Trading, Wettspiele und der Zufall

Rationalität ist relativ. Jeder trifft seine eigenen Entscheidungen, und die sehen in derselben Situation bei verschiedenen Menschen unterschiedlich aus.

Im Grunde benehmen wir uns alle eher subjektiv-rational als objektiv. Wir sehen die Welt mit unseren eigenen Augen, wägen auf individuelle Weise ab, weil wir unterschiedlich geprägt sind.

Das gilt auch für das Trading beziehungsweise Day-Trading: Ein Experte gibt dir für eine fest gefügte Situation einen wertvollen Rat – und ein anderer Experte rät dir genau das Gegenteil. Beides wird subjektiv richtig sein, beides ist auf rationalen Überlegungen gegründet.

Dasselbe Ereignis, unterschiedliche Reaktionen: Hier kommen Rationalität und Zufall zusammen, ohne dass wir uns darüber bewusst sind. Konträre Einzelentscheidungen, die eigentlich zumindest ähnlich oder sogar gleich sein sollten, führen manchmal sogar zu irrationalen Kursbewegungen.

Deshalb liegen der Coin Flip, also die Zufallsentscheidung eines Münzwurfs und die subjektiv-rationale Entscheidung eines Traders so eng beisammen. Ich verdeutliche dir den Sachverhalt anhand eines dir vielleicht vertrauten Themas: den klassischen Casinospielen.

Also: Gehirn an und die Gedanken strömen lassen ...

Poker: Strategie trickst den Zufall aus

Gerade Spiele wie Poker unterscheiden sich von dem typischen Klischee des Zufallsspiels, bei dem auf lange Sicht ohnehin immer nur die Bank gewinnt.

In der Szene gibt es viele Profis, die es mit Köpfchen und Können zu etwas gebracht haben, weil sie auf ein individuelles Erfolgskonzept vertrauen.

Tatsächlich spielt der Zufall beim Poker eine nur untergeordnete Rolle. Mit einem korrekten Mindset und der richtigen Strategie kann ein geübter Spieler jeden Gegner analysieren und Entscheidungen, die langfristigen Erfolg ermöglichen.

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Nicht ohne Grund gibt es erfolgreiche Pokerprofis, die Poker zu ihrem Lebensunterhalt gemacht haben. Dies lässt sich direkt in die Welt des Tradings übertragen.

Roulette: Zufall oder nicht?

Zufall oder nicht, das ist hier die Frage. Beim Roulette scheint die Antwort ganz einfach, und doch ist sie komplizierter als zunächst gedacht.

Denn viele Spieler haben bereits versucht, Strategien zu entwickeln, um das Ergebnis vorauszusagen. Oder zumindest den Einsatz so zu setzen, dass sie auf Dauer garantiert gewinnen.

In Testspielen hat sich gezeigt, dass Roulettespieler, die sich allein auf Lady Fortuna verlassen und deshalb immer dieselben Lieblingszahlen wählen, eher Verluste einfahren.

Der Strategiespieler jedoch konnte nach 50 Runden einen gewissen Gewinn für sich verbuchen, wenn dieser auch gering ausfiel. Und dann gibt es da noch den Risikospieler, der auf sein Bauchgefühl hört und immer wieder etwas Neues probiert. Er erspielte im Versuch einen satten Gewinn.

Obwohl Roulette wie ein absolutes Zufallssystem wirkt, können einige Menschen es doch knacken. Wie genau das funktioniert, bleibt weitgehend ihr Geheimnis.

Blackjack: Eine Fülle von Strategien

Beim Blackjack tritt der Spieler direkt gegen den Dealer an. Beide versuchen, mit ihrem Kartenwert so nah wie möglich an die 21 heranzukommen, ohne diese Marke zu überschreiten.

Selbstverständlich entscheidet der Zufall darüber, wer welches Blatt auf die Hand bekommt. Danach besteht noch die Möglichkeit, die Karten durch Ziehen zu ergänzen – oder es sein zu lassen.

Für dieses einfache, klar konzipierte Spiel mit nur wenigen Regeln existieren ganze Strategie-Tabellen, die manche Blackjack-Experten sogar auswendig kennen. Hinzu kommen zahlreiche Verhaltensanweisungen für bestimmte Situationen, die zum Gewinn des Spiels führen sollen.

Dem berühmt-berüchtigten MIT-Team gelang es in den 80er- und 90er-Jahren, eine erhebliche Stange Geld im Blackjack zu gewinnen, in dem es sich auf das sogenannte Kartenzählen verlegte. Die meisten Casinos unterbinden heute diese Strategie.

Doch der Glaube an ein durch gezieltes Vorgehen beeinflussbares Spiel hält sich bis heute hartnäckig. Der eine oder andere Blackjack-Fan geht auch jetzt noch unverdrossen seinen strategisch geplanten Weg und kommt damit gut davon.

Baccarat: Das Konzept der Logik

Bei Baccarat handelt es sich um ein typisches Wettspiel, das jedoch im Gegensatz zum Roulette eher auf logischen Hintergrundregeln basiert. Viele Spieler vertreten die Ansicht, dass hier die Anwendung vernunftorientierter Strategien einen deutlichen Vorteil bringt.

Das Ziel lautet, den gegebenen Hausvorteil so weit wie möglich zu reduzieren. Damit erhöht sich automatisch die eigene Gewinnwahrscheinlichkeit. Die meist sehr schlicht konzipierten Methoden nennen sich zum Beispiel "Einseitige Baccarat-Strategie" oder "Baccarat-Strategie des Trendwechsels".

Sie folgen einer klaren Linie, sind einfach zu verstehen und haben einen logisch nachvollziehbaren Hintergrund. Es gibt mehr als genug Spieler, die von sich behaupten, mit ihrer Lieblingstaktik auf Dauer Gewinne einzufahren. Andere wiederum widersprechen – so ist es nun einmal in der Casinoszene, ebenso wie auf dem Trading-Parkett.

Schlussglocke

Ob im Trading oder bei den einschlägigen Casinospielen: Normalerweise zeigt sich ein strategischer Vorteil immer erst auf lange Sicht. Bei kurzen Stichproben dominiert allein der Zufall. Und doch ist es auch eng mit dem Zufall verbunden, welche Strategie der Spieler für sich wählt.

Seine Entscheidungen sind vielleicht rational geprägt, doch wieder einmal auf subjektive Weise. Irgendetwas in ihm führt dazu, dass er sich für eine bestimmte Methode erwärmt und eine andere außen vorlässt.

Der einzelne Coin Flip für oder gegen eine Strategie erscheint wie ein Zufallstreffer, und doch steht dahinter eine kognitive Struktur, die genau in diese Richtung weist.