Die Wahl des Trading Brokers – diese Dinge solltest du beachten

Heutzutage lässt sich fast alles online traden: ETFs, Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffe, Edelmetalle, Devisen, Optionen und andere Termingeschäfte. Doch die Grundvoraussetzung dafür, dass man nicht nur unkompliziert und flexibel, sondern auch kostengünstig traden kann, ist der richtige Online Broker. Und Online Broker gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Vor allem für Einsteiger ist es schwer, sich für einen davon zu entscheiden und dabei die richtige Wahl zu treffen. Folgende Kriterien sollten bei der Suche nach einem guten Broker entscheidend sein:

Online-Broker-Wahl A und O

Benutzerfreundlichkeit

Personen, die aktiv mit Aktien handeln oder andere Börsenwerte traden möchten, sind darauf angewiesen, dass die Benutzeroberfläche ihres Brokers intuitiv und benutzerfreundlich ist. Nur so gelingt eine schnelle und unkomplizierte Navigation. Auch eine eigens entwickelte Trading App sollte nicht fehlen, so dass man auch im Alltag schnell reagieren kann, wenn die Kurse sich unerwartet entwickeln und sich Einstiegs- oder Gewinnchancen auftun.

Ein Online Broker, dessen Website und App zu komplex aufgebaut ist, kann also hinderlich sein – vor allem im Daytrading oder Scalping. Gleichzeitig sollte der Broker aber alle notwendigen und praktischen Funktionen bieten – nicht alle Anbieter schaffen es, diese Anforderungen unter einen Hut zu bekommen.

Kosten und Gebühren

Hinter diesem Kriterium steckt nicht nur der natürliche Wunsch, Geld zu sparen, sondern vor allem der Zweck, Gewinne bestmöglich zu optimieren. Denn je höher die Kosten und Gebühren eines Online Brokers sind, desto weniger bleibt von der erwirtschafteten Rendite am Ende übrig. Doch welche Kosten können beim Online Trading eigentlich anfallen?

Grundsätzlich kann man von zweierlei Kostenarten sprechen – von denen, die regelmäßig und unabhängig vom Investitionsvolumen anfallen, und von denen, die pro Order entstehen.

Zur ersten Gruppe zählen die Depotführungsgebühren. Bei Hausbanken können diese durchaus ins Gewicht fallen. Bei vielen Online Brokern gibt es inzwischen aber auch Depots ohne Fixkosten. Fremdkostenpauschalen und Handelsplatzgebühren sind weitere Kostenarten, die bei der Depotführung entstehen können.

Orderkosten entfallen entweder prozentual zur Ordergröße oder werden pauschal berechnet – Anleger sollten dabei ein wenig mit den Zahlen spielen: Je nach Trading Stil kann die eine oder die andere Variante lukrativer sein. Bei Hausbanken zahlen Anleger außerdem häufig eine sogenannte Makler Courtage oder Broker Gebühr – im Onlinehandel mit Aktien & Co entfällt diese jedoch oft. Letztlich können Nebenkosten auf Dividende anfallen. Anleger sollten also vor der Registrierung bei einem Online Broker überprüfen, welche Kosten dort auf sie zukommen.

Auswahl an Assets

Zwar gibt es Anleger, die sich auf bestimmte Arten von Börsenwerten spezialisieren, dennoch sollte der Broker so breit wie möglich aufgestellt sein – Ansprüche ändern sich nämlich. Und wer heute Erfolg im Aktienhandel hat, möchte in ein paar Jahren vielleicht in Derivate investieren. Diese Option sollte man sich also unbedingt offenhalten.

Ein guter Online Broker hat im besten Fall ein breites Sortiment an Wertpapieren

die Anzahl sollte dabei auf jeden Fall im vierstelligen Bereich liegen. Auch allerlei ETFs und ETCs – zumindest aber die bekanntesten – sollten ebenso verfügbar sein. Anleger schätzen es sehr, wenn zudem auch noch zahlreiche Fonds angeboten werden. Doch für aktive Trader, die gerne den Hebeleffekt von Termingeschäften nutzen, ist vor allem die Anzahl der Derivate interessant. Diese kann bei einem guten Broker durchaus im sechsstelligen Bereich liegen.

Kryptowährungensetzen

Aktive Trader setzen mittlerweile immer mehr auf Kryptowährungen und investieren deshalb in die Blockchain Technologie. Deshalb sollte ein guter Online Broker auch Krypto im Angebot haben – wird dieses Angebot durch ein kostenloses Krypto Wallet ergänzt, ist das umso besser.

Neben den Flaggschiffen wie Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) sollten auch aufstrebende Coins im Angebot sein. Diese sind aufgrund ihrer hohen Volatilität und den damit verbundenen Chancen für Trader besonders interessant.

Vergleich lohnt sich

Wer wirklich Erfolg an der Börse haben möchte, benötigt natürlich das entsprechende Trading Knowhow. Doch ohne das entsprechende Werkzeug hilft einem auch das beste Börsenwissen nichts: Es ist wichtig, Online Broker vor der Depot-Eröffnung sorgfältig miteinander zu vergleichen, um nicht von unerwarteten Kosten überrascht zu werden, die nicht nur ärgerlich sind, sondern auch den Gewinn schmälern. Auch die anderen Kriterien tragen letztlich alle zur Gewinnsteigerung bei.