Dax Swing-Trading: 2 Top Strategien für Berufstätige

Viele Trader suchen nach einfachen Trading-Strategien für Berufstätige. Das ist sinnvoll, denn Swingtrading ist sehr effizient.

Ich trade selbst erfolgreich auf dem Tageschart und wende dafür kaum zusätzliche Zeit auf.

Heute lernst du in meinem Tradingblog zwei einfache Dax Swingtrading Strategien kennen. Schritt für Schritt führe ich dich in diesem Post an deinen ersten Trade auf Tagesbasis heran.

Bereit?

Na dann los ...

Was ist Swingtrading?

Im Swingtrading werden Trades zumeist über mehrere Tage bis hin zu wenigen Wochen gehalten.

Ein klassischer Swing-Trading-Ansatz zielt auf eine mehrtätige Schubbewegung in einem Wertpapier ab. Große Kurskorrekturen werden, im Gegensatz zum Trendtrading, nicht toleriert

Tradingideen werden dabei aus den Zeiteinheiten ab dem Stundenchart aufwärts hergeleitet. Der 4H und Tageschart dominieren für die Setup-Auswahl.

Durch die größeren Gewinnchancen pro Trade ist es möglich, direkt den Basiswert zu handeln. Sprich: Derivate mit Hebel sind nicht mehr zwingend notwendig, um ausreichend Gewinne zu erzielen.

Ist Swingtrading erfolgreicher als andere Stile?

Nein!

Dir fehlt ein grundsolider Tradingansatz?

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Grundsätzlich gilt die Devise:

Mit allen Strategien kannst du reich werden oder dein Konto zerlegen. In erster Linie liegt es an dir und deiner Disziplin aber auch deiner Bereitschaft, intensiv und beharrlich an dir arbeiten zu wollen

Trading Strategien für Berufstätige: Wo liegt ihr Vorteil?

Der größte Vorteil von Trading Strategien für Berufstätige liegt wohl auf der Hand: Handelsansätze auf dem Tageschart sind neben einem 9-5 Job umsetzbar. 

Damit erlauben dir Swingtrading Strategien den Einstieg ins Trading auf sanfte Art. Mit wenigen Minuten Aufwand pro Tag können gute Ergebnisse erzielt werden.

Ein weiterer Vorteil der nicht unterschätzt werden darf: Du unterliegst keinem Zeitdruck bei deinen Entscheidungen. Gerade Anfänger, die noch ungeübt sind, senken so ihre Fehleranfälligkeit deutlich.

Auch die niedrigeren direkten Tradingkosten sind ein gravierender Vorteil von Swing Trading-Strategien für Berufstätige.

Durch die geringere Handelsfrequenz und den höheren absoluten Gewinnen pro gehandeltem Wertpapier, sinkt der prozentuale Kostenanteil durch die Kommissionen gewaltig.

Deine Nettorendite wird aufblühen!

Einen gravierenden Nachteil möchte ich dir jedoch nicht vorenthalten:

Gut zu wissen

Sämtliche Trading Strategien für Berufstätige auf hohen Zeiteinheiten, sind durch die bescheidene Chancenanzahl nur schwer trainierbar und anzutesten

Sprich: Es ist schwierig eigene Erfahrungen zu sammeln und sich mit Hilfe eines Feedback-Loops zu verbessern aber auch Vertrauen in die Strategie zu aufzubauen.

Übernimmst du bewährte Ansätze, lohnt es sich jedoch allemal.

Deshalb führe ich dich jetzt in zwei grundsolide Trading-Strategien für Berufstätige ein ...

Strategie I: Swingtrading für Berufstätige mit dem Panikmuster

Die Philosophie der Strategie:

Bei dieser Aktien Swingtrading-Strategie für Berufstätige wird in Trendrichtung gehandelt.

Du steigst ein, nachdem es in einer Aktie zu einem grundlosen Kursabsturz gekommen ist. Dabei nutzt du den Panikmodus der Anleger aus, um ihnen ihre Aktien zu günstigen Preisen abzukaufen.

Um diese Tradingstrategie umzusetzen brauchst du keine Fundamental-Analyse. Es ist allerdings wichtig einen Preistrend gut aus dem Chartverlauf herauszulesen.

Pennystocks sollten nicht gehandelt werden.

Die Trenderkennung

Einen Trend erkennst du am einfachsten direkt im Preischart. Dabei müssen die Kurse im Aufwärtstrend höhere Hochs-und höhere Tiefs ausbilden (vice versa bei einem Abwärtstrend)

Dieser Kerzenchart zeigt eine weit verbreitete Methode zur Trenderkennung eines Wertpapiers:

Top DAX Trading Strategien für Berufstätige - Trenderkennung nach Charttechnik

Die Trenderkennung nach klassischer Charttechnik und Dow Theorie (Abwärtstrend vice versa).

Dabei werden sogenannte höhere Hochs und Tiefs im Chart eingezeichnet

Solange dieses Muster bestehen bleibt, ist der Aufwärtstrend intakt. Kommt es beispielsweise zu einem höheren Hoch gefolgt von einem tieferen Tief, geht die Charttechnik bereits von einem Trendbruch aus (Abwärtstrend vice versa). Bei einem tieferen Hoch und höheren Tief läuft der Markt seitwärts.

Einen weiteren Indikator für einen vorliegenden Trend liefern gleitende Durchschnittspreise.

Diese berechnet jede einfache Chartsoftware automatisch für dich und legt sie in den aktuellen Chart der Aktie hinein. Du musst den Indikator nur aktivieren.

Es gibt unzählige Einstellungen für die Berechnung der Durchschnittskurse.

Da bei dieser Aktien-Tradingstrategie für Berufstätige der Durchschnittspreis lediglich zur Trenderkennung herangezogen wird, bieten sich längerfristige Parametereinstellungen an. Ich empfehle hierfür den EMA200 oder auch den SMA50 für die Trenderkennung zu verwenden.

Damit nach dieser Methode ein Trend vorliegt, muss die Durchschnittskurslinie lediglich eine leichte Steigung aufweisen (Abwärtstrend vice versa).

Idealerweise wurde die Linie in der jüngeren Vergangenheit nicht mehrfach von oben oder unten durchkreuzt (Seitwärtsmarkt).

Erprobte Forex Trading Strategien für Berufstätige - Trenderkennung nach Durchschnittspreisen

Trenderkennung mit der Durchschnittspreismethode (Abwärtstrend vice versa).

Sobald die Kurse über einen gewissen Zeitraum signifikant über der berechneten Durchschnittskurslinie notieren und die Linie mindestens leicht nach oben verläuft, liegt nach dieser Definition ein Aufwärtstrend vor (Abwärtstrend vice versa).

Handeln die Kurse in relativ kurzen Abständen von oben und unten durch die Durchschnittskurslinie, muss von einem Seitwärtsmarkt ausgegangen werden.

Bestimmt wird der Durchschnittspreis grundsätzlich mittels Addition der Schlusskurse der letzten X Bars-/ Kerzen, geteilt durch die Anzahl der betrachteten Bars-/ Kerzen. Daraus abgeleitet wird der Simple Moving Average (kurz SMA oder einfach, gleitender Durchschnitt). 

Es gibt noch aufwendigere Methoden zur Berechnung des Durchschnittskurses. An erster Stelle ist hier der Exponential Moving Average (gewichteter Durchschnittskurs) zu nennen (EMA).

Dabei erhalten die Schlusskurse der gerade entstandenen Bars-/ Kerzen eine höhere Gewichtung als zurückliegende.

Welchen Durchschnittspreis du für die Trenderkennung verwendest, ist Ermessenssache. Alle haben das Ziel einen Preistrend vereinfacht zu visualisieren.

Du musst nur darauf achten einen Durchschnittskurs zu verwenden, der von möglichst vielen anderen Marktteilnehmern ebenfalls beachtet wird (selbsterfüllende Prophezeiung).

Grundsätzlich gilt:

Je mehr Bars-/ Kerzen zur Berechnung des Durchschnittskurses verwendet werden, desto langsamer reagiert dieser Trendindikator auf Preisveränderungen

Das Risiko-Management

Gute Fähigkeiten beim- und das richtige Wissen über Risiko-Management, machen beim Aktienhandel den Unterschied zwischen Amateuren und Profis aus.

Regel #1: Positionsgröße unter Kontrolle halten

Um an der Börse dauerhaft erfolgreich zu sein, darfst du niemals dein ganzes Kapital in einen einzigen Aktienkauf oder Trade investieren. Je nach Hebel, Handelsinstrument und persönlicher Risikoneigung musst du den Wetteinsatz aufteilen.

Handelst du ein Panikmuster am Aktienmarkt, ist es zwingend notwendig, nicht mehr als ein Prozent deines Tradingkapitals in einem einzigen Trade zu riskieren.

Deutlich kleinere Setzeinheiten gehen selbstverständlich immer und sind für den Start empfehlenswert. Steigere den Einsatz erst, wenn du die Strategie mit ausreichend Trades und echtem Geld getestet hast.

Für das Panikmuster empfiehlt es sich, den Trade 10 Prozent unterhalb des Einstiegsniveaus abzusichern, sprich zu beenden.

Sicherst du jeden Trade konsequent mit dieser Regel ab, werfen dich auch zehn Verlusttrades hintereinander nicht aus der Bahn. Somit wird deine Traderpsyche geschont, und du bist in der Lage dazu, dich auf die nächste gute Tradinggelegenheit zu konzentrieren.

Durch dieses Vorgehen wird erzwungen, dass du in schlechten Phasen (Konto schrumpft) immer weniger Aktien kaufen darfst und vice versa.

Dieser Mechanismus ist elementar für dauerhaften Erfolg als Börsianer!

Die Positionseröffnung

Regel #2: Der konkrete Einstieg in die Aktie

Eine Aktie muss aufwärtsgerichtet sein (Kurse im Chart von links unten nach rechts oben, gleitende Durchschnitte zeigen über einen gewissen Zeitraum leicht nach oben). Die Aktie fällt innerhalb des Handelstages sehr steil und unter hohem Volumen (im Verhältnis zum Durchschnitt der letzten Tage) in die Tiefe.

Ganz wichtig:

Zu diesem Zeitpunkt dürfen keine negativen Nachrichten zu diesem Unternehmen vorliegen, welche den Kurssturz auslösen

Der konkrete Kauf findet statt, sobald die Aktie einen etwa 10 Prozent großen Kursverlust erlitten hat. Dafür legst du ein ‚Abstauberlimit’ in den Markt. Dies ist eine Kauforder mit einem Preislimit. Dadurch vermeidest du einen zu hohen Preis beim Kauf der Aktie.

Spätestens am nächsten Tag muss die Aktie wieder anfangen zu steigen. Wurde deine Order bis dahin nicht ausgelöst, solltest du sie am Ende des Tages löschen.

Der Exit aus einem Trade

Regel #3: Trade-Management (Exit im Gewinnfall)

Verdienst du mit einem Trade die Summe des Anfangsrisikos (Stop Loss), sicherst du die Position am Kaufkurs ab. Fällt die Aktie doch noch, machst du keinen Verlust mehr.

Steigt die Aktie weiter, ziehst du den Stop unterhalb wichtiger Kursunterstützungszonen nach oder verkaufst sie am alten Kurshoch wieder.

Erfolgt die Kurssteigerung ungewöhnlich schnell und stark (parabolisch), verkaufst du die Hälfte der Position in den Kursanstieg, indem du zum Schlusskurs eines auffällig starken Schubtages (lange Kursspanne im Verhältnis zu den vorhergehenden Tagen) verkaufst.

Eine zweite Möglichkeit in dieser Situation ist es, die halbe Position unterhalb des Tiefs des letzten Handelstages abzusichern.

Der Rest der verbleibenden Position wird weiterhin an charttechnisch relevanten Extrempunkten respektive Unterstützungszonen abgesichert.

Es ist auch möglich, die ganze Position auf einmal aufzulösen.

Teilgewinnmitnahmen sind mathematisch nicht zwingend die bessere Alternative, aber sie erleichtern es einem Trader, Gewinne weiter laufen zu lassen.

Trading Strategien für Berufstätige: Das kostenlose Webinar

Bei der gerade vorgestellten Trading-Strategie für Berufstätige agierst du zwar längerfristig, aber du musst unter Umständen innerhalb des Handelstages den Markt beobachten, sonst verpasst du womöglich den Kurssturz. Außerdem wird bei diesem Setup ausschließlich long gehandelt.

Zum Glück gibt es weitere Aktien-Strategien, die für Berufstätige noch besser geeignet sind.

Du musst dann tatsächlich nur noch einmal pro Tag die Schlusskurse überprüfen, um deine Entscheidungen zu treffen.

Mein Tradingkollege Thomas Hühler stellt dir in seinem kostenlosen Webinar genau so eine Strategie vor. Er tradet sie im Aktienmarkt seit mehr als 10 Jahren sehr erfolgreich. 

Sollte ich damit dein Interesse geweckt haben, folge einfach dem unten stehenden Link und ...

Strategie II: Trendhandel aus dem Sweetspot

Weitere effiziente Trading-Strategien für Berufstätige liefert der Trendhandel auf dem Tageschart.

Ich zeige dir an dieser Stelle eine sehr einfache aber unglaublich effiziente Strategie für Teilzeittrader. Sie ist in allen Märkten und Zeitrahmen anwendbar, ein regelrechtes Allroundtalent.

Doch für Berufstätige musst du sie zwingend auf Tagesbasis umsetzen! 

Je nach dem, wie frei du bei deiner Zeiteinteilung im Alltag bist, wäre auch der 4H Chart noch eine Alternative.

Die Philosophie der Tradingstrategie:

Viele Marktteilnehmer achten auf gleitende Durchschnittspreise.

Ein sehr beliebter gleitender Durchschnitt ist der EMA200. Er sorgt regelmäßig für gute Tradingchancen, da nicht selten eine selbsterfüllende Prophezeiung ausgelöst wird, sobald die Kurse mit dieser weit verbreiteten Durchschnittslinie interagieren.

Genau das möchtest du für einen lukrativen Trendtrade nutzen.

Das Risiko-Management

Regel #1: Positionsgröße unter Kontrolle halten

Genau wie bei der ersten Tradingstrategie für Berufstätige, dem Panikmuster, solltest du dein maximales Traderisiko auf 1% deiner Kontogröße begrenzen.

Diese Vorgabe ist die sicherste und einfachste Variante, ein solides Risiko-Management umzusetzen. Mit mehr Erfahrung darfst du gerne anfangen mit dem Risiko zu spielen - als wenig erfahrener Trader lass es bitte sein!

Die Positionseröffnung

Regel #2: Der konkrete Einstieg in den Markt

Es muss ein klarer Trend in eine Richtung vorliegen. Du wartest dann auf einen Bruch des EMA200 Indikators auf Schlusskursbasis.

Da du immer möglichst frühzeitig in den Trend einstiegen solltest, darfst du deinen Trendtrade eröffnen, sobald der klare EMA Break stattgefunden hat. Warte keine zusätzliche Bestätigung anderer Indikatoren ab.

Möchtest du das Chance-Risiko-Verhältnis nochmals verbessern, wartest du eine erste Korrektur der Kurse ab.

Nach dem EMA200 Break steigst du beispielsweise ein, sobald die Kurse den ersten Anstieg um 50 Prozent korrigiert haben.

Ein weitere Möglichkeit besteht darin, den Positionsaufbau aufzuteilen.

Du eröffnest dann die Hälfte der Position beim ersten Durchbruch der Durschnittskurslinie auf Schlusskursbasis. Den zweiten Teil der Position baust du erst nach einer Korrektur der Preise auf. Hierfür bietet sich ein 50% Fibonacci-Retracement an.

Dax Tageschart EMA200 Trendumkehr Trading Indikator Strategien für Berufstätige Beispiel long

Eine Sweet-Spot Beispiel Tradingidee nach EMA200 Break für Berufstätige im Dax long.

Der Vorteil dieser Strategie ist offensichtlich: Du bist auf jeden Fall bei einer neuen Trendbewegung dabei.

Doch es gibt auch einen Nachteil:

Du wirst nur mit halber Kraft (Lotgröße) im Markt unterwegs sein, sollte sich der Trendbruch perfekt entwickeln und die Kurse sofort durchstarten

Der Exit aus einem Trade

Da wir eine lupenreine Trendtrading Strategie für Berufstätige handeln wollen, muss der Exit dafür sorgen, dass du mindestens eine Kurskorrektur gegen deine laufende Position abwartest.

Klartext: Du darfst den ISL erst verschieben, wenn die Kurse nach der ersten Korrektur einen weiteren Hochpunkt erreichen können (Abwärtstrend vice versa).

Ein cleveres Trademanagement gibt vor, zwei Kurskorrekturen nach dem Einstieg abzuwarten und hiernach die entstandenen Gewinne abzusichern.

Schlussglocke

Trading Strategien für Berufstätige werden ausschließlich durch die zeitliche Komponente definiert - also den verwendeten Zeitrahmen. Nicht ständig vor dem Bildschirm sitzen zu können, darfst du nicht als Nachteil betrachten, im Gegenteil:
Traden auf Tagescharts sorgt für weniger emotionsgetriebenes Verhalten, da du nicht bei jedem Blick auf den Chart in Versuchung kommst, einen Trade zu initiieren, zu verändern oder einfach mal glattzustellen.

P.S. Dir fehlt eine einfache und sofort anwendbare Trading-Strategie für Anfänger?

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