Kann der Bitcoin von der Corona-Krise profitieren?

In Zeiten von Corona steht die gesamte Wirtschaft auf der Welt unter einem enormen Druck.

Das wirkt sich auf viele große Wirtschaftsunternehmen, auf die Aktienmärkte und zum Beispiel auch auf die neueren Kryptowährungen wie den Litecoin oder den Bitcoin aus.

Der Bitcoin kam in den vergangenen Wochen erheblich unter Druck und der Wert des Bitcoin stürzte ziemlich deutlich ab. Aus diesem Grund kann man durchaus die Frage haben, inwiefern speziell der hochgelobte Bitcoin wirklich eine so sichere Anlagemöglichkeit darstellt. Es gibt zumindest einige Experten, welche die Kryptowährung in diesen turbulenten Zeiten deutlich kritischer sehen.

Auf der anderen Seite gibt es aber weiterhin zahlreiche Fachleute, die es gerade auch in der Corona-Krise für sinnvoll halten sich den Bitcoin genauer anzusehen. Generell bricht der Finanzmarkt durch die Auswirkungen des Corona-Virus momentan stark ein. Das geht am Bitcoin ebenfalls nicht spurlos vorbei.

Die wohl bekannteste Kryptowährung hatte im Februar einen Kurswert von zeitweise beinahe 10.000 Euro. Aber dann erwischte es den Bitcoin ebenfalls heftig und es folgte teilweise ein Kursrutsch auf einen Tiefststand von nur noch knapp oberhalb von 4.000 Euro. Mittlerweile konnte sich die Kryptowährung aber wieder deutlich stabilisieren und kletterte immerhin wieder auf einen Wert von knapp über 7.100 Euro.

Diese starken Ausschläge führen bei manchen Anlegern zu der Frage, ob Bitcoin wirkliche eine geeignete Kryptowährung für stürmische Zeiten ist. Allerdings ist diese Fragestellung eventuell etwas unfair gegenüber Bitcoin, weil nicht nur diese Kryptowährung, sondern fast alle Geldanlagen unsicher sind und starken Verlusten und Schwankungen unterliegen.

So sieht es in dieser schwierigen Phase auch für den DAX nicht besonders gut aus und der wichtigste deutsche Aktienindex verlor zwischenzeitlich bis zu 40 Prozentpunkte.

Der Bitcoin zeigt Stärke in der Krise

Die angesagte Kryptowährung ist in dieser Phase nicht in der Lage die vorherigen Höchststände zu behaupten oder sogar auszubauen. Trotzdem konnte der Bitcoin zum Beispiel immerhin den Kurs aus dem Mai 2019 in der heutigen Phase behaupten. Das ist für eine weiterhin recht junge Kryptowährung auf jeden Fall absolut beachtlich.

Umso erstaunlicher, wenn man zusätzlich berücksichtigt, dass der Bitcoin von keinerlei Staatshilfen oder größeren Rettungsprogrammen profitieren kann.

Der Bitcoin ist grundsätzlich eine volatile Kryptowährung, welche erst im Jahr 2008 während der damaligen Finanzkrise entstand. Im Laufe der Jahre gab es für den Bitcoin zugegebenermaßen auch einige größere Einbrüche, aber unterm Strich kann man die Kryptowährung trotzdem zu den erfolgreichsten Geldanlagemöglichkeiten der letzten Jahre zählen.

Bitcoin wird als digitales Gold bezeichnet

Es gibt eine ganze Reihe von modernen Finanzfachleuten, die einige Gemeinsamkeiten zwischen dem Bitcoin und Gold sehen.

Diese Experten sehen die Kryptowährung gerade auch in Krisenzeiten als eine geeignete Anlageform an, wie das bereits seit vielen Jahrzehnten für Gold gilt. Das hat auch damit zu tun, dass Bitcoin deutlich stärker vor einem staatlichen Zugriff geschützt ist, als das bei anderen Anlageprodukten der Fall ist.

Bitcoin hat abgesehen davon aber eine Vielzahl von weiteren Vorteilen. Dazu gehört unter anderem, dass man den Bitcoin problemlos teilen und auch rund um die Welt verschicken und transportieren kann. Dadurch ist ein Kauf von Bitcoin immer eine Überlegung wert.

Wenn man allerdings durch die Krise ganz andere Sorgen hat, so lohnt sich die Recherche bei der Suche nach einem benötigten Kredit. Denn es gibt eine große Zahl von Kreditgebern am Markt und entsprechend gibt es ganz unterschiedliche Konditionen bei den einzelnen Anbietern. Aus diesem Grund sollte man sich vor der Aufnahme eines Kredites genau informieren, um kein Geld zu verschenken.