Erneuerbare Energien boomen – auch an der Börse

Die Corona-Pandemie hat zu einem Boom am Börsenmarkt geführt: Immer mehr Menschen haben in letzter Zeit an den Aktienmärkten investiert. Nach dem Drama um die GameStop-Aktie und den neuen Hype um den Rohstoff Silber - was kommt als nächstes und welche Aktien sollten Anleger, privat wie professionell, im Auge behalten?

Elektroautos fördern Batterie-Markt

Auch wenn ein Ende der Corona-Pandemie am Horizont zu erahnen ist, bleiben Probleme wie der Klimawandel top aktuell und werden uns noch lange beschäftigen. Eine der vielen Lösungsansätze, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, sind erneuerbare Energien, die deutschlandweit schon vielerorts genutzt werden. Doch auch im Verkehr, der oft als “Sündenbock” des Klimawandels genannt wird, bewegt sich so einiges.

Neben dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsnetze durch beispielsweise mehr Zugverbindunge auf Ökostrom, werden auch Elektroautos als ein Teil der Lösung gesehen – wenn auch noch unter Vorbehalten. Die Umweltbilanz von batteriebetriebenen Elektroautos ist bisher nur unter bestimmten Voraussetzungen besser als bei modernen Verbrennungsmotoren.

Dennoch steht die Weiterentwicklung von E-Autos nicht still und eine Verbesserung jagt die nächste. Experten erwarten daher in den nächsten Jahren einen Boom beim Absatz von Elektroautos. Dieser steigende Absatz kann das Geschäft mit Batterien förmlich zum “Explodieren” bringen.

Energiewirtschaft als großer Batterie-Abnehmer

Neben der Autobranche gilt immer mehr auch die Energiewirtschaft als Abnehmer für Batterien. Große Batteriespeicher machen es möglich, dass das stark wachsende Angebot an erneuerbaren Energien mit der Stromnachfrage Schritt halten kann. Da die Stromproduktion mit Wind und Photovoltaik naturgemäß von der Tageszeit und dem Wetter abhängig ist, muss die gewonnene Energie irgendwie gespeichert werden. Daher werden Batterien werden hier als Zwischenspeicher immer interessanter.

So investieren Sie in die Batterie-Industrie

Leistungsfähige Batterie-Akkus sind ein wichtiger Weg, um erneuerbare Energien unabhängiger von der Erzeugung und damit besser und effizienter nutzbar zu machen. Ebenso verhindern sie in Verbindung mit elektrischen Antrieben unerwünschte Emissionen, beispielsweise im Straßenverkehr. Trotz aller Hindernisse und des großen Verbesserungspotential im Bereich der umweltgerechten Entsorgung von Batterien, scheint dennoch unbestritten, dass die Nachfrage nach Batterien in den nächsten Jahren und möglicherweise auch Jahrzehnten stark steigen wird.

Möchten Sie in die Batterietechnologie und den entsprechenden Markt investieren, eignen sich beispielsweise ETFs. Für die Auswahl eines ETF auf Batterietechnik sind neben der Methodik des Index und der Wertentwicklung noch weitere Faktoren für die Entscheidungsfindung relevant. Zum besseren Vergleich finden Sie eine Liste aller Batterietechnik-ETFs mit Angaben zu Größe, Kosten, Ertragsverwendung, Fondsdomizil und Replikationsmethode sortiert nach Fondsgröße. Hier finden Sie eine Auswahl möglichen Batterie-ETFs.

Neben ETFs, gibt es auch eine ganze Menge an internationalen Aktien von Unternehmen, die entweder an der Batterie-Forschung beteiligt sind oder Batterien verkaufen. Dazu gehören auch nachhaltige Aktien von Firmen wie Tesla oder Panasonic Cooperation, die sich im Bereich der E-Mobilität und Batterie-Weiterentwicklung bereits einen Namen gemacht haben.