrades

Nr.1:

Ein kleiner sinnvoller Initial Stop kann gesetzt werden (Tradeabsicherung außerhalb des Marktrauschens im jeweiligen Zeitrahmen).

Nr.2:

Ein frühzeitiger Einstieg in eine sich aufbauende neue Bewegung ist möglich.

Nr.3:

Der Einstieg erfolgt idealerweise mit einem klar definierbaren Trend oder einem neuem starken Kursimpuls.

Kommen diese drei Knallerzutaten in einem Einstieg-Setup zur Fusion, nenne ich so eine Tradingchance 'Low Risk Trading Setups'.

Wenig ergiebige Trading Setups wirst du in Zukunft anhand dieser Kriterien ohne Probleme erkennen können. Sie entsprechen logischerweise dem Gegenteil dieser drei Bedingungen.

Um Trading Setups mit kleinem Initial Stop und guter Kurschance (CRV) in der Praxis zu traden, benötigst du zusätzlich 3 wertvolle Fähigkeiten:

1. Du musst eine Kursbewegung in ihrem Fortschritt gut einschätzen können.

2. Du musst möglichst kleine aber sinnvolle Initial Stoppunkte im Preischart erkennen können.

3. Du benötigst Geduld, damit du auf die besten Gelegenheiten warten kannst ohne vorher durchzudrehen.

Low Risk Setups traden = Big Picture verstehen

Bei meinem Tradingansatz breche ich das sogenannte Big Picture eines Marktes immer weiter runter.

Der konkrete Einstieg in eine Position kommt ganz am Ende der Entscheidungskette und ist in seiner Wichtigkeit stark herabgesetzt.

Immer wieder stößt du bei CoinFlip Trading auf den Ausdruck Big Picture. Du fragst dich sicherlich langsam was damit gemeint ist, richtig?

Du musst wissen:

Die Preise an der Börse bewegen sich prinzipiell immer in drei Grundmustern

Je liquider die Märkte sind, desto ausgeprägter und sauberer bilden sich diese Muster aus.

Weißt du welche das sind?

Wenn nicht, solltest du dir dieses Wissen aneignen.

Ich gebe dir mal ein paar Begriffe dazu:

  • Bewegung
  • Korrektur
  • Range

Die Bewegung gibt die Haupttrendrichtung vor und in diese Richtung laufen die Kurse in der Tendenz schneller und gleichmäßiger, als in einer Korrektur.

Ein Trading-Setup folgt immer einem von drei Grundmustern der Markttechnik
Der Grundaufbau der Kursbewegung in jedem Chart: schwarz = Bewegung (Impuls), blau = Korrektur. Beide Bewegungen in Kombinationen formen den Trend.

 

Die dritte Art von grundlegender Kursbewegung ist der Rangemarkt (s. Bildbeschreibung).

Trading-Setup Grundaufbau
Die Schemazeichnung erweitert um die dritte Säule der fundamentalen Kursbewegungen, die oft zitierte Range.  Ein rangegebundener Markt entsteht, sobald ein vorhergehendes Kursextrem mehr oder weniger getestet wurde und die Kurse dieses nicht nachhaltig überwinden können. Brechen die Kurse immer wieder leicht aus und drehen danach in die etablierte Kursrange zurück, kommt es zu einer Rangeerweiterung.
 
Aus diesen drei verschiedenen Arten von Preisbewegung besteht letzten Endes der gesamte Kurschart, welchen du auf deinem Monitor siehst.
 
Und diese drei Kursmuster bilden im Wesentlichen das sogenannte Big Picture (den Marktüberblick).
 
Eine Sache ist noch zu unterscheiden:
 
  • das Mega-Picture (die Lage auf dem wichtigsten Timeframe an der Börse, dem Tageschart) und,
  • das für deine gehandelte Zeiteinheit relevante Big Picture.
In meinem Artikel Traden nach Markttechnik, erfährst du alles zu diesem für Trader hoch relevanten Thema.

Knaller-Setups erstellen: Warum du das Big Picture kennen musst

Der Grund ist recht simpel:

Durch diese einfache globale Sichtweise auf den Chart, nimmst du eine Art Vogelperspektive über dem Marktverlauf ein, und erkennst sofort, in welchem Umfeld (Trend, Range, Korrektur und damit Stimmung) sich der Markt gerade befindet.

Dadurch erhälst du einen Überblick und weißt, wo der Hase wirklich läuft (wie die Big Player - das große Geld, welches die Märkte bewegt - traden).

Und so eine Vogelperspektive auf den Markt, ist nicht nur zur Setup-Einteilung geeignet.

Nein, du kannst sie auch zur Risikosteuerung deiner Trades heranziehen und darum geht es mir in diesem Artikel (im nächsten Absatz gehe ich gezielt darauf ein).

Achtung: Sehr wichtig ist der vorherrschende übergeordnete Marktzustand auch für Daytrader.

Wieso?

Weil er das Laufverhalten/Charakteristik der Kurse intraday beeinflusst.

Pi mal Daumen musst du dir merken (dies ist nur eine Tendenz):

Befindet sich der Markt auf Tagesbasis in einem Seitwärtsumfeld, kommt es intraday zu vielen kleineren Zappelbewegungen in beide Richtungen.

Im starken übergeordneten Trendumfeld laufen die Kurse auch intraday wesentlich glatter und du wartest oftmals vergeblich auf Rücksetzer für einen Einstieg

Dieses Verhalten der Kurse musst du als Daytrader, sowohl beim Entry wie auch beim Exit, berücksichtigen.

Low Risk Setups traden: Big Picture & Risikosteuerung

Unter dem Begriff  Risikosteuerung verstehe ich:

  • die Aggressivität beim Markteinstieg
  • dem Exit und
  • der anfänglichen, maximalen Positionsgröße für einen Trade.

Nicht wenige Trader haben Probleme damit, einen Trend, oder das gesamte Trendumfeld zu erkennen.

Eine denkbar schlechte Ausgangssituation!

Wieso?

Ganz einfach: Geld gewonnen wird an der Börse hauptsächlich mit Preistrends.

Durch dieses Defizit wissen viele Trader gar nicht, welche Gewinnmöglichkeiten einer spezifischen Tradingidee innewohnen.

Die Folgen sind oft ein zu hohes Risiko zum falschen Zeitpunkt oder umgedreht

Eine Faustregel:

Je frühzeitiger du in eine Bewegung einsteigst, desto potenter ist die Tradingchance und desto mehr solltest du riskieren

Mehr Risiko bedeutet:

beim Entry:

  • Direkte Ausbrüche statt Rücksetzer handeln
  • weniger Retracement abwarten
  • keine zusätzlichen Trigger für die Positionseröffnung verwenden

beim Exit:

  • größere Startstops verwenden
  • Stop Loss nicht so schnell nachziehen
  • keine festen Take Profits nutzen

beim Money Management:

  • höhere Lotgröße handeln

Aufgepaßt!

Sogar die potentesten Trading Setups können eine Erfolgsquote unter 50% aufweisen. Es ist egal, denn du beeinflusst die Trefferquote für einen Trade selbst mit

Und zwar durch den Exit!

Ein Trading Setup mit hoher Trefferquote signalisiert damit keinen echten Marktvorteil.

Das Gewinnpotential auf dein maximal zumutbares Startrisiko (ISL) eines Trades gut einschätzen zu können, ist dagegen ein echter Vermögenswert in deiner Traderbilanz.

Daher ergibt sich folgende Gleichung:

Gewinnpotential gut einschätzen = echter Marktvorteil

Um das Gewinnpotential für ein Trading-Setup gut abschätzen zu können, musst du wissen in welchem Zustand sich der Markt als Ganzes gerade befindet und wo sich die Kurse, im Verhältnis zu den Hauptbewegungen im Chart, aufhalten.

Das Big Picture eignet sich dafür besser, als ein - aus dem großen Zusammenhang herausseziertes - Einstiegssetup.

Klartext:

Viele der beliebten Trading- Setups, für den Dax und andere Märkte, sind nutzlos, wenn du dein Trading ausschließlich auf ihnen aufbaust

Teste einfach mal diese bekannten Daytrading Setups auf Herz und Nieren durch.

Ob Hanging Man, SKS oder Tasse mit Henkel - keines dieser Day Trading Setups hat einen echten Vorteil

Du wirst schnell merken:

  • sie haben langfristig keine Prognosewirkung
  • viele liefern dir nicht mal gute Stoppunkte für deinen Trade
  • abgeleitete Kursziele aus solchen Setups entbehren jeglicher Grundlage und sind willkürlich.

Deshalb konzentriere dich auf die - für alle klar sichtbaren - universalen Kursbewegungen (Trend, Korrektur, Range).

Am Ende läuft es immer auf das Gleiche hinaus: Ohne das Big Picture zu berücksichtigen, sind die meisten Setups entkernte Träume schnellen Reichtums.

Trends und Big Picture im Blick behalten

Wie du jetzt weißt: Ohne das Big Picture interpretieren zu können, wird es zum Glücksspiel, die wahre Potenz (Kurschance) eines Setups einzuschätzen.

Deshalb werf deine 'Chartanalyse-Scheuklappen' ab!

TURBO-TIPP

Vergrößer dazu das Zeitfenster deiner Chartsoftware und lass dir nicht immer nur die letzte Viertelstunde der Kursbewegung - im Großformat - auf deinem Monitor anzeigen.

Ausdehnung und Fortschritt einer Kursbewegung richtig einzuordnen, ist für einen Trader mit die schwierigste Aufgabe überhaupt und gleichzeitig eine der wichtigsten Fähigkeiten.

Dieser Skill erfordert spezifische Markterfahrung, genauso wie Hintergrundwissen über die grundlegenden Kursbewegungen an den Finanzmärkten.

Schlussglocke

Die meisten populären Tradingsetups für Retailtrader liefern lediglich ein Regel Korsett, um einen reproduzierbaren Markteinstieg vollziehen zu können. Ihnen wohnt kein echter Richtungsvorteil inne. Kannst du das Big Picture lesen, werden solche Setups jedoch profitabel, weil du dann das CRV besser einschätzt und dein Risiko entsprechend steuerst.

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