Trading und Investieren: Der Unterschied

Wenn du beim Trading und Investieren erfolgreich sein möchtest, musst du erstmal den Unterschied kennen.

In diesem Grundlagen-Artikel erkläre ich dir, wie sich Traden und Investieren unterschiedet.

Um die richtige Strategie für deinen Ansatz zu finden, liefern dir Trading Blogs, eine App, ebooks, oder Reviews einen guten Startpunkt.

Im zweiten Teil des Beitrags findest du 12 aktuelle Statistiken, die deinen Appetit anregen, Kontext liefern und einige faszinierende Insider-Informationen ans Tageslicht befördern, um bessere Investment-Ideen umzusetzen und das Trading zu lernen.

Wühlen wir uns durch …

Was Trading und Investieren unterscheidet

Im Internet geistern viele Definitionen für die Begriffe Trading und Investieren umher und es werden immer wieder neue Unterscheidungskriterien ins Feld geführt.

Um Trading zu verstehen musst du das unumstößliche Unterscheidungsmerkmal der beiden Investmentansätze kennen: Was glaubst du, könnte das sein?

Zeit und Raum? Falsch!

Zeit und Erwartungshaltung? Schon besser ...

Die Zeitliche Perspektive und Erwartungshaltung des Investors entscheidet

Ziehen wir einmal kurz das bekannte Gabler-Wirtschaftslexikon heran. Darin wird der Begriff Investieren im Kern wie folgt festgemacht:

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Investieren ist die langfristige Bindung finanzieller Mittel in materiellen oder in immateriellen Vermögensgegenständen

Das entscheidende Wort ist langfristig.

Investoren möchten grundsätzlich möglichst lange an ihrem Investment festhalten und sehen es als Renditeobjekt im Portfolio, bis es sich nicht mehr rentiert.

Schauen wir nun bei Wikipedia nach dem Begriff Daytrading, denn das englische Wort Trading bedeutet im Deutschen „Handel“ und ist zu unspezifisch für unseren Zweck:  

Daytrading beschreibt den kurzfristigen spekulativen Handel mit Wertpapieren. Hierbei werden Positionen innerhalb des gleichen Handelstages eröffnet und wieder geschlossen, mit dem Ziel bereits von geringen Kursschwankungen zu profitieren

Es wird deutlich, die Zeit spielt bei der Begriffsdefinition die erste Geige. Doch es gibt auch Investitionen, die ihre anvisierte Rendite überraschend schnell einspielen.

Genauso wichtig ist demnach die generelle Erwartungshaltung des Marktteilnehmers an sein Investment.

Was meine ich damit?

Beim Investieren möchte der Investor, oder die Investorin, laufende Erträge generieren. Und beim Trading, was erwartet der Trader?

Ganz klar:

Er möchte von Preisschwankungen profitieren und erwartet keine laufenden Einnahmen, wie Gewinnausschüttungen von Firmen oder Mieteinnahmen

Zeitliche Perspektive und Erwartungshaltung machen den großen Unterschied zwischen Trading und Investieren aus.

Auf dieser Basis widmen wir uns jetzt 12 Statistiken für Trading Anfänger und Investoren, welche bei den aktuellen Investmententscheidungen helfen können ...

Trading und Investieren: 12 nützliche Statistiken für eine gute Strategie

1.  Autos waren 2018 das meistgehandelte Produkt

Tatsächlich sind Autos weiterhin eines der meist gehandelten Produkte weltweit.

Die gesamte Autoindustrie ist mehr als 780 Milliarden Dollar wert. Top-Exporteur von Autos ist Deutschland, die USA sind der größte Importeur. Die Vereinigten Staaten importieren Autos im Wert von mehr als 170 Milliarden Dollar jedes Jahr.

Autos machen einen Anteil von 4,24 % am weltweiten Handelsvolumen aus.

2. Mehr als die Hälfte der professionellen Marktakteure setzen auf künstliche Intelligenz

Eine Studie aus dem Jahre 2019 mit dem Titel " Future of Trading:  Technology in 2024 " fand heraus: Vier von fünf Kapitalmarktprofis erwarten, dass künstliche Intelligenz und Machine Learning bis 2024 vollständig in den Tradingprozess integriert sein werden.

Der Studie zufolge nutzen bereits 44 % der Marktakteure künstliche Intelligenz, während weitere 17 % von ihnen den Einsatz künstlicher Intelligenz innerhalb der nächsten 2 Jahre planen.

3. Die meisten Leute glauben digitale Vermögenswerte ersetzen Fiatgeld bis 2030

Mehr als 83% der Teilnehmer an der Deloitte's 2020 Global Blockchain Survey glauben, Kryptowährungen könnten unser heutiges Geld innerhalb der nächsten Dekade ablösen. 66% der Befragten denken, das größte Hindernis zur breiten Akzeptanz digitaler Währungen sind Befürchtungen bezüglich Internet-Kriminalität.

Der Grund: Die meiste Zeit machten sich Kriminelle Kryptowährungen für ihre Zwecke zunutze.

4. Immer mehr instutionelle Investoren sehen digitale Assets im Wert steigen

Eine neue Studie von Fidelity deutet auf eine steigende Anzahl instutioneller Investoren hin, die davon überzeugt sind, dass digitale Vermögenswerte in ihre Kunden-Portfolios gehören.

Bei diesen Investoren sind BITCOIN und ETHEREUM  die populärsten digitalen Vermögenswerte, was wenig überraschend ist, denn diese beiden Kryptowährungen haben den größten Marktanteil.

Gut zu wissen

Im Mai dieses Jahres schlug ein Brief des Milliardärs Paul Tudor Jones an Investoren Wellen, in dem er signalisierte, dass er bis zu 2% seines Vermögens in Bitcoin-Futures investiert hat

Seinen Aussagen zufolge hat er das getan, um sich gegen das massive Gelddrucken der amerikanischen Regierung zu schützen.

Jones glaubt, Bitcoin könnte die gleiche Rolle spielen wie Gold in den 70er Jahren, als dieses als Absicherung gegen Inflation genutzt wurde. Er gibt allerdings zu, dass es sich hierbei um eine große Spekulation handelt.

5. Ein verlorenes Cricket-Spiel hat negativen Einfluss auf Indiens Aktienmarkt

Ein weites Spektrum an Faktoren kann sich auf den Aktienmarkt auswirken - Wetterlagen, die Ernten zerstören, politische Unruhen, und sogar ... Cricketspiele?

Verrückt, aber wahr.

Eine 2010 von der Australia's Monash University durchgeführte Studie fand heraus, dass es bei einem verlorenen Cricket-Spiel des Nationalteams zu einer signifikanten Abwärtsbewegung am indischen Aktienmarkt kommt.

Merkwürdigerweise hat ein Gewinn des Nationalteams keine sichtbaren Auswirkungen auf den Aktienmarkt. In diesem Zusammenhang ist jedoch nicht klar, ob es sich hier um Korrelation oder Ursache handelt, doch ist es ein interessantes Phänomen.

Smarte Investoren tun gut daran sich auf eine breite Pallette von Faktoren zu konzentrieren, nicht nur auf die offensichtlichsten.

6. Du kannst in die Pandemie investieren

Im Jahre 2017 hat die Weltbank die allererste Pandemieanleihe auf den Weg gebracht.  Diese Anleihe unterstützt die Pandemie-Notfall-Finanzierungs-Einrichtung (PEF) . Damit sollen Entwicklungsländer gegen den Ausbruch einer Pandemie geschützt werden.

Und 2020 ist die Pandemie Wirklichkeit! "Kann das Zufall sein", höre ich schon die Verschwörungstheoretiker tuscheln ...

7. Wetten auf Schneefall

Schneefall-Kontrakte werden von der Chicago-Mercantile-Exchange (CME) angeboten. Sie gelten für Orte wie den Central Park in New York und den Internationalen Flughafen in Baltimore.

8. Silber ist das billigste und am häufigsten vorkommende Edelmetall

Anfang 2020 bewegte sich der Silberpreis bei rund 17 Dollar pro Unze.

Im zweiten Quartal verlor das Edelmetall 4% im Verhältnis zum Jahresbeginn. Bis zum heutigen Tag schoss das Investment wieder 59% nach oben, doch die Unze Silber ist mit lediglich 28 Dollar weiterhin erschwinglich.

Zumindest, wenn es mit Gold verglichen wird, welches im August neue historische Hochs von 2000 Dollar pro Unze verzeichnen konnte.

9. Die meisten Amerikaner würden Gold den Vorzug vor Bitcoin geben.

In einer 2019 durchgeführten Studie gaben 80% der Befragten an, dass sie lieber Gold im Wert von 10k Dollar nehmen würden, als die gleiche Summe in Bitcoin. Jüngere Leute zwischen 25 und 34 Jahren neigen mit 25% am ehesten dazu Bitcoin den Vorzug zu geben.

10. Durch COVID-19 wurde die Nachfrage nach Gold angekurbelt

Im ersten Quartal 2020 kam es bei Gold zu einer Nachfragesteigerung von 80%.

Dies fand der "World Gold Council’s Global Demands Trend report" heraus. Positionen goldgedeckter ETFs waren in diesem Zeitraum ähnlich beliebt.

Der erfahrene Londoner Aktienmakler Alasdair MacLeod glaubt, dass es bei weitem nicht genug physisches Gold gibt, um die nicht physischen Gold-Ansprüche aus Verträgen zu decken.

Dies könnte seiner Ansicht nach zu einer Bankenkrise führen, welche den Goldpreis weiter in die Höhe treibt.

11. Seit den 1970er Jahren hat sich die Goldproduktion verdreifacht

In der selben Zeit jedoch vervierfachten sich die Goldkäufe - die Nachfrage übertrifft damit das Angebot.

Seine natürlich gegebene Knappheit sowie der Gebrauch von Gold in vielen Branchen (z.B. Diamanten-Industrie, Technologie-Branche, und Investment-Branche) tragen zu seiner andauernden Popularität bei.

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie rückt die Rolle des Goldes als traditionelle Absicherung gegen den Kaufkraftverlust durch die Abwertung der Papierwährungen wieder in den Vordergrund und treibt den Goldpreis auf historische Höchststände.

12. Lediglich 10 Länder machen 70% der Welt-Ölproduktion aus

Die Top 10 der ölproduzierenden Staaten sind:

  1. USA (19%)
  2. Saudi Arabien (12%)
  3. Russland (11%)
  4. China (5%)
  5. Kanada (5%)
  6. Irak (5%)
  7. Brasilien (4%)
  8. UAE (4%)Kuwait (3%)
  9. Iran (3%)

Dabei zeichnen die top fünf Öl-Länder für mehr als die Hälfte des weltweit produzierten Rohöls verantwortlich.

Schlussglocke

Die Welt des Trading und Investieren ist übersät mit Strategen, die Informationen nachjagen. Meine Trading Erfahrungen zeigen, wie schwierig es ist, relevantes Wissen für den eigenen Investment-Ansatz herauszufiltern. Klar sollte sein: Wenn Investoren ihre besten Geheimnisse preisgeben, würde ihre Investment-Strategie nicht mehr funktionieren. Dennoch können die oben aufgelisteten Fakten helfen, bessere Entscheidungen als Trader und Investor zu treffen. Wer hätte schließlich gedacht, dass ein verlorenes Cricket-Spiel die Wirtschaft eines ganzen Landes beeinflusst?

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