15 wertvolle Trading Tipps für Anfänger

Auf dieser Seite findest du 15 wertvolle Trading Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene. Du kannst sie sofort in dein Trading einbauen.

Und jetzt? Volle Kraft voraus ...

6 Trading Tipps für Anfänger

Starten wir mit sechs effektiven Trading Tipps für Anfänger:

Tipp #1: Akzeptiere das Risiko

Verlieren ist ein elementarer Bestandteil beim erfolgreichen Traden.

Unterziehe dich einer kleinen, positiven Gehirnwäsche, vergiss die Werbeversprechen der ziemlich abgefuckten Tradingbranche und mach dir klar:

Gut zu wissen

Verluste gehören zum Trading, wie die Nacht zum Tag

Dieses Statement darfst du gerne sofort als neuen Glaubenssatz übernehmen.

Merke dir: Du wirst als Trader niemals an die Gewinne kommen, wenn du vorher nicht bereit bist, Geld zu verlieren! Allerdings musst du deine Verluste unter Kontrolle halten.

Genau aus diesem Grund ist der nächste Tipp wohl einer der wichtigsten Trading Tipps, wenn nicht der wichtigste, überhaupt ...

Tipp #2: Setze immer einen Stop-Loss

Einen Stop zu setzen bedeutet dein finanzielle Risiko an der Börse zu begrenzen.

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Das sollte für dich erste Priorität haben, wenn du aktiver Trader werden möchtest.

Keinen Stop-Loss zu setzen ist eine Ausrede, um an schlecht laufenden Trades festzuhalten. Oder du bist einfach fahrlässig, noch schlimmer!

Folgende Trader-Weisheit gilt es zu verinnerlichen:

Schlechte Trades drehen sich selten wieder zum Guten

Bedeutet: Du gefährdest dein Kapital ohne Stop Loss mutwillig!

Besonders hilfreich ist ein Stop, wenn du aus technischen, oder zeitlichen Gründen, keinen Zugriff auf deine Handelsplattform hast.

Kurz und gut:

Ein Stop-Loss sichert das Überleben deines Tradingkontos und ist im gehebelten Trading unverzichtbar

Es gibt auch Ausnahmen:

  • du bist ein sehr großer Marktakteur (zB Invementsfonds, Staatsfonds etc)
  • du investierst als Privatperson langfristig am Aktienmarkt

In beiden Fällen ist der Stop Loss nicht immer sinnvoll und im ersten Fall manchmal technisch gar nicht umsetzbar.

Das ist aber ein anderes Thema und für aktive Trader nicht produktiv. 

Wie du als Trading-Einsteiger einen nachvollziehbaren Stop-Loss setzt,  wird in diesem Video genau erklärt: 

Tipp #3: Kenne deine Statistik

Behalte immer die Kennzahlen deines Tradingansatzes im Auge!

Der wichtigste Wert der Trade-Statistik ist das Verhältnis von durchschnittlichem Gewinntrade zu durchschnittlichem Verlusttrade (Win/Loss Ratio)

Beispiel: Du triffst jemanden auf einem Geburtstag und er erzählt dir, dass er 70% seiner Trades mit Gewinn abgeschlossen hat.

Wunderbar, hört sich auf den ersten Blick super an, oder?

Die Verluste der übrigen 30% sind jedoch in vielen Fällen größer, als die Summe der Gewinne. Und das verheimlichen dir viele Trader.

Als Faustregel solltest du immer einen Wert von 1,x zu 1 anstreben.

Heißt: Deine durchschnittlichen Gewinne pro Trade liegen mindestens leicht über den durchschnittlichen Verlusten pro Transaktion.

Alle Werte von 0,x zu 1 liegen im sogenannten Alarmbereich. Kurzfristig darfst du das tolerieren, dauerhaft auf keinen Fall

Bei einer Trefferquote von leicht über 50%, muss die Win to Loss Ratio klar über 1:1 liegen, sonst verlierst du Geld (Handelskosten mit einkalkulieren).

Dein Hauptvorteil als privater Trader: Du darfst so lange auf die besten Chance-Risiko-Trades warten, wie du möchtest. Das wird der Win/ Loss Ratio zugute kommen.

Nutze es! Jede große Tradinginstutution wird dich darum beneiden.

Tipp #4: Analysiere deine Trades

Führe dazu am besten ein Trading-Tagebuch oder Journal.

Du kannst so deine Leistung als Trader auswerten und Muster in deinem Trading erkennen.

Aus "Fehlern" zu lernen ist eine Pflichtaufgabe für jeden der Erfolg erzwingen möchte

Deine Disziplin wird sich dadurch schlagartig verbessern und du wirst deinen Tradingplan konsequenter durchziehen.

Du hast noch kein Tagebuch für dein Trading angelegt und weißt nicht was dort alles festgehalten werden sollte?

Kein Problem, dann darfst du dir gerne kostenlos die fertige und erprobte ...


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Sei beim Führen des Journals zu 100 Prozent ehrlich mit dir selbst, sonst machst du dir die Arbeit umsonst.

Tipp #5: Lerne geduldig zu sein

Börsenerfolg ist das Ergebnis von konsequenter:

  • Arbeit
  • Übung
  • Planung

Viele Trading Anfänger sind auf der Suche nach schnellem Reichtum. Dieser Weg führt nach einiger Zeit wieder zurück auf Los, im besten Fall!

Bist du zu ungeduldig, ist das eine Garantie für dein Scheitern!

Wieso?

  • Du wirst keine passende Trading Strategie ausarbeiten und diese stetig verbessern
  • Du wirst nicht beständig an deinen Fähigkeiten als Trader feilen
  • Du wirst deinen Tradingplan nicht einhalten

Ab dem ersten Tag deiner Traderlaufbahn muss deine klare Zielvorgabe lauten:

Übe dich in Geduld

Um Geduld zu trainieren setze realistische und für dich relevante Ziele.

Dein Unterbewusstsein zwingt dich dann automatisch zur Geduld, denn es will die gesetzten Ziele erreichen.

Du musst deinem Unterbewusstsein klarmachen: Geduldiges Verhalten wird sich auszahlen, denn es bringt "euch" schneller an das lohnenswerte Ziel.

Tipp #6: Erstelle einen Verhaltenskompass

Gut zu wissen

Selbstvertrauen bedeutet an seinen Erfolg zu glauben, bevor es andere tun

Schaffst du das, hast du den größten Hebel für deinen Erfolg als Trader schon umgelegt.

Doch dafür musst du dich von zwei Sachen selbst überzeugen:

  • Es ist möglich, dauerhaft erfolgreich zu traden!
  • Wenn es ein anderer hinbekommt, bin ich auch dazu in der Lage!

Warum das so ist macht das folgende Sprichwort deutlich:

Wir sind, was wir denken

Was bedeutet das?

Unsere Gedanken beeinflussen unser Verhalten

Und wie entstehen unsere Gedanken?

Durch unsere innere Einstellung.

Sie ist der Kern unserer Persönlichkeit und sie bestimmt maßgeblich wer wir als Mensch sind.

Die innere Einstellung wird wiederum durch unsere Überzeugungen geformt. Und diese sind gefestigte Glaubenssätze.

Unsere Überzeugungen spielen demnach eine bedeutende Rolle, weil sie direkten Einfluss auf unser Verhalten nehmen.

Merke dir:

Gut zu wissen

Deine Überzeugungen sind der persönliche Filter deiner Realität

Heißt: Sie formen deine Wahrnehmung!

Je nachdem, wie du eine Situation intern (mit deinen Gedanken) repräsentierst, reagierst du darauf mit einer spezifischen Aktion, die für dich in diesem Moment als angemessen erscheint.

Was bedeutet das für einen Anfänger an der Börse?

Lege dir so früh wie möglich einen "Verhaltenskompass" an

In diesem "Kompass" steht, welche Verhaltensweisen als Trader positive Effekte hervorrufen und was für eine innere Einstellung nötig ist, um die gewünschte Reaktion zu provozieren.

Einwände! Stattgegeben, bitte ...

Wie soll ich als Tradinganfänger wissen, welche innere Einstellung gut für mich ist?

Sehr gute Frage!

Aber auch dafür gibt es eine gute Antwort:

Orientiere dich bei der Inneren Einstellung an erfahrenen Tradern.

Dafür habe ich dir ein Beispiel von mir mitgebracht:

Erfolgreich_traden_lernen_Die_besten_Trading_Tipps_für_Anfänger_Tipp_#1_Der_Verhaltenskompass_für_das_Daytrading

Mit zunehmender Erfahrung musst du diesen Kompass exakt an deinen Tradingstil anpassen und dadurch dein Verhalten als Trader Schritt für Schritt optimieren.

Wie du optimale Glaubenssätze für das Traden adaptierst, zeige ich dir in dieser Videoserie:

Teste dein Wissen: Was bedeutet Selbstvertrauen?

An sich und seine Fähigkeiten zu glauben, bevor es andere tun

Teste dein Wissen: Was steht in einem Verhaltenskompass?

  • Das Ereignis bei dem du dich optimal verhalten möchtest
  • Deine interne Repräsentation dieses Ereignisses (Glaubenssätze)
  • Die passende, produktive Stimmung zum Ereignis
  • Dein gewünschtes Verhalten bei dem Ereignis

5 Trading Tipps für Fortgeschrittene

Tipp #7: Erarbeite eine Strategie und bleib dabei

Eine gut ausgearbeitete Strategie oder ein Tradingplan besteht aus drei Zutaten:

  • erprobter Tradingstil
  • passende Überzeugungen
  • durchdachtes Risiko-Management

Fakt ist: Viele Trader machen sich nicht die Mühe eine passende Strategie zu finden und noch weniger arbeiten einen konkreten Tradingplan aus, den sie dann nach und nach verbessern.

Die meisten Trader suchen sich einen fertigen 0815 Ansatz, ohne diesen zu hinterfragen. Sie testen ihn  und sobald Verluste auftreten, wechseln sie zur nächsten Strategie.

Ein Teufelskreis!

Du musst wissen:

Nur ein exakt ausgearbeiteter, perfekt zu dir passender Plan führt zu einem reproduzierbaren Tradingergebnis

Und reproduzierbare Ergebnisse sind die Grundlage, um dauerhaft erfolgreich zu traden.

Tipp #8: Vermeide Overtrading

Wenn du übermäßig tradest, verbaust du dir deine Chancen auf dauerhaften Erfolg als Trader selbst.

Wieso?

Overtrading führt in der Regel zu:

  • Unkonzentriertheit
  • unvorsichtigen Trades
  • erhöhte Kosten

Bei der Erstellung deines Tradingplans solltest du ein Maximum an Trades festlegen, welches du pro Tag oder pro Woche ausschöpfen darfst.

Diese Zahl schätzt du am besten aus den bisherigen Erfahrungen mit deinen verwendeten Strategien ab.

Als Scalper liegt sie logischerweise höher, als für den Trendhandel.

Ja, ja ... ich höre dich schon sagen: Ich möchte mein Trading nicht limitieren!

Ruhig Blut! Du wirst mit dieser Taktik keine Top-Trades verpassen.

Betreibst du Overtrading handelst du zwangsläufig Trades, bei denen das Risiko in einem schlechten Verhältnis zur Kurschance steht.

Auf solche fragwürdigen Tradingchancen kannst du verzichten, da sie langfristig Geld kosten.

Tipp #9: Halte deine Emotionen unter Kontrolle

Lass dich nicht von deinen Emotionen mitreißen.

Ein simpler Ausspruch, ich weiß!

In der Praxis und im Eifer des Gefechts ist es hingegen eine der schwierigsten Aufgaben als Trader.

Anfällig für emotional gelenkte Entscheidungen bist du während einer Pechsträhne, oder einer sehr guten Serie. Ganz besonders im Daytrading.

Doch, wenn du einen klaren Kopf behältst und weiterhin objektiv handelst, wirst du auch kompetente Entscheidungen treffen.

Lässt du deinen Gefühlen dagegen freien Lauf, erlaubst du ihnen auf deine Entscheidungen einzuwirken - gefährlich!

Du musst sie kontrollieren lernen.

Tipp: Nehme produktive Glaubenssätze über das Trading an.

Damit steuerst du direkt den ersten Verhaltensimpuls auf ein bestimmtes Ereignis (s. Trading-Tipp #1).

An zweiter Stelle folgt das Üben

Übe dich stetig darin mit deinen Emotionen kontrolliert umzugehen und dir ein dein gewünschtes  Verhalten anzutrainieren.

Das Trading Tagebuch ist ein ideales Helferlein dafür.

Tipp #10: Lerne kontinuierlich

Fast jeden Tag gibt es als Trader eine Lektion zu lernen, wenn du aufmerksam bist.

Das Lernen wird viel Zeit und Mühe erfordern, sich aber auf lange Sicht auszahlen.

Nicht wenige Trader machen den Fehler zu glauben, nach einiger Zeit könnten sie das Lernen einstellen.

Dies ist ein fataler Irrtum!

Sobald du denkst: Jetzt hab ich es endlich geschafft und darf mich auf meinen Lorbeeren ausruhen, wirst du die beste Zeit an der Börse hinter dir haben.

Ich habe persönlich schon oft gedacht, jetzt bin ich gut genug, nur um kurze Zeit später auf fiese Art zu erfahren, was mir alles noch an Wissen und vor allen Dingen Fähigkeiten fehlt, um meine großen Ziele zu erreichen.

Also, bleibe jederzeit lernbereit! Damit tust du dir wohl den größten Gefallen überhaupt.

Tipp #11: Lege Pausen ein

Ein wirkungsvoller Trading Tipp für den Alltag: Nimm den Fuß vom Gas.

Wenn du dich durch das Trading gestresst oder überfordert fühlst, ärgerlich oder gefrustet bist, sollte deine erste Reaktion darauf immer Abstand heißen.

Viele Trader reiben sich dagegen im Alltagsgeschäft auf und ruinieren damit ihre Nerven, das Konto und womöglich noch ihre Gesundheit.

Gerade bei Negativserien neigen viele Trader dazu.

Wieso?

Weil sie möglichst schnell ihre Verluste wieder reinholen- und für ihre eingesetzte Arbeitszeit bezahlt werden möchten.

Merke dir:

Im Trading ist weniger meistens  immer mehr

Erzeuge absichtlich eine Unterbrechung, wenn du merkst du fährst mental auf Anschlag.

Du musst dir dieses Verhalten antrainieren und zur Gewohnheit machen aber auch in deinem Tradingplan schwarz auf weiß, als Anweisung, vermerken.

Gut zu wissen

Um etwas zu einer Gewohnheit werden zu lassen, müssen wir mindestens einen Monat regelmäßig und sehr bewusst eine Sache wiederholen und üben

Nutze die Auszeit um dein Gedankenkarussell langsam ausdrehen zu lassen, deine Gedanken zu ordnen und emotional runterzukommen.

Kommst du danach an dein Arbeitsplatz, wirst du ruhiger und ausgeglichener sein und dich wieder besser konzentrieren können.

Bonus: 4 abgefahrene Trader Tricks für Freaks

Tipp #12: Vermeide die Trader-Junky Mentalität

Damit meine ich Folgendes:

Werde nicht zum Börsenjunky und sitze mit geröteten Augen und zitternden Händen Tag und Nacht vor deinen 8 Monitoren

Wir brauchen als Menschen den Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung.

Genauso brauchen wir Abwechslung im Leben, ansonsten stumpft unser Geist ab und wir werden träge und einfältig, die Kreativität und geistige Schärfe schwindet.

Mache deine Stimmung und dein Selbstvertrauen nicht alleine vom Trading abhängig. Es ist zu einseitig und wird deine Psychologie destabilisieren

Selbstverständlich ist es normal, wenn du zu Beginn einer neuen Aufgabe oder Tätigkeit dafür brennst und Stunde um Stunde damit verbringst.

Doch dauerhaft behalte den Ausgleich im Auge!

Yin und Yan eben ...

Tipp #13: Werde zum Jünger des Marktes

Du solltest als Trader demütig sein, fast wie ein Kirchenjünger.

An der Börse heißt dein Gott allerdings ...DER MARKT 🙂

Wieso ist Demut vor dem Markt entscheidend?

Schau:

Gut zu wissen

Der "Markt" hat IMMER Recht und sitzt IMMER am längeren Hebel

Forderst du ihn heraus, wird er dir eine Abreibung verabreichen. Lernst du nicht daraus, wirst du eine Abreibung nach der anderen bekommen.

Sowas ist nicht witzig und meistens kostspielig.

Du musst dich dem Markt und seinem Flow anpassen und darfst niemals darauf bestehen, der Markt möge sich nun endlich in deinem Sinne verhalten.

Eine derartige Ignoranz führt zwangsläufig zu großen Verlusten.

Wieso?

Weil du dir schlechte Trades schönredest und zu lange laufen lässt.

Tipp #14: Zelebriere Unmenschlichkeit

Als Trader musst du unmenschlich werden.

Freaky, ich weiß! Was steckt dahinter?

Wir suchen als Menschen immer nach Sicherheit. Dummerweise ist die Börse ein Platz der Unsicherheit.

Aus unserer evolutionären Vergangenheit heraus neigen wir dazu alles schnell einzustecken, wenn es vor uns liegt. Schließlich könnte es gleich wieder weg sein!

Einen ständig gefüllten Kühlschrank hatten wir nicht in der Höhle stehen.

Beim Trading provoziert uns dieser Instinkt schnelle, meist kleine Gewinne mitzunehmen. Eine Katastrophe! Gewinne müssen so groß wie möglich gemacht werden, sonst verlierst du am langen Ende garantiert Geld.

Ein weiteres Beispiel, indem uns unsere Menschlichkeit an der Börse in die Falle lockt:

Wir vergleichen aktuelle Werte immer mit denen aus der Vergangenheit und schätzen daran ab, ob etwas gerade hoch oder tief, bzw teuer oder billig ist.

Aus diesem Grund fällt es vielen Tradern schwer in Höchstkurse reinzukaufen. Oftmals ist das aber dringend notwendig, da die Höchstkurse für starke Nachfrage stehen und auf weiter steigende Kurse hindeuten (short vice versa).

Eine weitere Begebenheit, bei der wir als Trader unbedingt unmenschlich werden müssen, ist beim Akzeptieren von Verlusten.

Schau dich selbst an: Lässt du dir gerne etwas wegnehmen?

Ich glaube nicht, doch:

Um erfolgreich zu traden, musst du dir immer wieder Geld vom Markt abnehmen lassen, ohne Groll zu hegen oder hektisch zu werden

So etwas ist schwierig zu akzeptieren. Du musst gegen deinen instinktiven, natürlichen Impuls ankämpfen.

Also, werde im positiven Sinne unmenschlich und streife gewohnte Verhaltensweisen aus dem normalen Alltag ab, wenn du an die Börse kommst.

Tipp #15: Mache Fehler & experimentiere

In unserer Gesellschaft wirst du für Fehler bestraft und teilweise sogar verhöhnt.

Dies führt bei den meisten Leuten zu einer Scheu vor Fehlern. Keiner möchte auffallen oder etwas tun, was nicht zum Erfolg führen könnte. Dahinter steckt ein Gefühl: Angst.

Und zwar die Angst sich vor anderen zu blamieren, vielleicht sogar vor dem eigenen Ego. 

Mit einer solchen Angst im Nacken, gehen die Menschen durch ihren Alltag und sie ziehen dadurch ihre eigene mentale Handbremse an.

Die Folge: Es wird sich an die Gesellschaft angepasst und kein Risiko eingegangen. Dann machst du tatsächlich weniger "Fehler", aber ist das wirklich erstrebenswert?

Wie willst du im Leben vorwärtskommen, wenn du Dinge nicht ausprobierst und mehrere Versuche unternimmst, ein Hindernis zu überwinden?

Es geht nicht!

Experimentiere und riskiere - im kalkulierbaren Rahmen - probiere Dinge aus und lerne aus Ergebnissen, die nicht optimal ausfallen

Mit der passenden inneren Einstellung, gibt es keine Fehler für dich!

Du bekommst lediglich ein gutes oder etwas weniger gutes Feedback. Was ein Fehler ist, definiert jeder für sich selbst.

Keiner zwingt dich dazu, die Fehler-Definition unserer westlichen Gesellschaft, oder deiner Freunde, zu übernehmen.

Setze dir lieber eine eigene Definition für "Fehlschläge" fest, die produktivere Ergebnisse hervorbringt und dir dabei hilft, dein volles Potential auszuschöpfen.

Schlussglocke

Implementiere diese 15 Trading Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene direkt in deinen Trader-Alltag. Deine Ergebnisse an der Börse werden sich dadurch schnell verbessern. Und denke daran: Niemand hat jemals ausgelernt, sei immer offen für neue Anreize und Blickwinkel, aber bleibe deinem Verhalten treu, wenn es die gewünschten Ergebnisse liefert.

>> Schreib mir bitte in das Kommentarfeld, welchen Trading Tipp du schon selbst umgesetzt hast, danke dir!

P.S. Dir fehlt eine einfache und sofort anwendbare Tradingstrategie für Anfänger?

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